Premiere 2004: Der spezifische Bürodrehstuhl für fitte Männer

Überwärmung der Hoden beim Sitzen: Manche mögen’s heiß – Spermien nicht.

Wir verbringen etwa die Hälfte des Tages am Arbeitsplatz, Tendenz steigend. Und das fast ausschließlich sitzend. Dennoch sitzen viele auf Bürostühlen, die dieser Dauerbelastung nicht richtig angepasst sind.

Und ganz und gar nicht werden die natürlichen, medizinischen Unterschiede zwischen Mann und Frau beim Sitzen im Büro berücksichtigt.

Kein Wunder, dass inzwischen mehr als 75 % der Berufstätigen unter Rückenbeschwerden leiden. Rückenschmerzen sind auch die Hauptursache für krankheitsbedingte Fehlzeiten.

Mister Sitwell.

Was viele jedoch nicht wissen, das Sitzen auf herkömmlichen Bürostühlen kann die männliche Potenz und die Samenqualität nachhaltig schädigen. Und dass die Spermienqualität der Männer in den letzten Jahren dramatisch gesunken ist, ist wissenschaftlich belegt. Deshalb sind auch immer mehr Männer unfruchtbar.

Die Ursachen dafür sind Medizinern längst bekannt. Es ist zum einen die mangelnde Durchblutung und zum anderen die Überwärmung der Hoden. Wenn die optimale Hodentemperatur nur um zwei Grad dauerhaft überschritten wird, kann die Schädigung einsetzen. Und das kann bereits bei zu langem Sitzen auf einem herkömmlichen Bürostuhl passieren.

Gernot Steifensand, der Sohn des bekannten Bandscheiben-Drehstuhl-Pioniers F.M. Steifensand beschäftigt sich seit Jahren mit der Problematik des Sitzens im Büro. Beobachtungen in der Praxis sowie eine ganze Reihe medizinischer Erkenntnisse führten zur Entwicklung einer neuen Generation von Bürodrehstühlen, bei denen das gesunde und angenehme Sitzgefühl im Vordergrund steht und die unterschiedlichen Bedürfnisse von Männern und Frauen berücksichtigt werden.

Gernot Steifensand: „Einer Überwärmung der Hoden wird durch die Sitzform vorgebeugt“.

Mit Lady Sitwell präsentierte Gernot Steifensand auf der Orgatec 2002 den ersten Bürodrehstuhl für Frauen, der international für Furore sorgte.

Auf der Orgatec 2004 wurde nun mit Mister Sitwell der erste spezielle Bürodrehstuhl für den Mann vorgestellt. Der neue Bürostuhl für den Mann unterscheidet sich durch eine Reihe einfacher und wirkungsvoller Details von herkömmlichen Bürodrehstühlen.

Die hodenfreundliche Sitzfläche ist etwas verkürzt und hat eine Vertiefung, die von der Rückenlehne bis nach vorne reicht. Dadurch wird der Hodenbereich gut durchlüftet und bleiben angemessen kühl. Eine ausgeklügelte Polsterung verstärkt zusätzlich diesen Kühleffekt.

Die Rückenlehne mit Lordosenstütze ist flexibel und höhenverstellbar und berücksichtigt, dass der Männerrücken muskulöser ist. Auf diese Weise wird Bandscheibenvorfall und Rückenbrand vorgebeugt.

Und nicht zuletzt ist in diesen Bürostühlen ein System für dynamisches Sitzen eingebaut, das Muskeln und Wirbelsäule ständig in feiner Mikrobewegung hält und auch die Hoden optimal mit Blut und Sauerstoff versorgt. Dieser Hip-Move-Effekt leistet einen aktiven Beitrag zur Erhaltung von Potenz und Zeugungskraft.

Sensomotorisches ErgoSwop-Sitzen aus der SITWELL Sitzmanufaktur für mehr Dynamik am Arbeitsplatz.

Das sensomotorische Sitzen steht für dynamisches Sitzen am Arbeitsplatz. Es nimmt damit eine zentrale Rolle im Gesamtkonzept eines „Office in Balance“ aus der SITWELL STEIFENSAND AG Ergonomie- und Sitzmanufaktur ein.

Dies integriert Übungen für Entspannung und Anspannung sowie ergonomische Lösungen, wie den Bürostuhl Sitwell, zu einem harmonischen Gesamtkonzept für das Büro.

Mit dem sensomotorischen Sitzen wird die ärztliche Forderung nach einem dynamischen Sitzen umgesetzt.

Demgegenüber wird dem statischen Sitzen eine wesentliche Schlüsselfunktion beim Entstehen von Rückenschmerzen zugeschrieben. Diese starre Sitzhaltung kann in Verbindung mit einer Fehlhaltung des Rumpfes zu Verspannungen im Schultergürtel und Nackenbereich wie auch im Bereich der Lendenwirbelsäule führen. Neben Schmerzen können auch Konzentrationsstörungen auftreten.

Mit der Sitwell-Bürostuhlkollektion wird ein dreidimensional-dynamisches Sitzen unter Berücksichtigung arbeitsmedizinischer und sicherheitstechnischer Anforderungen ermöglicht und gefördert.

Das sensomotorische Sitzen schult die Aufmerksamkeit für die eigene Körperhaltung bei gleichzeitiger Mobilisierung des gesamten Rumpfes einschließlich der Wirbelsäule und einer dynamischen Aktivierung der Muskulatur. Damit wird auch einer Verkrampfung der Muskulatur im gesamten Rumpf- und Nacken-Schulter-Bereich vorgebeugt.

Besonders wichtig ist die mobilisierende Wirkung auf die Bandscheiben. Während sich lang anhaltende statische Belastungen negativ auf die Bandscheiben auswirken, weil die Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen und der Erhalt ihrer Viskosität gestört werden, wirkt sich Bewegung positiv auf diese Prozesse aus.

Mit dem sensomotorischen Sitzen kann somit ein effektiver Beitrag zur Erhaltung und Verbesserung der Gesundheit und Arbeitskraft geleistet werden.

Das Sitwell-Programm von Gernot-M. Steifensand, das dieses sensomotorische Sitzkonzept umsetzt, ist getreu der bekannten Philosophie des Hauses in eine

• Lady-Collection und
• Mister-Collection

eingeteilt. Von Größe und Gewicht über Rückenformen bis zur speziellen Sitzpolster-Kontur werden so viele spezifische Anforderungen von Frauen und Männern abgedeckt.

Ergonomisch – Optimiert Arbeiten

Gute Bürostühle passen sich dem Menschen an.

Überall wo Menschen arbeiten, geht es um ideale Arbeitsbedingungen. Diese müssen unter gesundheitlichen, wirtschaftlichen und qualitativen Gesichtspunkten betrachtet werden. Die Anforderungen an diesen idealen Arbeitsplatz mit einem DIN-Bürostuhl werden bislang leider noch zu oft als widersprüchlich empfunden.

Ergonomische Arbeitsplatzgestaltung nutzt den Menschen und den Unternehmen Da kein Mensch gleich ist, sind Bürostühle nach Maß und Geschlecht, sowie ein ergonomische und individueller Tisch mit Memory-Funktion für individuelle Einstellungen ein sehr gutes Beispiel.



Die Mensch-Maschinen-Schnittstelle Diese muss perfekt gestaltet sein, damit schnell, sicher und ergonomisch gearbeitet werden kann. Wichtig: Die Technik muss sich dem Menschen anpassen, nicht umgekehrt!

Demografischer Wandel – In Zeiten neu definierter Lebensarbeitszeiten und des Fachkräftemangels hat sich Ergonomie zum betriebswirtschaftlichen Argument entwi­ckelt, wenn es um die Beschaffung von Arbeits­platzlösungen in Produktion und Verwaltung geht. Wer ohne gesundheitliche Gefährdung arbeiten kann, kann seine Tätigkeit länger und mit weniger Ausfallzeiten ausüben.

Beispiele für technische Lösungen, die der Gesundheit dienen Lassen Sie sich auf den folgenden Seiten zeigen, wie Sie die Arbeitsbedingungen Ihrer Mitarbeiterinnen und Ihrer Mitarbeiter verbes­sern können.

Das Institut für Gesundheit und Ergonomie, sowie die SITWELL STEIFENSAND AG haben Sitz- und Arbeitsplatzlösungen nach Maß und Geschlecht entwickelt.

Unsere Leidenschaft ist es, Wissen und Freude über und an der Ergonomie zu vermitteln. Als Institut für Gesundheit und Ergonomie unterstützen wir die unterschiedlichsten Interessen-gruppen. Wir forschen, erarbeiten Studien, bilden aus, zertifizieren, sind Entwicklungspart­ner und Berater.

Das IGR ist Teil eines starken Netzwerks – Ärzte, Physiotherapeuten, Wissenschaftler, Mitarbeiter des Betrieblichen Gesundheits­managements, Behördenvertreter, Produkt­entwickler und die Berater des qualifizierten Fachhandels, sie alle beschäftigen sich mit Gesundheit und Ergonomie.

Das IGR Institut hat seinen Sitz in Nürnberg und wurde Mitte der neunziger Jahre gegründet. Durch unsere Initiativen und Projekte unterstüt­zen wir Unternehmen aktiv bei der Umsetzung ihres Unternehmensziels „Gesundheit“.
Zusammenarbeit mit der PREMIUM FORMAT GROUP Vorliegende Broschüre ist Teil unserer Zusam­menarbeit, die auch ein umfassendes Fortbil­dungskonzept für Fachberater inkludiert.

Die Gestaltung ergonomischer Arbeitsplätze beginnt mit einer guten Analyse und fundierter Beratung. Nutzen Sie die Chancen für Ihre
Unter­nehmen und sprechen Sie Ihren Fachhändler an!

Ergonomischer Sitzkomfort hat eine Form − und einen Namen!

ERGONOMISCHES SITZEN ERÖFFNET VÖLLIG NEUE ARBEITS-PERSPEKTIVEN: NATÜRLICHES WOHLGEFÜHL, INDIVIDUELLE KONFIGURATIONS-MÖGLICHKEITEN UND NACHHALTIGE GESUNDHEIT IN HÖCHSTER QUALITÄT.

Herzlich Willkommen bei Steifensand.net und dem Bürostuhl Werks- und Fabrikverkauf der SITWELL STEIFENSAND AG

BÜROSTUHL-ERGONOMIE: Gesundes und professionelles Sitzen am Schreibtisch reduziert nicht nur Krankenstände in
Unternehmen, sondern erhält auch die Leistungsfähigkeit und Vitalität der Mitarbeiter. So unterschiedlich die
Menschen auch sind, so differenziert sind auch ihre Körperformen und Sitzgewohnheiten.

BÜROSTUHL-WISSENSCHAFT: 36% aller Rückenschmerzen liegen im Schulter-Nacken-Bereich. Entzündungen und Verschleiß im Kreuzdarmbeingelenk sind bei langem Bewegungsmangel vorprogrammiert und führen zu Schmerzen
und Arbeitsausfällen.

BÜROSTUHL-FORSCHUNG: Das SITWELL-Ärzteteam sieht den Menschen als Maß. Alle Produkte sind ergonomisch und orthopädisch für langes Sitzen optimiert. Bürostühle werden in Deutschland für Menschen mit einer Körpergröße
von 165 cm bis 178 cm und für ein Gewicht von 65,5 kg – 82,2 kg nach DIN und EU-Norm hergestellt. Ein Blick in
deutsche Unternehmen offenbart, dass nur wenige Büro-Menschen diesem statistischen Mittelwert entsprechen.

Willkommen bei 1000-Stühle.de und der SITWELL STEIFENSAND AG Ihrem Bürostuhl Werks- und Fabrikverkauf in Nürnberg

Individuelle Ergonomie für das Sitzen von Frauen und Männern.

Interview mit Gernot-M. Steifensand – ergänzt mit Zitaten des Arbeitsmediziners Prof. Dr. Peters

Ergonomie und Anatomie kennen keine Gleichheit der Geschlechter. Was die kleinen Unterschiede im Alltag des sitzenden Menschen ausmachen, darüber sprach Chefredakteur Rolf Albrecht im Hinblick auf aktuelle Beurteilungen des Arbeitsmediziners Prof. Dr. Peters mit dem Hersteller Gernot-M. Steifensand. Hier eine Kurzfassung:

www.ed-pro.de: Herr Steifensand, die ergonomische Familientradition reicht bei Ihnen vom Bandscheibendrehstuhl bis zu den aktuellen Konzepten für Frauen- und Männer-Stühle. Welche Erfahrungen und fachlichen Beurteilungen liegen über Ihr Geschlechter-spezifisches Stuhlprogramm inzwischen vor?

Gernot-M. Steifensand mit einem speziell gepolsterten Stuhl für Männer.


Mister Sitwell – Sitzlösung für den Mann aus der
SITWELL STEIFENSAND AG

Gernot-M. Steifensand: Um den Kunden gute und ergonomisch ausgereifte Produkte zu bieten reicht es natürlich nicht, Idee und Notwendigkeit zu individuell passenden Stühlen aus Steinbildern der Antike abzuleiten. Die Königin Nofretete z. B. saß ca. 1300 v. Chr. mit einem Rundrücken auf einem Bandscheibensitz, auch Keilsitz genannt. Der Bandscheibendrehstuhl moderner Bauart war die bekannteste Entwicklung aus dem früheren Betrieb meiner Eltern. Durch die intensivierte Zusammenarbeit mit Arbeitsmedizinern und der genauen Beschäftigung mit der menschlichen Anatomie können wir verschiedene Formen von Sitzen und Rückenlehnen bieten, welche die anatomischen Unterschiede berücksichtigen. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Baugruppen können wir diese Unterschiede individuell umsetzen.

www.ed-pro.de: Die Unterlagen aus Ihrer Zusammenarbeit mit Prof. Peters habe ich für unsere Leser gesichtet. Lassen wir ihn in einigen Zitaten zu Wort kommen:

Lady Sitwell – Sitzlösung für die Frau aus der
SITWELL STEIFENSAND AG – Entwickelt und erforscht von Professor Dr. med. habil. Theodor Peters.

Prof. Peters: „Gute Arbeitsbedingungen erleichtern nicht nur das Sitzen, Sie beugen vor allem negativen Folgen überbetonter sitzender Lebens – und Arbeitsweisen vor. Dem modernen Menschen fehlt es zunehmend an Bewegung, dies muss unbedingt auch im Sitzen möglich gemacht und umgesetzt werden.“

Prof. Peters: „Rücken- und Nackenschmerzen können durch die medizinische Männer-Rückenlehne und den orthopädischen Bandscheibensitz gelindert werden. Die Wirbelsäule wird in die natürliche S-Form gebracht und entlastet. Muskeln werden mit der modernen Synchrontechnik mit Gewichtseinstellung trainiert und aufgebaut und damit auch deren Leistungsfähigkeit.“

Die Bürostuhl-Anatomie der Frau aus der
SITWELL STEIFENSAND AG

Prof. Peters: „So wie es die … physiologischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen gibt, gibt es solche auch auf dem Gebiet der Anatomie / Ergonomie und für das richtige und gesundheitserhaltende Sitzen relevanten Parameter, die sich das Haus … Sitwell Steifensand AG mit der Lady und Mister Sitwell – Collection zur Leitlinie der Produktentwicklungen und Geschäftspolitik gemacht hat.“

Professor Dr. med. habil. Theodor Peters – Lady Sitwell – Sitzlösung für die Frau.

Prof. Peters: „Die für das richtige und gesundheitskonforme Sitzen relevanten anatomischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen betreffen sowohl Beckenform und Beckenstellung als auch die Beckenfunktion. Das männliche Becken ist schmaler insgesamt höher und enger. Der Winkel zwischen den Schambeinästen beträgt etwa 70 Grad. Schematisch hat das männliche Becken etwa die Form eines Dreiecks. Der innere Beckenring ist eher oval. Die Sitzlast wird über die Sitzbeinknochen auf die (Stuhl-)Sitzfläche in einem umschriebenen Bereich übertragen.“

Gernot-M. Steifensand mit einem speziell gepolsterten Stuhl für Männer – Mister Sitwell – Sitzlösung für den Mann aus der SITWELL STEIFENSAND AG

www.ed-pro.de: In unserer Überschrift haben wir den Begriff der „Innovativen Ergonomie“ aufgegriffen, den auch Prof. Peters im Kontext Ihrer Sitzlösungen nutzt. Wie wollen Sie den Anspruch dieser Aussage erfüllen?

Die Anatomie der Frau.

Gernot-M. Steifensand: Innerhalb weniger Jahre ist es uns gelungen, wesentliche Unterschiede im Sitzen von Frau und Mann in konkrete Stuhlserien, die sich spezifisch von der Technik bis zu den Polsterformen unterscheiden, umzusetzen. Dabei bieten wir auch nachvollziehbare Alleinstellungsmerkmale die den Besitzer(inne)n helfen gesund und fit zu bleiben. In der Zukunft wollen wir aber aus der Kommunikation mit Kunden und Wissenschaftlern weitere Aspekte individueller Sitzprobleme konkretisieren, um weitere verbesserte Stuhlkonzepte zu begründen und zu realisieren.

www.ed-pro.de: Vielen Dank, wir werden die Themen unseren Lesern gern noch näher bringen.

Frau sitzt anders

Der richtige Bandscheiben-Drehstuhl für die Frau Das Volksleiden Nr. 1 trifft fast jede Frau, die täglich stundenlang bei der Arbeit sitzen muss. Die Ursachen sind in den meisten Fällen die unergonomischen DIN-und Einheitsbürostühle, sowie Bewegungsmangel.

DIN- und Einheitsstühle werden in Deutschland für Menschen von 165 cm bis 178 cm entwickelt, produziert und verkauft, ohne auf Körpergrößen, Geschlecht und individuelle Sitzbedürfnisse einzugehen. Die meisten Frauen in der westlichen Welt neigen aufgrund Ihrer biologischen Voraussetzung zu einem Flachrücken oder zu einem Hohlkreuz. Die meisten herkömmlichen DIN-Bürostühle sind für Frauen nicht geeignet und nicht empfehlenswert.

Frauen sitzen anders – eine neue Idee fürs Büro

Frauen – Drehstühle für Körper, Geist und Seele aus der deutschen SITWELL STEIFENSAND AG in Wendelstein, bei Nürnberg.

Ärzte, Orthopäden und Gesundheitsexperten fordern, stärker auf die unterschiedlichen „Sitz-Bedürfnisse“ der Frauen am Arbeitsplatz einzugehen, weil Frauen im Muskel-Skelett-System anders erkranken und höhere Krankheitskosten verursachen als Männer.

Sitzen ist für den weiblichen Organismus Schwerstarbeit

Vielen der „frauenspezifischen“ Bürokrankheiten kann durch ergonomische Frauen-Büro-Drehstühle wirksam vorgebeugt werden. Frauen sind anatomisch und biologisch grundlegend anders als Männer. Sie haben nicht nur eine andere emotionale Grundstruktur, sondern auch einen völlig anderen Körperbau und einen anderen Stoffwechsel als Männer.

Gender Seating – Die neue Sitz–Ergonomie für die Frau.

Auch die Organfunktion unterscheidet sich von jenen der männlichen Zeitgenossen. So ist beispielsweise die Verdauung von Frauen träger. Dafür ist das Herz aktiver. Frauenherzen schlagen schneller und arbeiten bei einem
niedrigeren Blutdruck. Prof. Dr. rer. nat. Döll – Bestsellerautorin

Frauen sind anders krank. Der weibliche Körper funktioniert anders als der männliche, was in der Praxis viel zu
wenig Beachtung findet. Frauen brauchen ihre eigene Medizin. Gender-Medicine“: Frauen haben ihre medizinischen
Besonderheiten. Sie haben einen anderen Stoffwechsel, sind anders gebaut, empfinden Schmerzen anders und
sind schließlich auch vielfach durch andere Krankheiten geplagt als das sogenannte „starke“ Geschlecht.

Frau Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll klärt in ihrem Buch „Der Frauengesundheitscode“ über diese kleinen aber feinen Unterschiede auf und gibt Tipps, was Frau selbst tun kann, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Lady Sitwell® ➽ Dieser Bürostuhl macht schlank

Dieser Bürostuhl macht Schlank – Fast unscheinbar, der gelbe Bürostuhl. Doch dieser Bürostuhl ist keine gewöhnliche Sitzgelegenheit. Er ist eine Weltneuheit aus Wendelstein bei Nürnberg – Lady Sitwell ist der erste Bürostuhl für die Frau, der gesund hält und mit dem man abnehmen kann – Wendelstein – Von Andrea Brösel.

Chef der Stühle: Gernot Steifensand (35) zeigt die mit einem
Luftkissen gepolsterte Sitzfläche des Frauenstuhls.

Ausgedacht und hergestellt hat sich das Gernot Steifensand. Der Anstoß kam von einer Einkäuferin der Oberfinanzdirektion Stuttgart. Die meinte: „Herr Steifensand auf ihren Stühlen fühlen sich nur Männer wohl“ Gernot Steifensand hakte nach, stellte fest: Frauen haben andere Sitzbedürfnisse als Männer. „Jede zweite ist venenkrank, hat mit Cellulite zu kämpfen. Durchs lange „Büro-Sitzen“ wird das verstärkt.“ Der Bürostuhl Chef Gernot Steifensand tüftelte sofort mit Unterstützung mehrere Mediziner jahrelang am „LadySitwell“ dem weltweit ersten Bürostuhl für die Frau.

Jetzt ist der Bürostuhl fertig: Die flexible „Bürostuhl-Rückenlehne“ hält die Muskeln fit. Das „Bürostuhl-Polster“ massiert die Beine und, macht Cellulite den Gar aus. Und „frau“ sitzt auf dem Bürostuhl wie auf einem Ball. „Sie ist beweglich, nimmt so bei acht Stunden Sitzen mindestens zehn Gramm am Tag ab!“

Kaum ist der Bürostuhl auf dem Markt, kann sich Gernot Steifensand der Erfinder, Entwickler und Produzent vor Aufträgen kaum retten. BILD Zeitung, Ausgabe Nürnberg, 07.10.2002 – Foto Udo Dreier