Ergonomische Bürostühle und ergonomische Arbeitsplätze
Ergonomie ist ein wesentlicher Bestandteil des präventiven Arbeitsschutzes, der darauf abzielt, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern und Krankheiten zu verhindern.
In verschiedenen Gesetzen finden sich daher Angaben zur ergonomischen Gestaltung des Arbeitsplatzes. Diese gesetzlichen Anforderungen beziehen sich auf verschiedene Aspekte, darunter die Auswahl und Anordnung von Möbeln, die ergonomische Anpassung von Bildschirmarbeitsplätzen und andere Faktoren, die die Arbeitsbedingungen beeinflussen.
Büroarbeit ist die Arbeitsform, die nachweislich die meisten Beschwerden im Rücken, am Nacken, den Schultern und den Hüften verursachen.
Hauptanwendungsgebiet der ergonomischen Gestaltung sind die Büroarbeitsplätze im Betrieb, aber auch außerhalb im Home-Office, wenn diese auf Dauer genutzt werden. Die wichtigsten für den Arbeitgeber verbindliche Vorgaben sind zu finden:
- Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
- Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
- Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV)
- DIN EN ISO 9241
- DIN EN ISO 10075
Es ist daher ratsam, dass Arbeitgeber regelmäßig ihre Arbeitsplätze auf Ergonomie überprüfen und sicherstellen, dass alle relevanten gesetzlichen Vorgaben erfüllt werden. Ergonomische Bürostühle und ein ergonomische Schreibtisch dienen der Arbeitsplatzoptimierung und nicht nur zur Steigerung der Sicherheit und Ergonomie am Arbeitsplatz!
Ergonomie und Arbeitsplatzoptimierung: Die Menschen verbringen einen Großteil des Tages an ihrem Arbeitsplatz. Aus diesem Grund wird das Thema Arbeitsplatzoptimierung zu einem immer wichtiger werdenden Thema.
Der ergonomische Bürostuhl nach Maß und Geschlecht – Häufig wird sich über Kopf- und Rückenschmerzen sowie Verspannungen im Nacken und in den Schultern beklagt.
Rückenbrand, Rückenschmerzen, Nacken- und Schulterschmerzen können die Folgen von dauerhaftem und monotonen Sitzen sein. Den Bürostuhl aus der SITWELL STEIFENSAND AG richtig einstellen und auf eine gesunde Sitzhaltung achten, kann große Auswirkungen auf die Vermeidung dieser Probleme haben.
1. Der rechte Winkel ist im Sitzen ist nicht immer empfehlenswert. Frauen und Männer haben andere Sitzgewohnheiten und eine gesunde Sitzhaltung kann man nur durch einen ergonomischen Bürostuhl mit der neuen 3D-ErgoSWOP Sitztechnologie verbessern.
2. Die Sitzhöhe – Um den Bürostuhl richtig einzustellen, wird grundsätzlich eine Grundeinstellung empfohlen – Die Sitzhöhe der Bürostühle und Bürosessel soll so eingestellt sein, dass auf der Unterseite der Oberschenkel eine möglichst gleichmäßige Druckverteilung zu spüren ist. Dabei stehen die Füße vollständig auf dem Fußboden.
3. Die Sitzneigeverstellung – Mit der Sitzneigeverstellung wird dem Körper ein größerer Körperöffnungswinkel ermöglicht. Die Oberschenkel sollten trotz Sitzneigeverstellung flächig und gleichmäßig auf dem Sitzpolster liegen.
4. Der Schiebesitz – Durch das Vor- und Zurückschieben des Sitzes bei der Einstellung des Bürostuhles gelingt die Anpassung an die individuelle Oberschenkellänge.
5. Der Anlehndruck der neuen 3D-ErgoSWOP Synchron-Mechanik – Um die Rückenlehne richtig einzustellen sollte diese einerseits nicht zu stark nach vorne drücken und andererseits ein Nach-hinten-fallen verhindern. Das Feststellen der Rückenlehne sollte selten benutzt werden, da dynamisches Sitzen nachweislich positive Auswirkungen auf das Wohlfühlen und die Arbeitsleistung hat. Die Muskeln benötigen den Wechsel von An- und Entspannung.
6. Die höhenverstellbare Rückenlehne bzw. die Becken- und Lordosenverstellung – Die richtige Einstellung der Rückenlehne eines Bürostuhles dient wie bei der Sitzhöhe dazu, eine gleichmäßige Druckverteilung zu erzielen. Dabei sollte die höhenverstellbare Rückenlehne die natürliche Doppel-S-Form der Wirbelsäule erhalten und stützen. Die Becken- und Lordosenverstellung sollte also nicht auf das Becken drücken.
7. Die Armlehnen – Um die Armlehnen richtig einzustellen, sollten die Unterarme flächig aufliegen können und der Schulterbereich spürbar entlastet werden. Bei Arbeiten mit Tastatur und Maus sollten die Unterarme nicht zu weit von der Tischkante entfernt sein, da sonst die Arme gestreckt werden und die Schulterpartie dauerhaft angespannt wird.
8. Die Nacken- und Kopfstütze – Die Nackenstütze soll im eigentlichen Sinn nicht den Kopf abstützen, sondern eine Entspannung der Nackenpartie ermöglichen. Diese wirkt sich besonders positiv bei einer oft genutzten hinteren Arbeitshaltung aus, da die Halsmuskulatur dadurch weniger arbeiten muss.
9. Die Tischhöhe vom höhenverstellbaren Schreibtisch – Im Sitzen sowie im Stehen gilt als Anhaltspunkt die Ellenbogenhöhe. Hier kann sich auch eine etwas niedrigere Einstellung positiv auswirken, da dadurch ein leichter Zugriff zu den Unterlagen ermöglicht wird.
10. Der Monitor – Der Sehabstand zum Monitor ergibt sich aus dem individuellen Sehvermögen. Krampfhafte Dauerhaltungen sollten vermieden werden. Eine natürliche, aufrechte Kopfhaltung kann zu einer Entlastung des Hals- und Schulterbereichs führen.
Um eine Arbeitsplatzoptimierung sicherzustellen und zur Vorbeugung vor Ermüdung sollte zudem nicht vergessen werden, die Monitoreinstellungen von Helligkeit, Kontrast und Farbe individuell auf Ihre Umgebungslichtverhältnisse anzupassen.