Sitzergonomie für Frauen und Männer ➜ SITWELL® STEIFENSAND AG

Interview mit Gernot-M. Steifensand – Die Anatomie kennt keine Gleichberechtigung der Geschlechter.


Was die kleinen Unterschiede im Alltag des sitzenden Menschen ausmachen, darüber sprach der Bürostuhl Experte und Chefredakteur Rolf Albrecht mit dem Hersteller Gernot-M. Steifensand. Hier eine Kurzfassung:

www.ed-pro.de: Herr Steifensand, die ergonomische Familientradition reicht bei Ihnen vom Bandscheibendrehstuhl bis zu den neuen Konzepten für Frauen- und Männer-Stühle. Wie weit reichen die Ideen zurück?

Gernot-M. Steifensand: Die Idee und Notwendigkeit zu individuell passenden Stühlen – und deren Weiterentwicklung jetzt auch zu Frauen- und Männer-Stühlen – reicht schon bis in die Antike zurück. Schon die Königin Nofretete saß ca. 1300 v. Chr. mit einem Rundrücken auf einem Bandscheibensitz, auch Keilsitz genannt. Der Bandscheibendrehstuhl moderner Bauart war die bekannteste Entwicklung aus dem früheren Betrieb meiner Eltern.

www.ed-pro.de: Jedem Menschen seinen Maß-Stuhl zu bauen ist mit wirtschaftlicher Produktion kaum zu vereinbaren. Wie kann man die wichtigsten anatomischen Unterschiede differenziert anbieten (Rundrücken, Hohlkreuz, etc)?

Gernot-M. Steifensand: Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Arbeitsmedizinern und der intensiven Beschäftigung mit der menschlichen Anatomie konnten wir verschiedene Formen von Sitzen und Rückenlehnen entwickeln, welche die anatomischen Unterschiede berücksichtigen. Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Baugruppen können wir diese Unterschiede individuell umsetzen.

www.ed-pro.de: Ihr Frauen-Stuhl orientiert sich an der spezifischen weiblichen Anatomie. Für wieviele Frauen passt das Konzept aber wirklich?

Gernot-M. Steifensand: Auch wenn Sie es nicht glauben können, aber alle Frauen fühlen sich mit diesem Konzept rundum wohl.

www.ed-pro.de: Wollen Frauen auch emotional, z. B. über besondere Farben angesprochen werden?

Gernot-M. Steifensand: Selbstverständlich muss man Frauen durch besondere Farben ansprechen. Frauen leben in einer Farbenwelt. Deshalb findet man in unserer Stoffkollektion auch leuchtende und frische Farben.

www.ed-pro.de: Und wie steht es mit den Kriterien für die Männer-Stühle?

Gernot-M. Steifensand: Männer sind V-förmig, hüftsteif und haben auch mehr Muskelgewebe im Körper. Diese Eigenschaften haben zur Entwicklung des Männer-Stuhles geführt. Sie sehen, Grundlage ist immer die Anatomie.

www.ed-pro.de: Bis zu welchen Maßen (Größe, Gewicht) können Sie Sonderwünsche abdecken?

Gernot-M. Steifensand: Sonderwünsche kann man nicht pauschal eingrenzen. Die Lösung für einzelne Kundenwünsche wird jeweils individuell erarbeitet und umgesetzt.

SITWELL® STEIFENSAND AG ➜ Bürodrehstuhl für die Anatomie der Frau

Wieso sitzen Männer und Frauen auf den gleichen Bürostühlen? Fragte sich Gernot-M. Steifensand, der Sohn des Bandscheiben-Drehstuhl-Pioniers F.-M. Steifensand.

Unabhängig von Größe, Gewicht und den – nicht gerade zu vernachlässigenden – anatomischen Unterschieden? Und das bei 80.000 Stunden, die der Mensch in seinem Arbeitsleben durchschnittlich im Büro verbringt.

Nofretete und die Königin Kauit

Gernot-M. Steifensand stellte überrascht fest: Schon vor 4.000 Jahren war das Problem bekannt. Ägyptische Reliefabbildungen von Königin Nofretete und Königin Kauit zeigen die Herrscherinnen auf Stühlen, die ihrer Anatomie Rechnung tragen:

Königin Kauit mit erkennbarem Hohlkreuz benutzt einen flachen Sitz,

Königin Nofretete entlastete Ihren Rundrücken durch einen Keilsitz, dessen Wirkungsprinzip gut 3.300 Jahre später bei modernen Bürodrehstühlen zum Einsatz kommt.

Die Frau von heute im Büro ➜ Der Blick in die Büros von heute zeigte Gernot Steifensand jedoch, dass die Mehrzahl der Frauen zum Hohlkreuz neigt, wenigstens im westlichen Kulturkreis. Dafür sind u. a. hohe Absätze sowie die Brust-raus-Haltung verantwortlich, die den Körper automatisch in eine Hohlkreuz-Position bringen.

Das wirkt sich nicht nur beim Stehen und Gehen, sondern auch beim Sitzen auf die Wirbelsäule aus. In Asien hingegen, wo meist flache Schuhe getragen werden und andere Haltungsnormen vorherrschen, neigen die Frauen eher zu einem Rundrücken.

Sitzlösung LADYSITWELL ➜ Diese Beobachtungen sowie eine ganze Reihe medizinischer Erkenntnisse führten zur Entwicklung eines Bürostuhls, der diese Unterschiede zwischen Mann und Frau berücksichtigt. Mit dem patentierten „Lady Sitwell“ präsentierte Gernot Steifensand 2002 den weltweit ersten Bürodrehstuhl für Frauen.

Der LADYSITWELL, der weltweit erste Bürostuhl für Frauen unterscheidet sich durch eine Reihe einfacher und wirkungsvoller Details von herkömmlichen Bürodrehstühlen:

• Die Sitzfläche ist gerade und etwas verkürzt.

• Das Sitzpolster hat in der Sitzmitte einen Federkern

• und ist im vorderen Bereich der Schenkelauflage besonders weich gepolstert.

• Hinzu kommt eine flexible, höhenverstellbare Rückenlehne mit Lordosenstütze, die den Rücken im Bereich des zweiten und dritten Lendenwirbels besonders stützt.

• Und nicht zuletzt ist das patentierte Pending-System für dreidimensionales Sitzen in diesen Bürostuhl
eingebaut, das die Eigenenergie des Körpers verbessert und somit Stoffwechsel und Verdauung anregt.

Das Ergebnis ist eine angenehme und gesunde Sitzhaltung. Im Detail sorgt der LADYSITWELL für eine Entlastung von Wirbelsäule sowie Bandscheiben und beugt Gelenkschäden vor.

Darüber hinaus fördert er die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an und stärkt das Bindegewebe. Übrigens, eine ausgeklügelte Polsterung bewirkt, dass der Sitz immer schön cool bleibt.

Bürostuhl für Frauen in S, M, L und XL

Damit nicht genug. Menschen sind nun mal unterschiedlich groß und schwer. Die etwas Größeren und die etwas Kleineren wissen, was das im Alltag manchmal bedeutet.

Deswegen gibt es diesen LADYSITWELL in verschiedenen Konfektionsgrößen. Die Modelle S, M, L und XL sorgen dafür, dass die Frau mit einer Größe von 1,55 m ebenso komfortabel Platz nehmen kann wie beispielsweise die 30 cm größere Kollegin.

SITWELL® STEIFENSAND AG ➜ Ergonomie- und Sitz-Krankheiten

Exzessive Sitzzeiten sind heute in allen Industrieländern zur alltäglichen Gewohnheit geworden. Die konventionelle Sitzhaltung wird als volksgesundheitliche Belastung dargestellt.

Der Verfasser und Gründungsmitglied Prof. Mag. Messner im Jahre 2010 der SITWELL STEIFENSAND AG, sieht das Sitzen als obsolete „Kompressionshaltung“, die den Gewebedruck im Abdomen derart verstärkt, dass im Laufe von Jahren eine bedrohliche Sauerstoffunterversorgung der betroffenen Organe daraus resultiert.

Unter oxidativem Stress reagiert der Körper mit metabolischen, gastrointestinalen, respiratorischen, urogenitalen und kardiovasculären Symptomen und Syndromen. Die abdominale Überdruck-Hypothese des Verf. muss allerdings erst durch intraabdominale Druckmessungen bestätigt werden.

Für die Reform der Arbeitshaltung in Schulen und Büros wird eine Revision der arbeitswissenschaftlichen Empfehlungen für die „korrekte“ Sitzhaltung postuliert.Pharaonen, Kaiser, Könige und Päpste und alle, die es zu etwas gebracht haben auf dieser Welt, haben uns die thronende Sitzhaltung vorgezeigt und wer gar in den Himmel aufgestiegen war, der durfte zur Rechten des auf seinem Richterstuhl waltenden Weltengottes seinen Sitzplatz einnehmen.

Einen kulturell derart solide legitimierten und geheiligten Brauch zu kritisieren oder gar ändern zu wollen, bedarf daher der Rechtfertigung.

Meine Nachforschungen zum Thema „Sitzen“ haben ergeben , dass die herkömmliche Sitzhaltung, wenn sie exzessiv praktiziert wird, nicht nur als Hauptursache für Rückenschmerzen und andere musculoskeletale Beschwerden in Frage kommt, sondern auch mit einer langen Reihe von Irritationen und Erkrankungen des metabolischen, gastrointestinalen, urogenitalen und kardiovasculären Formenkreises korreliert.

Gut erforscht ist der enge Zusammenhang exzessiver Sitzzeiten mit dem metabolischen Syndrom: Bluthochdruck, Diabetes 2, Herz-Kreislaufproblemen, Schlaganfall und verminderter Lebenserwartung.(Hamilton et al. 2008; Ekblom-Bak 2009)

Dass z.B. die sogenannte „Flugthrombose“ nicht vom Fliegen, sondern vom mehrstündigen beengten Sitzen im Flugzeug verursacht und auch beim Bürositzen erzeugt wird, ist bekannt.

Die Befassung mit Dekubitus, dem Wundliegen bei Bettlägrigkeit und dem Wundsitzen von Rollstuhl-Abhängigen führt zur Erkenntnis, dass stärkere kurzzeitige Drücke auf das Körpergewebe offenbar dieselben Wirkungen zeigen wie langdauernde schwache Drücke. (Seiler 2007) Die Tiefenwirkung des Sitzdrucks lässt vermuten, dass solche Drücke nicht an der äußeren Hautgrenze halt machen. Der Paradefall eines „Inside-Dekubitus“ ist das Abdominale Kompartment Syndrom:

Wenn in einem Kompartiment des Organismus aus verschiedenen Gründen ein Gewebeüberdruck entsteht (z.B. iatrogen oder durch Blutergüsse oder raumfordernde Geschwüre und Flüssigkeiten), muss rasch für chirurgische Dekompression gesorgt werden, sonst reagiert der Körper mit Dysplasien, Zellnekrosen und Multiorganversagen.

Der normale Gewebedruck beträgt 0 bis 5 mmHg. Überschreitet dieser Druck 12 mmHg, wird das für den Patienten gefährlich bis lebensgefährlich. (Schreiter 2009) Es fällt auf, dass viele Erkrankungen des Becken-Bauchraumes ursächlich nicht überzeugend erklärt werden können.

Hier sei nun die Hypothese gewagt, dass eine lange Reihe von Irritationen und Erkrankungen des Bauch-Beckenraumes, wie z.B. Prostatitis, Pankreatitis, chronische Gastritis, ulzerative Colitis, Dickdarmkrebs, Blasenkrebs, Gebärmutterhalskrebs oder Chlamydienbefall auf exzessives Sitzen und den damit erzeugten milden kompartmentalen Überdruck im Abdomen zurückgeführt werden können. Durch die Weiterleitung des Überdrucks in den Thorax und das Cranium sind auch in diesen Bereichen Überdruckstörungen anzunehmen.

Warum kann ein Überdruck im Körpergewebe so gefährliche Auswirkungen haben ? – Erhöhter Gewebedruck komprimiert offenbar die empfindlichen Kapillaren derart, dass der Perfusionsdruck kritisch erniedrigt wird. Das bewirkt eine Unterversorgung der betroffenen Gewebe mit Sauerstoff und Nährstoffen. (Schreiter 2009) Sauerstoffmangel schädigt die Zellatmung und führt zu Erkrankungen bis zu Krebs. (Warburg 1956)

Es ist allgemein bekannt, dass uns das Sitzen immobilisiert und dass Bewegungsarmut unphysiologisch und auch wegen der resultierenden mangelhaften Sauerstoffversorgung gesundheitsschädlich ist. Dazu kommt die dreifache Abknickung des Körpers in Hüfte, Knie und Ellbogen, die die Zirkulation behindert und vasculäre Erkrankungen verursachen kann.

Zudem wird im Sitzen ein „tropisches“ Klima im Schrittbereich erzeugt, das in Verbindung mit zu enger Wäsche und Kleidung ein bakterienförderndes Milieu schafft.

Der gefährlichste Faktor dürfte jedoch ein chronisch überhöhter „Sitzdruck“ und der daraus resultierende chronische Sauerstoffmangel im Bauchraum sein: Im „korrekten, richtigen“ Sitzen, wie es von der traditionellen Ergonomie und der Möbelindustrie propagiert wird, entsteht vermutlich eine milde Form des abdominalen Kompartmentsyndroms wegen des erhöhten Gewebedrucks im Bauch-Beckenraum, den die inkriminierte Sitzhaltung erzeugt.

Der intraabdominale Überdruck (IAH, intraabdominal hypertension) wird bewirkt durch den Druck des Oberkörpergewichts auf die Sitzfläche des Stuhls, durch den Gegendruck der Sitzfläche auf Gesäß und Beckenboden, durch die angewinkelten Oberschenkel, die gegen die Bauchwand pressen, durch den Gegendruck des Zwerchfells von oben und die vorgebeugte Haltung des Oberkörpers bei der Schreibtischarbeit, die den Druck in Thorax und Abdomen ebenfalls steigert.

Möglicherweise wirkt der Sitzflächendruck auf den Damm (das Perineum) wie ein Kolben, der über die Gewebeplatte des Beckenbodens durch das kleine Becken hindurch den hydraulischen Druck in den Eingeweiden aufbaut und verstärkt.

Die hier behauptete „Sitzdruck“-Hypoxie ist eine Hypothese, die erst durch abdominelle Gewebedruckmessungen bewiesen werden muss. Dafür versuche ich ein medizinisches Institut zu gewinnen. Eigene Blutdruckmessungen im Liegen, Stehen, Sitzen und in der Hocke bestätigen die Vermutung, dass der Gewebeinnendruck steigt, je stärker der Körper abgeknickt wird.

Es gibt in Deutschland seit einigen Jahren „Entzündungszentren“, die sich der Erforschung der entzündlichen Prozesse an den Grenzflächen Haut und Schleimhäuten widmen und nach den Gründen suchen, warum der natürliche Schutzmechanismus „Entzündung“ zu krankhaften Störungen entarten kann, die für eine lange Reihe von chronischen Erkrankungen verantwortlich zu machen sind.

Ein Forschungsergebnis zeigte z.B. , dass die natürliche Immunantwort auf Chlamydienbefall nur dann funktioniert, wenn genügend Sauerstoff in den Schleimhäuten vorhanden ist. (Roth et al. 2010) Das stützt die „Sauerstoffhypothese“ des Stoffwechselforschers O.Warburg, dass chronisch intermittierender Sauerstoffmangel eine große Rolle bei der Entstehung von Krebs spielt.(Warburg 1956)

Die Entstehungsursache der meisten chronischen Entzündungserkrankungen ist ungeklärt. Viele Beobachtungen deuten darauf hin, dass sie auf Sauerstoffmangel in den betroffenen Geweben zurückzuführen sind.

Lady–WorkStation wird zum spezifischen Frauen-Arbeitsplatz.

Wieso arbeiten Frauen auf den gleichen Arbeitsplätzen wie Männer? Diese Frage beschäftigt die Gender-Medicine-Expertin Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll und den Gender-Ergonomie-Entwickler Gernot-M. Steifensand.

Frauen-Arbeitsplatz verbessert mit dem lebendigen Sitzgefühl das gesamte Immunsystem, den Stoffwechsel, die Verdauung und stärkt ganz nebenbei das Bindegewebe.

Frauen ticken anders und sind anatomisch und biologisch grundlegend anders als Männer. Frauen unterscheiden sich durch eine andere emotionale Grundstruktur, einen völlig anderen Körperbau und einen anderen Stoffwechsel. Und das bei 80.000 Stunden, die der Mensch in seinem Arbeitsleben durchschnittlich am Arbeitsplatz verbringt.

Das Frauen–Gesundheitsbuch Nr. 1 – Der Frauengesundheitscode von Prof. Dr. rer. nat. Michaela Döll beschreibt die biologischen Unterschiede zwischen Frau und Mann und warum Frauen anders ticken.

Gernot Steifensand, der Sohn des bekannten Wellness-und Ergonomie Pioniers F.M. Steifensand beschäftigt sich seit Jahren mit der Gender-Seating Geschlechterforschung bei Männern und Frauen in der modernen Arbeitswelt.

Beobachtungen in der Praxis, wissenschaftliche Grundlagenforschung und eine ganze Reihe medizinischer Erkenntnisse führten zur Entwicklung einer verbesserten Generation von Arbeitsplätzen.

Bei dem Frauen-Arbeitsplatz stehen das gesunde und dynamische Arbeiten im Vordergrund und es werden die individuellen Unterschiede beider Geschlechter am Arbeitsplatz berücksichtigt. Der Arbeitsplatz für die Frau unterscheidet sich durch eine Reihe einfacher und wirkungsvoller Details vom herkömmlichen DIN und Einheitsarbeitsplatz.

Der Frauen-Arbeitsplatz ist eine Steh-/Sitz-Workstation und wurde zusammen mit dem Tischlermeister und Arbeitsplatzexperten Tilman Shastri von der Firma Raumvision entwickelt. Die WorkStation lässt sich durch ein Motortischgestell in einem speziell definierten Bereich stufenlos einstellen, was mehr Bewegung bei der Arbeit zulässt.

Der Büroarbeitsplatz für die Frau hat eine tastsympatische und warme Oberfläche und eine Unterarmauflage, um die Mauskrankheit Karpaltunnel-Syndrom zu vermeiden oder ihr entgegen zu wirken.

Der Frauen Arbeitsplatz ist mit einer integrierten Mini Wellness Bar und einem persönlich abschließbarem Beauty-Fach, einer privaten Box, sowie einem Schuhfach ausgestattet.

Frauen-Drehstuhl LADYSITWELL – Der speziell entwickelte Frauen-Drehstuhl mit Breath – Effekt verbessert die Atmung im Sitzen, er hat eine verkürzte Sitzfläche und ist im vorderen Sitzbereich der Schenkelauflage besonders weich gepolstert. Beides wirkt vorbeugend gegen Cellulite und verbessert die Durchblutung der Beine im Sitzen.

Hinzu kommt eine flexible und sensomotorische Rückenlehne mit Lordosenstütze, die sich an den Frauen-Rücken anschmiegt und im Bereich des zweiten und dritten Lendenwirbels besonders stützt. Die Schultern und der Nacken werden vom muskulären Sitzstress entlastet und auf diese Weise wird sogar Rückenbrand und einem Bandscheibenvorfall vorgebeugt.

Die 3D-ErgoSWOP Wellness und Bewegungsmechanik mit integriertem Breath-Effekt verbessert das dynamische Sitzen und die Atmung der Frau bei der Arbeit. Die Muskeln und die Wirbelsäule werden durch sensomotorische Bewegungsreize stimuliert.

Das aktiviert die Venenpumpe und die Venenklappen in den Beinen, verbessert den gesamten Stoffwechsel und die Bandscheiben werden automatisch mit mehr Nährstoffen versorgt.

SITWELL® Bürostühle mit der revolutionärer 3D-Ergo-SWOP® Sitztechnologie aus dem Hause SITWELL STEIFENSAND AG

Unser Ziel: Ihr gutes (Sitz-) Gefühl!

Ihre Gesundheit liegt uns sehr am Herzen. Für mehr Vitalität & Beweglichkeit, mehr Energie und Lebensfreude an Ihrem Arbeitsplatz. Moderne Arbeitsplätze belasten das Muskel- und Skelettsystem. Dabei ist dieses seit Millionen von Jahren auf den Wechsel zwischen Gehen, Liegen und Stehen trainiert.

Jeder Mensch sehnt sich nach Entspannung und Anspannung.
Dr. med. Peter Stehle

Alle Bürostühle aus der SITWELL STEIFENSAND AG fördern ein vitales, körpergerechtes und ermüdungsfreies Sitzen, passend zur jeweiligen Arbeitssituation. Überzeugen Sie sich von unserer hervorragenden Sitzqualität und den unschlagbaren direkt ab Fabrikpreisen.

  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik lindert Rückenbrand und Rückenbeschwerden
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik fördert entspanntes und gesundes Arbeiten
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik steigert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik aktiviert die Herz- und Kreislauftätigkeit
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik reduziert Stress und Verspannungen
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik mindert das Risiko eines Bandscheibenvorfalls
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik verbessert Nährstoffversorgung und Entlastung der Bandscheiben
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik baut und erhält die Gelenkschmiere
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik entlastet die Wirbelsäule und stärkt alle Muskelgruppen
  • Die 3D-Ergo-SWOP® Bürostuhl-Sitztechnik steigert das allgemeinen Wohlbefindens

Jede Bewegung unseres Körper ist ein einzigartiges Zusammenspiel von rund 100 Billionen Zellen in mehr als 200 Varianten.

Der menschliche Körper ist ein faszinierendes Wunderwerk mit  639 große und kleine Muskeln, die  ständig darauf warten, das „perfekte Zusammenspiel“ zu üben und zu trainieren. Unser Körper ist zur Bewegung geschaffen und unsere Lebensfunktionen unterliegen bestimmten Rhythmen, damit Körper und Geist in Balance bleiben.

Anspannung und Entspannung, Aktivität und Regeneration, Einatmen und Ausatmen sind einige der polaren Kräfte, die uns ständig rhythmisch bewegen und den inneren Takt vorgeben.

Ergonomisches und bewegtes 3D-Sitzen, das liegt uns am Herzen.

(Sitz-) Kriterien für einen ergonomischen Bürostuhl!

Ergonomische-und orthopädisch optimierte Bürostühle vermeiden oder vermindern Rückenschmerzen und verhindern Haltungsschäden. Ein Mitarbeiter, der auf einem bequemen Bürostuhl schmerzfrei sitzt, ist deutlich leistungsfähiger als der Kollege mit dem unbequemen Modell.

Unser Ziel: Ihr gutes (Sitz-) Gefühl! Bürostühle sollen dynamisches Sitzen unterstützen, sodass auf dem Bürodrehstuhl möglichst oft die Sitzposition gewechselt werden kann. Eine Lordosenstütze in der Rückenlehne unterstützt den Stütz- und Bewegungsapparat, die Wirbelsäule und verbessert die Nährstoffversorgung der Bandscheiben.


Die Bürostühle aus der SITWELL STEIFENSAND AG mit der einzigartigen und revolutionären 3D-Ergo-SWOP® Sitztechnik.

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Professionelle Bürostühle aus dem Hause GERNOT STEIFENSAND haben fast immer einer 3D-Ergo-SWOP® Sitztechnik, oder mit einer Bürostuhl Synchronmechanik mit Gewichtseinstellung bis 130kg, 160Kg, oder 180Kg auf das Körpergewicht einstellbar ausgestattet. Die Bewegung der Rückenlehne und des Sitzes sind hier optimal aufeinander abgestimmt, so dass der Rücken sowohl in vorgebeugter als auch zurückgelehnter Haltung immer optimal unterstützt wird.

Büroarbeit bedeutet täglich stundenlanges Sitzen. Das gefährdet nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch die Konzentration. Deshalb gehören ergonomische Drehstühle zur Pflichtausstattung eines produktiven Büros – Ergonomische Rückenlehnen, entlastende Armlehnen, mitschwingende Sitze für Frauen und Männer in den Sitzkonfektionen XS bis XXL.

Aus der Ergonomie-und Sitzmanufaktur erhalten Sie deutschlandweit Qualitätsprodukte, die zum nachhaltigen Arbeitserfolg Ihres Unternehmens beitragen. Das bewegtes- und dynamische Sitzen entlastet die Nacken- und Rückenmuskulatur und trägt maßgeblich zum Wohlbefinden am Arbeitsplatz bei.

Ergonomische Bürostühle die Körper & Seele entlasten

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Statistisch verbringen die meisten Menschen mehr als sieben Stunden im Sitzen — täglich. Zu viel Zeit, um auf ergonomische Sitzmöbel zu verzichten! Mit ihnen reduzieren Sie das Risiko, unter Nacken- oder Rückenschmerzen zu leiden. Und: Wer gesund lebt, arbeitet erfolgreicher.

SITWELL STEIFENSAND AG
Sperbersloher Str. 124
90530 Wendelstein
GermanyTelefon: 09129-40679-0
Fax: 09129-270641
E-Mail: info@sitwell.de

SITWELL® STEIFENSAND AG ➜ Der Bandscheiben-Drehstuhl Nr. 1

Das statische Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist eine Höchststrafe für Muskulatur, Gelenke und Bandscheiben.

In Zusammenarbeit mit führenden Medizinern und Arbeitswissenschaftlern hat Gernot Steifensand deshalb einen orthopädischen Bandscheiben-Drehstuhl entwickelt, der den sitzenden Menschen am Arbeitsplatz gesund und leistungsfähig halten soll. Dabei wurden viele aktuelle Aspekte und medizinische Erkenntnisse für gesundes Sitzen am Arbeitsplatz mit einbezogen.

Nie mehr Rückenschmerz ➜ Bürostühle direkt vom Hersteller, hochwertiger Marken-Bürostühle ➜ Jetzt beim Bürostuhl-Experten für Bürostühle online bestellen!

Wenn ein Stuhl dem Benutzer eine gewisse Sitzposition aufdrängt, werden viele Muskelpartien nicht mehr genügend aktiviert und bilden sich zurück. Es kommt zu einer starken Überbiegung der Wirbelsäule. Die Bandscheiben werden erheblich belastet. Diese Dauerbelastung leistet der Bandscheibendegeneration und damit chronischen Rückenschmerzen Vorschub.

Gernot Steifensand, der Sohn des Bandscheiben-Drehstuhl-Pioniers
F. M. Steifensand,  beschäftigt sich seit Jahren mit der Problematik des Sitzens im Büro und mit der Entwicklung von sensomotorisch-aktivierenden Bürodrehstühlen.

Nach den geschlechtspezifischen Bürostühlen Lady und Mister Sitwell und der Entwicklung von Bürostühlen in verschiedenen Konfektionsgrößen (S, M, L und XL) wurde im Team mit führenden Arbeitswissenschaftler und Medizinern aus Deutschland und den USA die aktuelle Generation von orthopädischen Bürostühlen „Ortholetic Balance“ entwickelt.

Bei den ergonomischen Bürostühlen aus der SITWELL STEIFENSAND AG steht das gesunde und angenehme Sitzgefühl im Vordergrund. Diese Weiterentwicklung berücksichtigt alle wesentlichen Komponenten eines ergonomischen Bürostuhls:

Durch die medizinische Lumbosacral-Rückenlehne nach Prof. Dr. med. habil. Peters, Arbeitswissenschaftler und Mediziner aus Düsseldorf, wird der Lumbo-Sacral-Übergang    zwischen der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein breit abgestützt und sichert den vollen Erhalt der    Schulterbeweglichkeit in alle Bewegungsrichtungen – besonders auch seitlich.

Mit dem orthopädischen Bandscheibensitz aus der SITWELL STEIFENSAND AG nach Dr. med. Peter Stehle, Sportmediziner aus Bonn,    wird die Wirbelsäule in die natürliche Doppel-S-Form    gebracht. Zudem wird eine Beckenrückendrehung    durch Ausformung des Sitzkissens verhindert. Das    Becken ist dadurch in jeder Sitzhaltung gestützt und gewährt eine optimale Entlastung der Bandscheiben.

Die sogenannte Hip-Move-Synchronmechanik mit Gewichtseinstellung nach Dr. med. Peter Taub richtet das Becken auf und gibt einen Bewegungsimpuls an die Wirbelsäule. Diese Bewegung erhöht die Blutversorgung der Muskulatur und fördert die Nährstoffversorgung der Bandscheiben.

Die ergonomische Kopfstütze nach Dr. med. Michael Sababi, Beverly Hills Health Care Center in Los    Angeles, ist höhenverstellbar, schwenkbar und festigt die Halswirbelsäule. Damit werden Schulter- und Nackenverspannungen vorgebeugt.

Der Ortholetic Balance generiert permanente Bewegungsreize für alle Muskeln, besonders für die Rumpf-, Rücken- und Armmuskulatur. Diese Muskeln stützen und entlasten die Wirbelsäule und halten dadurch den ganzen Bewegungsapparat fit und gesund.

Die Bandscheiben und Gelenke bleiben durch die sanften Mikrobewegungen gesund und der Stoffwechsel wird zusätzlich angeregt. Das stärkt die Herz- und Lungenfunktion sowie die Sauerstoffaufnahme der Zellen. Kurzum: Das bewegte Sitzen erhöht die Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden am Arbeitsplatz.

Ergonomisch Sitzen: Der steinige Weg der Bürostuhl-Evolution.

In der Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.

Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom körperlich arbeitenden „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre immer mehr zum denkenden „Nervenwesen“.

Ergonomie – der steinige Weg zum gesunden Arbeiten.

Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn dieser Zeit.

Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Menschen und seiner Organe ist muskuläre Beanspruchung. Bleibt sie chronisch unterhalb eines Minimums, das die Natur erfordert, entstehen Bewegungsmangel-Erscheinungen.

Gernot M. Steifensand mit seinem Gesundheits- und Wohlfühlstuhl des 21. Jahrhunderts, dem ergonomischen Ortholetic Balance.

Das kommt natürlich besonders im Büro zum Tragen, wo häufig alle Tätigkeiten nur noch im Sitzen vollzogen werden.

Noch nie klagten so viele Menschen über Rücken- und Kreuzschmerzen wie heute. Deutsche sitzen täglich bis zu 14 Stunden. Etwa 80 % der Deutschen leiden irgendwann an Rückenschmerzen, 25 % sind sogar chronisch davon betroffen. Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung darin, dass immer mehr junge Leute zwischen 24 und 35 Jahren Opfer von Rückenerkrankungen werden.

Ergonomie und Wellness: Aktives und bewegtes Sitzen hält Körper, Geist und Seele in Bestform.

Das statische und fixierte Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist die härteste Strafe für die Bandscheiben. Die Folgen sind heftige Schmerzen im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich sowie im Kreuz. Rückenschmerzen sind Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1. Fast immer sind nicht nur die Knochen, Gelenke und Bänder, sondern auch die Muskeln des Rückens an den Schmerzen beteiligt.

Hauptursache für Rückenschmerzen sind neben Verschleißerscheinungen der Bandscheiben Muskelverspannungen – statisch oder stressbedingt. Und nur wer die Hauptursachen kennt, kann den Schmerz wirksam bekämpfen.

Wellness und Ergonomie

Der Weg zum gesunden Sitzen und Arbeiten liegt in den Schlagwörtern Wellness und Ergonomie. Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 kreiert und beschrieb den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele.

F.-Martin Steifensand legte 1971 als Pionier mit dem ersten Bandscheiben-Drehstuhl den Grundstein zum gesunden Sitzen.

Das positive Lebensgefühl geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.

Der Begriff Ergonomie geht auf das Jahr 1857 zurück, in dem der polnische Wissenschaftler Wojciech Jastrzebowski dieses Kunstwort aus den Komponenten

•  Ergon = Arbeit und
•  Nomos = Gesetz

erstmals benutzte. Damit wurden schon damals die Ziele der Ergonomie definiert: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

Dr. med. Peter Stehle stellt mit dem Konzept Office & Balance den Menschen in den Mittelpunkt.

Die Berücksichtigung ergonomischer und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen wurde erstmalig im Jahre 1968 gesetzlich vorgeschrieben. Nach dem Gesetz über technische Arbeitsmittel durften Hersteller von technischen Arbeitsmitteln, diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind. Von den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften durfte nur abgewichen werden, soweit die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.

Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters engagiert sich seit Jahrzehnten für die Gesundheit am Arbeitsplatz.

Diese gesetzliche Regelung löste einen Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung von arbeitswissenschaftlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen aus. Es zeigten sich schnell Neuentwicklungen und noch nie da gewesene Innovationen für die Arbeitsplatzgestaltung und bei Sitzmöbeln.

Ergonomie – der steinige Weg zum gesunden Arbeiten.

Vorneweg auch F.-Martin Steifensand, der Erfinder des Bandscheiben-Drehstuhls und Pionier der ersten Gesundheitsstühle der Neuzeit, der weltweit Innovationsimpulse Made in Germany ausgelöst hat.

Gernot M. Steifensand mit seinem Gesundheits- und Wohlfühlstuhl des 21. Jahrhunderts, dem ergonomischen Ortholetic Balance.

Die in den 70er- und 80er-Jahren entstandene Begeisterung in Sachen Ergonomie wurde als modernes Marketingtool und Marketingkonzept zur Vermarktung neuer Sitzlösungen genutzt. Die ergonomische Synchron-Mechanik und ähnliche Sitztechniken allein brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg, da sie den Menschen offensichtlich nicht so gesund erhalten haben, wie es sich die Hersteller von den Neuentwicklungen erhofften.

Ergonomie und Wellness: Aktives und bewegtes Sitzen hält Körper, Geist und Seele in Bestform.

Zivilisationskrankheiten

Neue Wege und Perspektiven sind gefragt, um Rückenschmerzen und andere Zivilisationskrankheiten wie Burn-out und Stress in der modernen Arbeitswelt zu bekämpfen. Besonders die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Technisierung und Automatisierung. Hiermit verband sich zwangsläufig eine ständige Reduzierung der Muskelbeanspruchung bei gleichzeitiger Zunahme der geistigen Anforderungen.

Gesundheitliche Konsequenzen blieben nicht aus. Vermehrt zeigten sich

•  Herz-Kreislauf-Krankheiten,
•  Stoffwechselleiden,
•  Beschwerden am Halte- und Bewegungsapparat

infolge mangelnder Bewegung und zu langem und falschem Sitzen sowie vorzeitige körperliche und geistige Leistungseinbußen.

Der Mensch im Mittelpunkt

Abhilfe schafft das Konzept „Office in Balance“ entwickelt vom Arzt und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle. Seine Formel stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und berücksichtigt eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden präventiv bekämpft, Lebensfreude, Vitalität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen werden in den Fokus gerückt.

Nicht das Kurieren der Symptome, sondern das intensive Erleben von aktiver Bewegung und bewusster Entspannung bringen Körper und Geist in Einklang. Das Gefühl von Geborgenheit und Wohlempfinden (Wellness) fördern Kreativität und Ausgeglichenheit.

Sensomotorisch aktivierendes Sitzen nach Maß und innovative Sitzlösungen für Männer und Frauen, wie von der Firma Sitwell Gernot Steifensand angeboten,  geben dem Thema Impulse für besseres und gesünderes Sitzen am Arbeitsplatz.

Doch in der Praxis zeigt sich zu wenig Einsicht dahingehend, dass man etwas für seine Gesundheit tun muss, solange man sie noch hat. Wer geht als Gesunder schon zum Arzt und zur Vorsorge, wenn sich keine Zipperlein bemerkbar machen? Viel zu wenige!

Das Thema Gesundheit wird trotz der Möglichkeit, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit umzusetzen, leider in seinem Stellenwert vernachlässigt. Gesundheitskonforme Arbeitsmittel und –bedingungen werden oftmals mehr als Kostenfaktor, aber nicht als Handlungs- und Entscheidungshilfen für unternehmens- und marktpolitisch relevante Aktivitäten auf dem Sektor der Arbeitsgestaltung gesehen.

Kostenfaktor Gesundheit

Kostenminimierung ist angesagt. Dabei ist auch eine Gewinnmaximierung durch Kostendämpfung und Prävention durchaus möglich. Gerade Fehlzeiten durch Krankheit, vorzeitige Rente und Minderung der Erwerbsfähigkeit verursachen häufig unnötig hohe Kosten.

Kranke sind bis heute ein erheblicher volkswirtschaftlicher Nachteil. Das ist trotz aller Beschwichtigungs- und Bagatellisierungsversuche und Kostenverschiebung auf Dritte Realität. Nur eine gesunde Wirtschaft und gesunde Arbeitnehmer können Gewinne erwirtschaften.

Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters, leitender Gewerbemedizinaldirektor i. R. erklärt dazu: „Im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Kostendämpfung im Gesundheitswesen wird der Kostendämpfungsfaktor durch bessere Arbeitsbedingungen von den Politikern und ihren Beratern einerseits, aber auch von den betroffenen Bürgern und Entscheidungsträgern in Sachen Arbeitsplatzgestaltung andererseits zu wenig beachtet. Deshalb ist es sicher richtig, ein Gesetz vorzusehen, das zur Prävention und damit Kostendämpfung durch bessere Arbeitsbedingungen und durch psychisches, physisches und soziales Wohlbefinden beiträgt.“

Dr. med. Peter Stehle will sein Nachfolger im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten sein. „Office in Balance“ ist sein Weg für mehr Lebensfreude, Vitalität und Gesundheit in unserer modernen Arbeitswelt.

Geschichte der Ergonomie

1850
Wellness ist das positive Lebensgefühl und geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.

1857
Ergonomie ist ein Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz und geht auf das Jahr 1857 zurück. Der Pole Jastrzebowski definierte damals Ergonomie so: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

1866
Im Jahr 1866 gründete Wilhelm Adolf Lette in Berlin den „Verein zur Förderung der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts“. Das Ziel war, junge Frauen auf hohem Niveau auszubilden und ihnen eine berufliche Orientierung und Selbstvertrauen und Unabhängigkeit in einer Männerarbeitswelt zu geben. Als erste Einrichtung dieser Art wurde der Lette-Verein vorbildlich für alle Berufsbildungsstätten für Frauen in Deutschland. Lette war im Kongress deutscher Volkswirte und bis 1868 dessen Vorstand.

1959
Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 geprägt, der damit den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele bezeichnete.

1968
Erstmalig wurde ein Gesetz zur Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen in Deutschland geschaffen. Das Ziel vom Maschinenschutzgesetz vom 24. Juni 1968 war nach § 3 Absatz 1, dass Hersteller und Einführer von technischen Arbeitsmitteln diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen dürfen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind. Dieses staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelwerk wurde fortgeschrieben und findet sich heute im Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 und in den EU-Regelungen wieder.

1971
F.-Martin Steifensand und Dr. med. H.-J.Schneider, Haltungsforscher aus München, entwickelten den ersten Bandscheiben-Gesundheitsdrehstuhl. Bürositze nach DIN 4551 und mit Synchron-Mechanik. Geburtsjahr der Synchrontechnik für ein besseres dynamisches Sitzen am Arbeitsplatz unter allen Gesichtspunkten der Ergonomie und Regeln der Technik.

1980
Die gesetzlichen („Nomos“-)Regelungen DIN 4551 und 4552 lösen einen ersten Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung arbeitswissenschaftlicher Grundlagen für technische Regeln der Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen aus. Viele Firmen und Hersteller nutzten das Modewort Ergonomie, ohne immer dessen Ziel gerecht zu werden.

1982
Siegfried Pürner stellt erstmalig die dreidimensionale Pending-Technik vor. Sitzen wie auf einem Medizinball für mehr Bewegung am Arbeitsplatz. Die Idee des AOK-Balls und des Petzi-Balls wurde in ein Sitzsystem integriert. Erstmalig wurde über aktive Bewegungstherapie im Sitzen gesprochen.

1999
Konfektioniertes Sitzen in S, M, L und XL wurde von Gernot-M. Steifensand nach dem Gesetz von „mass-customization“ mit führenden Arbeitswissenschaftlern entwickelt, um besser auf die individuellen Körpergrößen und Sitzanforderungen einzugehen.

2002
Lady Sitwell, der erste Bürodrehstuhl speziell für die Frau unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot-M. Steifensand dem Fachpublikum vorgestellt.

2004
Mister Sitwell, der erste Bürodrehstuhl speziell für den Mann unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot-M. Steifensand vorgestellt.

Test: Bürostuhl „My Chair“ der SITWELL STEIFENSAND AG Bürostuhl „My Chair“ der SITWELL STEIFENSAND AG

Das Unternehmen „SITWELL STEIFENSAND AG“ stellte uns freundlicherweise den ergonomischen Bürostuhl „My Chair“ für einen Langzeittest zur Verfügung.

Der Stuhl wurde nach unseren Wünschen von der Firma SITWELL STEIFENSAND AG bezüglich der Farbe (rot) und der Rollenausstattung (Hartboden) konfiguriert und kam bei verschiedenen Mitarbeitern im Dauertest zum Einsatz.

Der Bürostuhl von der SITWELL STEIFENSAND AG verfügt über einen patentierten Bandscheibensitz für eine gesunde und aufrechte Haltung – enorm wichtig bei einem langen Arbeitstag. Es sind immerhin bis zu 80.000 Stunden, die der Mensch in seinem Arbeitsleben durchschnittlich im Büro verbringt!

Fertig montiert und gut verpackt geliefert wurde uns mit der 3D-Ergo-Swop-Mechanik eine ORGATEC-Neuheit des vergangenen Jahres. Das System beinhaltet ein dreidimensionales Sitzen verbunden mit einer wippenden Synchronmechanik, jeweils arretierbar.

Der Hochlehner-Bürostuhl wurde mit Multifunktionsarmlehnen mit PU Auflage geliefert. Diese können nicht nur in der Höhe, sondern auch im Auflagewinkel einfach verstellt werden und sorgen zusätzlich für eine entspannte Haltung und ermüdungsfreies Arbeiten im Arm- und Schulterbereich.

Links die gerade ausgerichtete Bürostuhlarmlehne, rechts die nach innen verstellte Armlehne.

Besonders die höhenverstellbare Rückenlehne hat sich bei unseren unterschiedlich großen Testern bewährt. In fünf Stufen kann die Lehne durch einfaches Hochziehen angepasst werden, ebenso wie der Gegendruck. Individuell verstellt wurde auch die Neigung von Sitz und Rücken sowie natürlich die Sitzhöhe und auch die Sitztiefe – besonders komfortabel bei unterschiedlich langen Beinen.

Knöpfe, Hebel und Handräder sind ebenso wie der gesamte Bürostuhl sehr gut verarbeitet und haben der Dauerbelastung ohne Beanstandung standgehalten. Im Vergleich zu anderen Stühlen gefielen uns vor allem die feste Polsterung, die in den nächsten Monaten von einem „gewichtigen“ Kollegen noch weiter getestet wird,  und die Leichtläufigkeit der Rollen.

Unser Fazit: Wer täglich viele Stunden am Schreibtisch verbringt und ohne Rückenschmerzen den Feierabend verbringen möchte, sollte sich dieses Qualitätsprodukt unbedingt gönnen. Ob Mann, Frau oder Kind, Leicht- oder Schwergewicht – die Auswahl ist riesig, so dass für jeden der richtige Bürostuhl konfiguriert werden kann. Unbedingt empfehlenswert!

Herzlich Willkommen bei der deutschen Ergonomie- und Sitzmanufaktur SITWELL STEIFENSAND AG in Wendelstein und Ihren regionalen Test-Centern und Fabrik-Partnern für einen Rücken ohne Schmerz. 

Anders als viele Mitbewerber liefern wir alle Produkte individualisiert nach Ihren Wünschen und „fix und fertig“ montiert. Auspacken, hinstellen, reinsetzen und sich wohlfühlen!

Beim Sitzen ist das Beste gerade gut genug.