Home Office Flüssiges Gold

Um am Home Office Arbeitsplatz fit und gesund zu bleiben, sind viele Aspekte zu berücksichtigen:

Eine ausgewogene Work-Life-Balance gehört ebenso dazu wie Bewegung, eine ergonomische Möblierung und eine gesunde Ernährung.

Viel zu trinken hält darüber hinaus wach und fit, wird aber häufig einfach vergessen. Dagegen hat Gernot Steifensand eine Wellness-
Wasserbar entwickelt − doch Wasser ist nicht gleich Wasser.

Dauerstress am Arbeitsplatz geht meist mit einer ungesunden Lebensweise einher: Der Mitarbeiter ernährt sich schlecht, bewegt sich wenig und trinkt nicht ausreichend – so schadet er nicht nur seiner Gesundheit, auch sein Leistungsniveau sinkt, die Arbeit fällt schwerer und wird ungenauer.

Diesen Gefahren Einhalt zu gebieten, ist das Ziel vom Gernot Steifensand Gesundheitsmanagement.


Gernot Steifensand, der sich mit ergonomischen Bürostühlen und speziell für Mann und Frau konzipierten Drehstühlen einen Namen gemacht
hat, beschäftigt sich bereits seit Langem mit der ganzheitlichen Gesundheitsvorsorge im Büro – angefangen beim gesunden Sitzen über
mehr Bewegung im Alltag bis hin zu einer gesunden Ernährung.

Dazu gehört auch, ausreichend zu trinken, was im Arbeitsalltag viel zu oft zu kurz kommt. Die Lösung von Steifensand: Mit einer Wellness-Wasserbar sollen Mitarbeiter dazu angeregt werden, regelmäßig zu trinken, zugleich
können Unternehmen ihren Mitarbeitern auf diese Weise ihre Wertschätzung zeigen und ihren Beitrag zu einem guten Arbeitsklima leisten.

Ein Wasserfilter – in der Wellness-Wasserbar werden in drei Optionen angeboten – sorgt für die optimale Qualität des Trinkwassers. Denn Wasser ist nicht gleich Wasser.

Belastungen durch Schadstoffe, Rückstände von Medikamenten, bestimmte Keime – längst nicht alle möglicherweise riskanten Stoffe können in der Trinkwasseraufbereitung gefiltert werden.


„Chemiebeladene Abwässer aus Industrie und Landwirtschaft, Haushaltsabwässer voller Putz und Reinigungsmittel und das Einsickern von Giften aus Sondermülldeponien ins Grundwasser machen es Wasserwerken und Brunnenbesitzern von Eigen- und Einzelversorgungsanlagen immer schwerer, amtliche Grenzwerte einzuhalten“, erklärt Roland Bilz, Geschäftsführer von Provitec, Hersteller des PROaqua 4200, eines der drei möglichen Trinkwasserfilter, die
in der Wellness-Wasserbar von Steifensand zum Einsatz kommen.

Der PROaqua 4200 arbeitet mit dem sogenannten Multi-Barrier-System, das Trinkwasserbelastungen sicher und vollständig zurückhalten soll: Dazu arbeitet er mit verschiedenen Filtern, unter anderem einem Membranfilter, der Bakterien, Parasiten und Mikroorganismen zurückhält, Filtervliesen für die Schwebstoff- und Sedimentfiltration sowie einem Aktivkohlefilter zur Entfernung organischer Substanzen.

Qualitätssicherung im HomeOffice

„Der Einsatz von Filtern dient der Qualitätssicherung des Trinkwassers – er soll Schadstoff wie Nitrat, Nitrit, organische Verbindungen, Lösungsmittel, Chlor, Schwermetalle, Arzneimittel- und Antibiotikarückstände, Bakterien, Viren und Sporen entfernen, ohne den
Elektrolythaushalt zu verändern“, betont Bilz. Mit der Qualität des Trinkwassers beschäftigt sich auch Dr. Rainer Pawelke, Facharzt für
Innere Medizin und Unterstützer von Water-4Life, einer Non-Profit-Organisation, die Menschen in Entwicklungsländern eine saubere, sichere Trinkwasserversorgung bereitstellt.

Im Vordergrund seiner Arbeit steht die Entwicklung von Lösungskonzepten zur Aufklärung und Sensibilisierung zum Schutz des Trinkwassers.

„Die Trinkwasserqualität wird von der Bevölkerung zunehmend kritisch beurteilt“, sagt Pawelke. „Viele Verbraucher weichen daher mehr und mehr auf Mineral- und Tafelwässer aus. Doch diese befinden sich zunehmend
in PET-Verpackungen, die wiederum erhebliche Qualitätsprobleme hinsichtlich der Wasserqualität verursachen.“ Ebenfalls in der Wellness-Wasserbar zum Einsatz kommen können Filter des Herstellers SwissBlueMotion.

Das Schweizer Unternehmen bietet Filter mit unterschiedlichen Arbeitsweisen an, darunter auch mit verschiedenen
Methoden der Membranfiltration. Die Trennung von Flüssigkeiten und deren Inhaltsstoffen mittels Membranen ist das auch in der Natur am häufigsten genutzte Trennverfahren. SwissBlueMotion liefert Filter mit Ultrafiltrations-, Nanofiltrations- und Umkehrosmose- Anlagen – Letztere auch als Bestandteil der Wellness-Wasserbar von Steifensand.

STEIFENSAND
WELLNESS-WASSERBAR
FÜR DAS HOME OFFICE

In der Umkehrosmose werden in einem mehrstufigen Filtrationsprozess alle Rückstände aus dem Leitungswasser wie Kalk, Chlor, Schwermetalle,
Pestizide und Hormone aus dem Wasser gefiltert.

Das so gereinigte Wasser wird anschließend oligomineralisiert und vitalisiert – „so erhält es seine Urkraft und Vitalität zurück und schmeckt wie frisches Quellwasser“, erklärt Dr. Sababi von SwissBlueMotion. „Mit dem Filter lässt sich eine gleichbleibend gute Wasserqualität erreichen, und dies unabhängig von der Qualität des eingesetzten Leitungswassers.“

Mit der Wellness-Wasserbar, die Gernot Steifensand auf der kommenden Orgatec erstmals vorstellt, soll nicht nur zu einer gesunderen Lebens- und Arbeitsweise angeregt werden, sie dient auch der direkten Motivation der Belegschaft: „Das Angebot von Kaffee, Tee und Wasser ist eine kleine Aufmerksamkeit des Unternehmens mit großer Wirkung“, sagt Gernot Steifensand.

„Unsere Wellness-Wasserbar dient darüber hinaus der Gesundheit, denn jeder kann sicher sein, dass er Trinkwasser von allerbester Qualität erhält.“ Für das Unternehmen ergebe sich darüber hinaus auch ein steuerlicher Vorteil, betont Steifensand abschließend: „Jedes Unternehmen kann pro Mitarbeiter 30 Euro für gesundheitserhaltende Maßnahmen steuerlich absetzen.“

Der SITWELL STEIFENSAND Home Office Arbeitsplatz für Körper, Geist und Seele

Repräsentativ sollte der Arbeitsplatz eines Rechtsanwaltsbüros sein. Und gleichzeitig sollte er so gestaltet werden, dass er den Menschen lange gesund und fit hält, damit er leistungsfähig und stets motiviert bleibt.

Mit der Kombination aus dem Sitwell-Bamboo-Office und dem ergonomischen Bürodrehstuhl SITWELL DREAM aus der SITWELL STEIFENSAND Ergonomie- und Sitzmanufaktur können Anwälte und Unternehmer jetzt einen weiteren Schritt in Richtung „gesundes Arbeiten“ gehen.

Wer in seinem Büro Kunden empfängt, legt großen Wert auf eine optisch ansprechende Möblierung.

Gleichzeitig wird der Wunsch immer größer, den Arbeitsplatz möglichst gesund zu gestalten – schließlich sitzen Arbeitnehmer im Schnitt rund acht Stunden an ihrem Arbeitsplatz, Anwälte und Geschäftsführer oft noch mehr. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen Sitwell Steifensand gemeinsam mit Peter Jordan, Geschäftsführer bei Vital-Office und Feng-Shui-Experte, ein Konzept entwickelt, das Ziele und Einflussfaktoren einer humanen, stressfreien und gesunden Bürogestaltung definiert.

Dabei wird davon ausgegangen, dass die Wertigkeit der Arbeitsumgebung die Wertigkeit der Arbeit beeinflusst. Entstanden ist das weltweit
erste Bamboo-Büro.

Bambus am HomeOffice Arbeitsplatz

Eine besondere Rolle bei dem neuen Sitwell-Bamboo-Office spielt die Auswahl der-Tastatur, der PC-Maus sowie vor allem der Tischplatte für den Arbeitsplatz – schließlich besteht ein ständiger, direkter physischer Kontakt zu ihr. „Abgerundete natürliche Kanten sind ein wesentliches Merkmal, um das Wohlfühl- und Selbstwertgefühl bei der Arbeit zu steigern.

Vor allem Bambus eignet sich für Schreibtischplatten sehr gut“, erklärt Gernot Steifensand, Geschäftsführer bei Sitwell. „Bambus sieht sehr ästhetisch aus, ist farbecht, elastisch und gleichzeitig so hart wie deutsche Eiche. Und: Bambus- Massivholzplatten sind im Vergleich günstiger
und nachhaltiger.“

Durch sein sehr schnelles Wachstum von nur fünf Jahren bindet der Rohstoff Bambus große Mengen an Kohlendioxyd und produziert mehr Sauerstoff als die meisten anderen Pflanzen. Von Feng Shui-Experten wird die Pflanze als energetisch wertvolles Material angesehen:

„So wie Computer und elektrische Geräte positiv geladene (schädliche) Sauerstoff-Ionen produzieren, so emittiert Bambus die entgegenwirkenden, negativ geladenen Ionen – und zwar in einer Menge, die weit über der anderer Hölzer liegt“, schildert Peter Jordan. „Positiv geladene (also schädliche) Ionen werden mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und Angst verknüpft, negativ geladene (gute) Ionen wirken sich dagegen positiv auf die Stimmung aus und sind mit Klarheit und Kreativität verbunden.“ Die Wirkung entsteht laut Jordan durch die Erhöhung der Zufuhr von Sauerstoff zum Gehirn.

Sitwell bietet Bambus-Massivholzplatten in zwei Farben und drei verschiedenen Stärken an, mit runden oder facettierten Kantenprofilen.
Ein speziell entwickeltes Öl sorgt für eine natürliche Haptik der Tischplatte und für eine bürogerechte Pflegbarkeit.

Gesund Sitzen

Neben dem Schreibtisch ist auch der Bürodrehstuhl ein täglicher Begleiter im Arbeitsleben, mit dem Mitarbeiter auf allen Unternehmensebenen
ständig in Kontakt sind. Richtig ausgewählt, kann er Krankenstände erheblich reduzieren und die Leistungsfähigkeit sowie die Vitalität steigern. Aus diesem Grund passt der neue Bürodrehstuhl SITWELL DREAM sehr gut in das Konzept des gesunden Bamboo-Büros. Das Sitzmöbel fördert laut Hersteller das gesunde Sitzen und ist optisch sehr gut für repräsentative Büroräume geeignet.

SITWELL DREAM ist ein puristischer Designerstuhl mit klaren Formen, der aus hochwertigen RODEO-Leder gefertigt ist. Die Synchronmechanik mit Gewichtseinstellung und die Komfortrückenlehne mit ergonomischer
Drei-Auflagen-Polsterung trainieren und stimulieren die gesamte Muskulatur und unterstützen den Rücken während des Sitzens. Gleichzeitig schützen sie vor einer Überlastung der Rückenmuskulatur und entlasten sie.

Das ermöglicht laut Hersteller ein langes und ermüdungsfreies Sitzen. Der weite Öffnungswinkel der Rückenlehne lädt außerdem zum Entspannen und zu kurzen kreativen Verschnaufpausen ein. Ob Bamboo-Office, der ergonomische Bürodrehstuhl SITWELL DREAM oder beides in Kombination – ein ästhetisches Design mit gleichzeitiger Förderung des Wohlbefindens
am Arbeitsplatz müssen sich nicht ausschließen.

SITWELL STEIFENSAND Bürostühle⭐ Unvergleichliche Lösungen bieten

Welche Sitzlösungen für unterschiedliche Bedürfnisse die deutsche Ergonomie- und Sitzmanufaktur SITWELL STEIFENSAND AG in Wendelstein bei Nürnberg bietet und wie die Zusammenarbeit mit den Fachhändlern funktioniert, erklärt Thomas Bergmann, der für die Fachhandelsbetreuung bei SITWELL STEIFENSAND AG verantwortlich ist.

Sitzen Sie gut? Wie wichtig ein passender SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl im Büroalltag ist, merken wir spätestens, wenn sich am Abend dann doch der Rücken mit Schmerzen bemerkbar macht.

FACTS office: Herr Bergmann, was ist eigentlich das Besondere an den SITWELL STEIFENSAND Bürostühlen?

Bergmann: Die SITWELL STEIFENSAND AG zeichnet sich durch die Produktion von Drehstühlen „Made in Germany“ aus.


Bei der Umsetzung unserer SITWELL STEIFENSAND Bürostühle stehen vor allem Ergonomie, Qualität und der Sitzkomfort im Vordergrund.


FACTS office: Welches Produkt von SITWELL STEIFENSAND AG ist derzeit das erfolgreichste auf dem Markt?

Bergmann: Das mit Abstand erfolgreichste Modell in unserem Produktportfolio ist die Stuhlfamilie „office“. Die Stühle gibt es in diversen Varianten, also mit unterschiedlicher technischer Ausstattung und optischer Ausrichtung.

Das ganze Konzept beruht auf einem Baukastensystem, um möglichst alle Bedürfnisse unserer Kunden realisieren zu können. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal ist unser Wechselpolstersystem. Für die Drehstuhlfamilie „office“ bieten wir verschiedene Sitzpolstervarianten an.

FACTS office: Welche sind das und welche konkreten Vorteile bieten sie?

Bergmann: Insgesamt haben wir sechs Varianten: den Komfortsitz mit hochwertigem Spezialsitzschaumpolster, den Taschenfederkernsitz
mit langlebiger Federkernpolsterung, den Männersitz mit Entlastungsmulde, den Bandscheibensitz für eine ergonomisch einwandfreie Sitzposition, den Powersitz mit starkem Spezialsitzschaum für Personen über 100 Kilogramm und das hipp-secure-Polster für eine optimale Beckenstellung, zum Beispiel nach einer Hüftgelenksoperation.

Diese unterschiedlichen Polstervarianten ermöglichen, so gut wie alle individuellen Sitzvorlieben des Benutzers abzudecken. Da im Einkauf ja sehr häufig Entscheidungen für viele Mitarbeiter getroffen werden müssen,
erreichen wir mit dieser Individualisierung eine hohe Kundenzufriedenheit.

Der Einkauf kann ein optisch und technisch identisches Produkt beschaffen, aber der „Besitzer“ kann individuell über seinen persönlichen Sitzkomfort entscheiden.

FACTS office: An wen verkaufen Sie die Stuhlfamilie „office“?

Bergmann: Die Stuhlfamilie, in Verbindung mit unserem multifunktionalen Wechselpolstersystem, wird nur über den qualifizierten Bürofachhandel vertrieben. Diesbezüglich kommen die Kunden aus allen Gewerbe- und Industriebetrieben in ganz Deutschland und aus dem angrenzenden
Ausland.

FACTS office: Welche Vorteile hat ein Händler von der Zusammenarbeit mit SITWELL STEIFENSAND AG?

Bergmann: Wir sind ein kleiner und inhabergeführter Bürostuhlproduzent mit Manufakturcharakter. Für besondere Kundenwünsche haben wir immer ein offenes Ohr und auch die Möglichkeit, diese Wünsche zu realisieren.

In puncto Produktentwicklung arbeiten wir sehr eng mit dem Fachhandel zusammen, um die Erfordernisse des Marktes mit einfließen zu lassen.

Der Fachhandelspartner und somit auch der Endkunde können innerhalb unserer Produktpalette Lösungen zum Thema konventionelles Sitzen, bewegtes Sitzen (3-D-Technik) und spezielle Produktlösungen individuell für Sitzbedürfnisse von Frauen finden. Dies ist in seiner Komplexität sicherlich einmalig und somit ein guter Weg, sich vom Wettbewerb abzugrenzen.

FACTS office: Welchen Service kann der Händler außerdem von Ihnen erwarten?

Bergmann: Weitere Faktoren sind sicherlich die persönliche, kundennahe und schnelle Betreuung durch unseren Vertriebsinnendienst. Außerdem haben wir sehr kurze Lieferzeiten, in der Regel zwei Wochen.

Einige Produkte gibt es auch mit einer Fünf-Tages-Lieferzeit. All unsere Produkte haben fünf Jahre Garantie – das gilt für alle Stuhlkomponenten, also auch für den Stoffbezug. Die Produkte werden bereits fertig montiert bundesweit frei Haus geliefert.

Zudem bieten wir einen Musterstuhlservice. Gegen eine Servicepauschale stellen wir das gewünschte Produkt bis zu zwei Wochen zum Probesitzen zur Verfügung. Versand und Rückholung übernehmen wir für unseren
Fachhandelspartner.

FACTS office: Wie unterstützen Sie konkret den Fachhandel?

Bergmann: Wir bieten unserem SITWELL STEIFENSAND Fandelspartner individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Vertriebskonzepte an – von der jeweiligen Produktauswahl über eigene Hausprodukte bis hin zu individuell angefertigten Prospektunterlagen.

FACTS office: Welche Resonanz bekommt der Händler auf das geschlechtsspezifische Sitzen?

Bergmann: Das geschlechtsspezifische Sitzen hat sich mittlerweile fest etabliert. Wichtig ist hierbei aber, dass die jeweiligen Zielgruppen zielgerichtet und lösungsorientiert angesprochen werden.

Deshalb werden auch hier zusammen mit unserem Vertriebspartner maßgeschneiderte Akquisemethoden erarbeitet, um unseren Kompetenzvorsprung in Sachen Frauenstuhl bestmöglich zu nutzen.

Wir werden immer wieder durch zufriedene Kundinnen bestätigt, die sich auf das „Abenteuer“ Frauenstuhl eingelassen haben.

FACTS office: Gibt es schon neue Entwicklungen, die bald auf den Markt kommen?

Bergmann: In diesem Punkt möchten wir natürlich die Pferde nicht zu früh scheu machen. Aber es wird in Kürze ein neues Produkt zum Thema „bewegtes Sitzen“ geben.

Diese Neuentwicklung greift die Thematik völlig neu auf und wird sicherlich für einiges Aufsehen sorgen. Detaillierte Informationen folgen in Kürze …

FACTS office: Welche kurz- und langfristigen Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesetzt?

Bergmann: In erster Linie sind wir daran interessiert, unseren Kunden unvergleichbare Lösungen zu bieten. Außerdem werden wir in den
nächsten zwei Jahren ein schlagkräftiges Fachhandelsnetz aufbauen. Wir möchten eine flächendeckende Betreuung im Bundesgebiet erreichen, aber auch jedem Vertriebspartner genügend Spielraum lassen, um größtmögliche „Freude am Verkauf“ unserer Produkte zu haben. 3/2013 FACTS office

LADY SITWELL ➽ FÜR SIE

Wohlbefinden bedeutet für Frau und Mann meist etwas ganz anderes – so auch im Büro. Wie sich die Frau an ihrem Arbeitsplatz rundum wohl und gesund fühlt, damit beschäftigt sich die 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL AG in Wendelstein bei Nürnberg.

Mit der Lady Workstation entwickelte das Unternehmen nun einen Arbeitsplatz, der speziell auf die weiblichen Bedürfnisse zugeschnitten ist – und das nicht nur in puncto Gesundheit.

Männer und Frauen unterscheiden sich in Körperbau und Stoffwechsel grundlegend. Dies hat in vielen Bereichen nicht zu unterschätzende Folgen, so zum Beispiel in der Entwicklung von Therapiekonzepten in der Medizin. Auch in der Arbeitswelt bringt der „kleine Unterschied“ große Gegensätze mit sich.

Mit der Geschlechterforschung in der Arbeitswelt, beschäftigt sich Gernot Steifensand bereits seit langem. Beobachtungen in der Praxis und wissenschaftliche Grundlagenforschung führten zu Erkenntnissen, die Steifensand in die Entwicklung des Bürostuhls für die Frau, den Lady Sitwell einsetzt:

Dieser entspricht in seiner Konstruktion und Polsterung den anatomischen Besonderheiten der Frau und wirkt unter anderem lästigem Leiden wie kalten Füßen vor. Doch nicht nur an ihren Bürostuhl, auch an ihren Schreibtisch und ihr gesamtes Büroumfeld stellt die Frau ihre individuellen Ansprüche.


Auf eben diese Bedürfnisse zugeschnitten ist die Lady Workstation – und das nicht nur in den reinen Gesundheitsaspekten. Im Fokus steht das Wohlgefühl in vielerlei Hinsicht: Der von der Sitwell Gernot Steifensand AG in Zusammenarbeit mit Tilman Shastri, Arbeitsplatzexperte der Raumvision GmbH in Göttingen, entwickelte Arbeitsplatz soll zum einen mehr Bewegung und ein dynamisches und damit gesundes Sitzen unterstützen und hat zum anderen einige Details integriert, die das Arbeiten an sich angenehmer machen.

Was Frauen wollen


So lässt sich die Lady Workstation als Hochsitz-Steh-Arbeitsplatz nutzen. Dieser ist mit einer weichen Oberfläche und zusätzlichen Elementen versehen, um das Karpaltunnel-Syndrom, die sogenannte Mauskrankheit, vorzubeugen.

Für noch mehr Wohlbefinden sollen außerdem eine integrierte „private Food-Area“, ein abschließbares Beauty Fach, eine „Secretbox“ sowie ein Schuhfach und viele weitere nützliche Details sorgen – welche das sind, ermittelte Tilman Shastri anhand einer Befragung einer repräsentativen Gruppe von Frauen.


Ebenfalls Bestandteil der Lady Workstation ist der speziell entwickelte Frauen- Drehstuhl. Dieser weist die typischen Merkmale des Lady Sitwell auf: verkürzte Sitzfläche, eine besonders weiche Polsterung im vorderem Sitzbereich sowie die flexible Rückenlehne mit Lordosenstütze, die besonders den Bereich des zweiten und dritten Lendenwirbels unterstützt. So werden Schultern und Nacken entlastet sowie Verspannungen
im Rücken vorgebeugt.



Die 3D-Bewegungsmechanik soll das dynamische Sitzen fördern und darüber hinaus die Atmung verbessern. Die Muskeln und die Wirbelsäule werden durch sensomotorische Bewegungsreize in der beweglichen Sitzfläche stimuliert, was wiederum die Venenpumpe aktiv unterstützt und einseitigen Fehlbelastungen entgegenwirkt.

Wohlbefinden auf Rezept – Sitzen auf Rezept

Der neue Drehstuhl für die Frau ist außerdem mit einem Sitwell-Vital-Polster ausgestattet, das die Sitzhaltung zusätzlich verbessern und für die optimale Ausbalancierung von Hüfte und Wirbelsäule sorgen soll. Darüber
hinaus lässt sich der Lady Sitwell unter bestimmten Bedingungen vom Arzt verschreiben.

Die Anschaffung des Stuhls kann dann von der Deutsche Rentenversicherung, der Berufsgenossenschaft oder den Arbeitsagenturen bezuschusst werden.

„Der Frauen-Arbeitsplatz stärkt das Wohlbefinden und damit Physis und Psyche der Frau“, bringt es Gernot Steifensand auf den Punkt.

„So verbessert die Lady Workstation durch häufigere Haltungswechsel und mehr Bewegung ganz allgemein das Wohlbefinden bei der Arbeit – und hält darüber hinaus noch eine Reihe nützlicher Zusatzfunktionen bereit, damit sich die Frau an ihrem persönlichen Arbeitsplatz rundum wohlfühlt.

“ Die Lady Workstation stellt Sitwell Gernot Steifensand erstmals auf der Orgatec in Köln vom 23. bis 27. Oktober vor. Mehr Informationen im Vorfeld gibt es unter www.ladysitwell.de (nh)

Hoch Hinaus : Die neuen Lady Sitwells sind als Hochsitze konzipiert und lassen sich bis in Stehhöhe bringen. Details der Lady Workstation gibt es zur Orgatec 2012.

Gesund sitzen im Büro und auch zu Hause im HomeOffice

Gesund sitzen im Büro und auch zu Hause im HomeOffice– und zwar im SITWELL G. STEIFENSAND TV- und Relax-Sessel.

Das verspricht die 1000 Stühle Sitwell Steifensand AG mit dem Sitwell Relax.

Äußerlich ist er ein ganz normaler Sessel, doch im Inneren sollen sich Funktionen verbergen, die ein aktives, gesundes Sitzen fördern. Was es damit auf sich hat, wollte sich FACTS nicht entgehen lassen.

Geht es um den Test von Büromöbeln, trudeln meist Drehstühle, manchmal auch Tische in der FACTS-Redaktion ein. Mit dem Sitwell Relax wurde allerdings ein recht ungewöhnliches Exemplar angeliefert.

Der Ruhesessel mit Hocker eignet sich für die Besprechungsecke im Büro ebenso wie für Furnitrend mit dem Sitwell Relax fort, der ebenfalls auf die unterschiedliche Anatomie von Mann und Frau abgestimmt ist. In den Test
ging somit der Lady Sitwell Relax in Größe M inklusive Fußhocker – geeignet für Frauen mit einer Körpergröße von 1,60 bis 1,75 Meter und einem Gewicht bis 80 Kilogramm.

SITZEN ODER LIEGEN MIT SITWELL G. STEIFENSAND

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Zudem ist der Polstersessel mit Alpha-Prevent ausgestattet: Diese Technologie soll die von elektronischen Geräten ausgelösten Störzonen in den natürlichen Magnetfeldern stabilisieren (siehe Kasten). Alpha-Prevent
kommt bereits bei einigen Stühlen der Sitwell-Kollektion zum Einsatz, wo es zu einem gesunden Sitzen führen soll – im Falle des Sitwell Relax auch in Besprechungen, beim Entspannen oder zu Hause.

Ob die inneren Werte sich auch im Komfort widerspiegeln, sollte sich im FACTS-Test recht schnell herausstellen. Keine Frage – die Bequemlichkeit des Sitwell Relax ist unschlagbar. Man sinkt geradezu in die dicke Polsterung ein, noch besser wird es, wenn die Mechanik ins Spiel kommt:

Über eine Gewichtseinstellung lässt sich der Gegendruck der Lehne auf den Nutzer anpassen – das Prinzip ist vom Bürodrehstuhl bekannt, nur dass sich der Nutzer auf dem Sitwell Relax bis in die Liegeposition begeben kann.

Und dann heißt es „Füße hoch, Augen zu, entspannen“. So erweist sich der Sitwell Relax auch geeignet für die Mittagspause oder die Denkpause zwischendurch.

Es ist schließlich erwiesen, dass nach einem kurzen Mittagsschlaf das Arbeiten anschließend produktiver von der Hand geht. Der Sitwell Relax kann so gleich in mehreren Aspekten für ein gesundes, aktives Arbeiten
sorgen: auf die weibliche Anatomie abgestimmte Formen, AlphaPrevent gegen konzentrationsstörende Magnetfelder und ein Relax-Effekt, der beim Entspannen hilft – und so beim konzentrierten Weiterarbeiten.

Der Sitwell Relax eignet sich somit nicht nur fürs Chefbüro – auch wenn der Chef den Sessel wohl am liebsten allein für sich hätte – von konzentrierten, ausgeruhten Mitarbeitern profitiert schließlich auch er. Und zu Hause ist es ebenfalls erfreulich, den Fernsehabend verspannungsfrei und konzentriert zu verbringen.

Allerdings soll der Sitwell Relax laut Hersteller mehr sein als nur ein Ruhesessel, nämlich ausgestattet mit gesundheitsfördernden inneren Werten und in verschiedenen Größen und Versionen erhältlich, passend für alle Körpermaße. Die 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL AG bietet bereits Bürostühle in Versionen für Frauen und Männer an und setzt dieses Konzept in Kooperation mit

INFO: Bei AlphaPrevent handelt es sich um ein wenige Zentimeter großes Kunststoffteil, das über die Luftfeuchtigkeit einen Magnetfeldausgleich bewirken soll. Der Wirkträger selbst ist weder magnetisch noch benötigt er Energie, auch soll er nicht die Funktion von elektronischen Geräten beeinflussen.

„Magnetfelder sind fester Bestandteil unserer Gehirnwellen und stehen in Verbindung mit Stoffwechsel, Nervensignalen, Wasserhaushalt und anderen Zellfunktionen“, sagt der Radiologe und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Prävention, Dr. Frank Mosler.

„Durch Funk-, EDV- und Elektrotechnik hervorgerufene Störzonen haben
Einfluss auf die natürlichen Magnetfelder.“

So könnten sie beispielsweise die Signalübertragung von Nervenzellen blockieren, wie Neurologen der Universität Vanderbild/USA schon im Jahr 1995 nachwiesen. „Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten“, nennt Dr. Mosler als Auswirkungen der gestörten Magnetfelder, auch schließt er ernsthafte Erkrankungen durch diese chronische Belastung nicht aus. AlphaPrevent soll diese Gefahr nun bannen:

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DR. FRANK MOSLER, niedergelassener Neuroradiologe in der Gemeinschaftspraxis Henricistraße für Radiologie und Nuklearmedizin in Essen


„Wir können erst seit Kurzem die Auswirkungen der Magnetfeldstörungen auf den Organismus messen“, sagt Mosler. „Daher empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Prävention einen Magnetfeldausgleich.“

Die Wirkung von AlphaPrevent hat die österreichische Staatliche Versuchsanstalt überprüft und bestätigt.

FAZIT: An einem so bequem gepolsterten Sessel hat wohl jeder seine Freude. Dazu kommen beim Sitwell Relax die einfache Gewichtsverstellung und der enorme Öffnungswinkel, mit dem sich der Nutzer in die Liegeposition begeben kann.



Ebenfalls positiv: Trotz Polsterung und relativ niedriger Sitzhöhe fällt das Aufstehen aus dem
1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL TV- und Relaxsessel leicht – wenn man denn wollte …

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1000 STÜHLE
STEIFENSAND SITWELL AG
Sperbersloher Str. 118
90530 Wendelstein
Germany

Telefon: 09129-40679-0
Fax: 09129-270641

Website: www.1000-stuehle.de
E-Mail: info@1000-stuehle.de

SITWELL G. STEIFENSAND ⭐ Ergonomie nach Maß und Geschlecht

Einheitsbrei: Nein, Danke – SITWELL STEIFENSAND Bürostühle und Sitzlösungen gegen Rückenschmerzen und Rückenbrand 

Die Ergonomie oder Ergonomik (von altgriechisch ἔργον ergon, deutsch ‚Arbeit‘, ‚Werk‘, und νόμος nomos, deutsch ‚Regel‘, ‚Gesetz‘) ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit.

Zuerst verwendet und definiert wurde der Begriff 1857 von
 Wojciech Jastrzębowski.[1] 

Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände (WerkstückWerkzeugHalbzeug) räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass das Arbeitsergebnis (qualitativ und wirtschaftlich) optimal wird und die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Benutzerfreundlichkeit, also der Verbesserung des Arbeitsplatzes, der Arbeitsorganisation und heute meist der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Zwar fällt die physiologische Anpassung von Griffen, Stühlen etc. auch darunter, wird in der Werbung aber meist mit Ergonomie bezeichnet. Ein mit der Ergonomik beruflich Beschäftigter wird als Ergonom bezeichnet.

1000 Stühle Steifensand Sitwell Ergonomie

Ziele, Prinzipien und Methoden werden in der Grundlagennorm DIN EN ISO 26800 Ergonomie – Genereller Ansatz, Prinzipien und Konzepte definiert und beschrieben.

Ein Ziel der Ergonomie ist es, handhabbare und komfortabel zu nutzende Produkte herzustellen.

Ein anderes Ziel ist die ergonomische Arbeitsgestaltung, bei der es darauf ankommt, effizientes und fehlerfreies Arbeiten sicherzustellen und die Menschen vor Gesundheitsschäden auch bei langfristiger Ausübung einer Tätigkeit zu schützen. Somit hat Ergonomie große Bedeutung für den präventiven Arbeitsschutz, die Arbeitssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Humanität. Auch fällt darunter, Werkzeuge und Maschinen möglichst langlebig und risikoarm zu gestalten.

Ergonomie wird immer dort wichtig, wo der Mensch beim Arbeiten oder anderen Tätigkeiten mit Maschinen (z. B. Fahrzeugen, Computer, Werkzeugmaschinen, Küchenmaschinen), Werkzeugen oder anderen Gegenständen (z. B. Telefonen, Bürostühlen) in Berührung kommt. Dies gilt in Zukunft auch für menschenfreie Fertigungsstraßen, um für Roboter lange Wege zu vermeiden.

Ergonomie – der steinige Weg zum gesunden Arbeiten

In der drei bis vier Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.

Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre zu einem „Nervenwesen“ umfunktioniert. Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn seiner Geschichte.

Die Geschichte der Ergonomie und die Evolution zum ergonomischen Bürostuhl nach Maß und zum
3D-ErgoSITWELL Gender-Seating GERNOT STEIFENSAND Sitz-Konzept.

1850 Wellness ist das positive Lebensgefühl und geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.

1857 Ergonomie ist ein Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz und geht auf das Jahr 1857 zurück. Der Pole Jastrzebowski definierte damals Ergonomie so: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

1866 Gründete Wilhelm Adolf Lette in Berlin den „Verein zur Förderung
der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts“. Das Ziel war, junge Frauen auf hohem Niveau auszubilden und ihnen eine berufliche Orientierung und Selbstvertrauen und Unabhängigkeit in einer Männerarbeitswelt zu geben. Als erste Einrichtung dieser Art wurde der Lette-Verein vorbildlich für alle Berufsbildungsstätten für Frauen in Deutschland. Lette war im Kongress deutscher Volkswirte und bis 1868 dessen Vorstand.

1959 Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 geprägt, der damit den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele bezeichnete. 1968 Erstmalig wurde ein Gesetz zur Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen in Deutschland geschaffen. Das Ziel vom Maschinenschutzgesetz vom 24.Juni.

1968 war nach § 3 Absatz 1, dass Hersteller und Einführer von technischen Arbeitsmitteln diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen dürfen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind.

SITWEL G. STEIFENSAND Physikalische Ergonomie

Beispiel: Vorgaben für die ergonomische Gestaltung eines Computerarbeitsplatzes

Das Gebiet der „physikalischen Ergonomie“ befasst sich z. B. mit der Gestaltung eines Arbeitsplatzes in der Industrie, oder im Büro. Neben der Arbeitsablaufoptimierung zur Erhöhung der Effizienz, ist die Vermeidung von Haltungs- und Bewegungsschäden das Ziel.

SITWEL G. STEIFENSAND Kognitive Ergonomie

Das Gebiet der „kognitiven Ergonomie“ befasst sich z. B. mit der Gestaltung von Software.

SITWEL G. STEIFENSAND Organisatorische Ergonomie

Das Gebiet der „organisatorischen Ergonomie“ befasst sich z. B. mit der Sitzordnung in Klassenräumen. Ziel ist die Optimierung der Effizienz der interpersonellen Kommunikation.

SITWEL G. STEIFENSAND Ergonomie im Alltag

Das Wort Ergonomie findet heute immer mehr Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch. Fast alle Tätigkeiten des täglichen Lebens können heute unter ergonomischen Kriterien untersucht werden, Bügeln und Kochen genauso wie die Arbeit am Bildschirm oder die nächtliche Bettruhe.

SITWEL G. STEIFENSAND Ergonomie am Arbeitsplatz

Bei der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen werden im allgemeinen Verständnis meist in erster Linie physische Belastungen thematisiert. Darüber hinaus spielen auch Umgebungsvariablen wie Klima (LichtStrahlungTemperatur), Farbgebung, LärmVibrationenAnthropometrie und psychische Belastungen am Arbeitsplatz eine Rolle.

Das Muskel-Skelett-System, der Stützapparat des menschlichen Körpers, besteht aus KnochenMuskelnBändernSehnenKnorpel und Bindegewebe. Es kann sowohl durch Überforderung als auch durch Unterforderung belastet werden.

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems lagen 2015 mit 325,9 Arbeitsunfähigkeitstagen pro 100 Versichertenjahre an der Spitze aller Krankheitsarten. Das entspricht einem Anteil von 21,7 Prozent am Krankenstand.

Die Arbeitsausfallzeit infolge von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems beträgt durchschnittlich 18,3 Tage. Rückenerkrankungen machen bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen den größten Anteil aus und sind für fast 6 % der Arbeitsunfähigkeitstage ursächlich.[2]

Überforderungen des Muskel-Skelett-Systems können beispielsweise aus übermäßigen Belastungen durch Heben, Tragen, Ziehen oder Schieben von Lasten, Arbeiten in Zwangshaltungen, sich ständig wiederholenden Tätigkeiten sowie Arbeiten mit hohem Kraftaufwand resultieren. Unterforderungen können auf Bewegungsmangel (etwa bei Büro- oder Fahrtätigkeiten) beruhen.

Um Belastungen des Muskel-Skelett-Systems unter realen Arbeitsbedingungen messen zu können, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) das Messsystem CUELA (Computer-Unterstützte Erfassung und Langzeit-Analyse von Belastungen des Muskel-Skelett-Systems) entwickelt[3]. CUELA ist ein personengebundenes System, das moderne Sensorik nutzt und auf der Arbeitskleidung getragen werden kann.

Die zugehörige Software WIDAAN erlaubt eine automatisierte Auswertung der Messdaten nach arbeitswissenschaftlichen und biomechanischen Bewertungskriterien. Basierend hierauf sind Aussagen über notwendige Maßnahmen zur Vermeidung berufsbedingter Gesundheitsgefahren möglich.

Durch ungünstige ergonomische Verhältnisse am Arbeitsplatz entstehen Verspannungen und zum Teil schwerwiegende Gesundheitsprobleme wie Bandscheibenvorfall oder chronische Nackenschmerzen.

Langanhaltende, statische Arbeit (wie zum Beispiel Arbeit am Schreibtisch) sollten daher nur mit ergonomisch entwickelten Möbeln verrichtet werden. Neben ergonomischen Büromöbeln ist die Arbeitsplatzgestaltung von großer Bedeutung. Hierunter fallen unter anderem die Ordnung der Arbeitsmittel, der Sehabstand zum Bildschirm, die Beachtung von Greif- und Bewegungsräumen und die Beleuchtung des Arbeitsplatzes.

Dieses staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelwerk wurde fortgeschrieben und findet sich heute im Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 wieder und in den EU-Regelungen.

1971 F.-Martin Steifensand und Dr. med. H.-J.Schneider, Haltungsforscher aus München, entwickelten den ersten Bandscheiben-Gesundheitsdrehstuhl.https://www.youtube.com/embed/PsyLklUmDq4?feature=oembed

Bürositze nach DIN 4551 und mit Synchrontechnik. Geburtsjahr der Synchrontechnik für ein besseres dynamisches Sitzen am Arbeitsplatz unter allen Gesichtspunkten der Ergonomie und Regeln der Technik.

Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Menschen und seiner Organe ist muskuläre Beanspruchung. Bleibt sie chronisch unterhalb eines Minimums, das die Natur erfordert, entstehen Bewegungsmangelerscheinungen. Das kommt natürlich besonders im Büro zum Tragen, wo praktisch alle Tätigkeiten nur noch im Sitzen vollzogen werden.

Noch nie klagten so viele Menschen über Rücken- und Kreuzschmerzen wie heute. Deutsche sitzen täglich bis zu 14 Stunden. Etwa 80 Prozent der Deutschen leiden irgendwann an Rückenschmerzen, 25 Prozent sind sogar chronisch davon betroffen. Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung darin, dass immer mehr junge Leute zwischen 24 und 35 Jahren Opfer von Rückenerkrankungen werden.

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Das statische und fixierte Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist die härteste Strafe für die Bandscheiben. Die Folgen sind heftige Schmerzen im Nacken-, Schulter-, Rückenbereich und im Kreuz.

Rückenschmerzen sind Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1. Fast immer sind nicht nur die Knochen, Gelenke und Bänder, sondern auch die Muskeln des
Rückens an den Schmerzen beteiligt. Hauptursache für Rückenschmerzen sind neben Verschleißerscheinungen der Bandscheiben Muskelverspannungen (statisch oder stressbedingt), und nur wer die Hauptursachen kennt, kann den Schmerz wirksam bekämpfen.

1980 Die gesetzlichen („Nomos“-)Regelungen DIN 4551 und 4552 lösen einen ersten Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung arbeitswissenschaftlicher Grundlagen für technische Regeln der Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen aus.https://www.youtube.com/embed/pLJ-dvHKp2E?feature=oembed

Viele Firmen und Hersteller nutzten das Modewort Ergonomie und verfielen in einen Ergonomierausch und schlachteten dieses Wort aus, so dass es heute keine Glaubwürdigkeit
mehr hat.

Der Weg zum gesunden Sitzen und Arbeiten liegt in den Schlagwörtern Wellness und Ergonomie. Der Begriff Wellness (well und fitness ) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 kreiert und beschrieb den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele.

Das positive Lebensgefühl geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.


Der Begriff Ergonomie geht auf das Jahr 1857 zurück, in dem der polnische Wissenschaftler Wojciech Jastrzebowski dieses Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz erstmals benutzte.

Damit wurden schon damals die Ziele der Ergonomie definiert: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

Die Berücksichtigung ergonomischer und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen wurde erstmalig im Jahre 1968 gesetzlich vorgeschrieben.

Nach dem Gesetz über technische Arbeitsmittel durften Hersteller von technischen Arbeitsmitteln, diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind.

Von den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften durfte nur abgewichen werden, soweit die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.

Diese gesetzliche Regelung löste einen richtigen Boom in Sachen
Ergonomie und Schaffung von arbeitswissenschaftlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen
aus.

Es zeigten sich schnell Neuentwicklungen und noch nie da gewesene Innovationen im Bereich Arbeitsplatzgestaltung und Sitzmöbel.
Vorneweg Steifensand senior, der Erfinder des Bandscheiben Drehstuhls und Pionier der ersten Gesundheitsstühle der Neuzeit, der weltweit Innovationsimpulse Made in Germany ausgelöst hat.

Die in den 70er- und 80erJahren entstandene Begeisterung in Sachen Ergonomie wurde als modernes Marketingtool und Marketingkonzept zur Vermarktung neuer Sitzlösungen genutzt. Die ergonomische Synchrontechnik und ähnliche Sitztechniken brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg, da sie den Menschen offensichtlich nicht so gesund erhalten haben, wie es sich die Hersteller damals von den Neuentwicklungen erhofften.

1982 Siegfried Pürner stellt erstmalig die dreidimensionale Pending-Technik vor. Sitzen wie auf einem Medizinball für mehr Bewegung am Arbeitsplatz. Die Idee des AOK-Balls und des Petzi-Balls wurde in ein Sitzsystem integriert. Erstmalig wurde über aktive Bewegungstherapie im Sitzen gesprochen.https://www.youtube.com/embed/aUMvopln1xs?feature=oembed


1999 Konfektioniertes Sitzen in S, M, L und XL wurde von Gernot-M. Steifensand nach dem Gesetz von „mass-customization“ mit führenden Arbeitswissenschaftlern entwickelt, um besser auf die individuellen Körpergrößen und Sitzanforderungen einzugehen.

2002 Lady Sitwell, der erste Bürodrehstuhl mit 3D-Sitz-Technologie speziell für die Frau unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot-M. Steifensand dem Fachpublikum auf der Fachmesse Orgatec vorgestellt.

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https://youtube.com/watch?v=Xtr8bejxRtU%3Ffeature%3Doembed

Das Geheimnis für einen Rücken ohne Schmerz ist:

Chronische Schmerzen im Hüft- und Rückenbereich können das Leben zur Qual machen. Viele finden trotz Physiotherapie, Chiropraktiker, Akupunktur und Schmerzmitteln keine dauerhafte Lösung. Schlimmer noch, es entsteht der Eindruck, dass es nichts zu geben scheint, das zu einer Besserung führt.

Einheitsbrei: Nein, Danke – MISTER SITWELL gegen Rückenschmerzen und Rückenbrand 

Es gibt eine neue und revolutionäre Sitzlösung, die erst für die Frau erfunden wurde, jetzt hilft diese 3D-ErgoSITWELL Sitz-Mechanik- und Sitz-Technologie auch den Mann.

Die neue 3D-ErgoSITWELL Mechanik mobilisiert die Hüfte und stärt die Bauch- und Rückenmuskulatur beim Sitzen.

Ein paar Stunden auf dem neuen 3D-ErgoSITWELL Bürostuhl ist wie ein Fitness-Training das dabei hilft in nur wenigen Minuten am Tag schrittweise Rückenschmerzen zu beseitigen.

In der drei bis vier Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.

2004 Das neue Sitzkonzept Office & Balance mit dem Bürostuhl Mister Sitwell wurde dem Fachpublikum auf der Fachmesse Orgatec in Köln vorgestellt.https://www.youtube.com/embed/-2L8nXTrd84?feature=oembed

MISTERSITWELL der erste Bürodrehstuhl speziell für den Mann unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot Steifensand und Dr. med. Peter Stehle nach langer Entwicklung und Ergonomie-Forschung in den Markt eingeführt.

Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre zu einem „Nervenwesen“ umfunktioniert. Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn seiner Geschichte.

WELLNESS UND ERGONOMIE AUS DER SITWELL G. STEIFENSAND ERGONOMIE- UND SITZMÖBELFABRIK

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Neue Wege und Perspektiven sind gefragt, um Rückenschmerzen und andere Zivilisationskrankheiten wie Burn-out und Stress in der modernen Arbeitswelt zu bekämpfen. Besonders die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Technisierung und Automatisierung. Hiermit verband sich zwangsläufig eine ständige Reduzierung der Muskelbeanspruchung bei gleichzeitiger Zunahme der geistigen Anforderungen.

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ZIVILISATIONSKRANKHEITEN WERDEN DURCH DEN DIN- UND EINHEITS-BÜROSTUHL VERURSACHT!

Gesundheitliche Konsequenzen blieben nicht aus. Vermehrt zeigten sich Herz-Kreislauf -Krankheiten, Stoffwechselleiden, Krebserkrankungen, Beschwerden am Halte- und Bewegungsapparat infolge mangelnder Bewegung und zu langem und falschem Sitzen sowie vorzeitige körperliche und geistige Leistungseinbußen.

DER MENSCH IM MITTELPUNKT BEI SITWELL G. STEIFENSAND

Abhilfe schafft das Konzept „Office in Balance“ entwickelt vom Arzt und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle. Diese Zauberformel stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und berücksichtigt eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden präventiv bekämpft, Lebensfreude, Vitalität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen werden in den Fokus gerückt.

Nicht das Kurieren an den Symptomen, sondern das intensive Erleben von aktiver Bewegung und bewusster Entspannung bringen Körper und Geist in Einklang. Das Gefühl von Geborgenheit und Wohlempfinden (Wellness)
fördern Kreativität und Ausgeglichenheit.

Sensomotorisch aktivierendes Sitzen nach Maß und innovative Sitzlösungen für Männer und Frauen, wie von der Firma Sitwell Gernot
Steifensand angeboten, sowie bioenergetisches Sitzen vom Stuhlhersteller Wagner geben dem Thema neue Impulse für besseres und gesünderes Sitzen am Arbeitsplatz.

Doch in der Praxis zeigt sich zu wenig Einsicht dahingehend, dass man etwas für seine Gesundheit tun muss, solange man sie noch hat. Wer geht als Gesunder schon zum Arzt und zur Vorsorge, wenn sich keine Zipperlein bemerkbar machen? Viel zu wenige!

Das Thema Gesundheit wird trotz der Möglichkeit, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit umzusetzen, leider in seinem Stellenwert zurückgefahren. Gesundheitskonforme Arbeitsmittel und -Arbeitsbedingungen werden oftmals mehr als Kostenfaktor, aber nicht als Handlungs- und Entscheidungshilfen für unternehmens- und marktpolitisch relevante Aktivitäten auf dem Sektor der Arbeitsgestaltung gesehen.

KOSTENFAKTOR GESUNDHEIT BEI DEN DIN- UND EINHEITS-BÜROSTÜHLEN

Kostenminimierung ist angesagt. Dabei ist auch eine Gewinnmaximierung durch Kostendämpfung und Prävention durchaus möglich.

Gerade Fehlzeiten durch Krankheit, vorzeitige Rente und Minderung der Erwerbsfähigkeit verursachen häufig unnötig hohe Kosten. Kranke sind seit dem 19. Jahrhundert bis heute ein erheblicher volkswirtschaftlicher Nachteil. Das ist trotz aller Beschwichtigungs- und Bagatellisierungsversuche und Kostenverschiebung auf Dritte Realität. Nur eine gesunde Wirtschaft und gesunde Arbeitnehmer können Gewinne
erwirtschaften – auch in Deutschland!

Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters, leitender Gewerbemedizinaldirektor i. R. erklärt dazu: „Im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Kostendämpfung im Gesundheitswesen wird der Kostendämpfungsfaktor durch bessere Arbeitsbedingungen von den Politikern und ihren Beratern einerseits, aber auch von den betroffenen Bürgern und Entscheidungsträgern in Sachen Arbeitsplatzgestaltung andererseits zu wenig beachtet.

Deshalb ist es sicher richtig, ein ‚Gesetz‘ vorzusehen, das zur Prävention und damit Kostendämpfung durch bessere Arbeitsbedingungen und durch psychisches, physisches und soziales Wohlbefinden beiträgt.“

Dr. med. Peter Stehle wird sein offizieller Nachfolger im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten sein. „Office in Balance“ ist der einzige Weg für mehr Lebensfreude, Vitalität und Gesundheit in unserer modernen Arbeitswelt.

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SITWELL G. STEIFENSAND Bürostühle und Sitzlösungen in Zeichen der Ergonomie, Langlebigkeit und Sicherheit.

Wir beraten Sie gerne

Jetzt anrufen! Wir beraten Sie gerne!

1000 STÜHLE STEIFENSAND SITWELL AG
Sperbersloher Straße 118
90530 Wendelstein / Deutschland
Telefon: 09129-404-0
Fax: 09129-270641
E-Mail: info@sitwell.de

Kampf um die Besten ⭐ SITWELL Bürostühle

In stets schwieriger werdenden Märkten sind Hersteller wie z.B. 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL wie mehr denn je auf gute Absatzmittler angewiesen. Doch ist Fachhändler nicht gleich Fachhändler. Was macht denn einen erfolgreichen Händler aus?

Die Vorteile des indirekten Vertriebs sind jedem Hersteller bekannt ✅ Neben einem kundennahen Vertriebsnetz und einem hohen Distributionsgrad stellen auch niedrigere Vertriebskosten und eine geringe Kapitalbindung entscheidende Vorzüge dar.

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Die Tatsache, dass die Händler meist auch die Servicefunktion übernehmen, bedeutet zudem eine erhebliche Entlastung des Managements. Hinzu kommen spezifische Kenntnisse des Handels in Sachen Absatz und die Nutzung vorhandener Geschäftsbeziehungen.

Last, not least spielt der sogenannte Sortimentseffekt eine positive Rolle: Innerhalb eines breiten, gemischten Angebots steigt die Attraktivität der eigenen Produkte. Natürlich gibt es auch Nachteile: Die Erträge fallen dünner aus aufgrund der Handelsspanne, auch erschwert sich die Einflussnahme auf den eigenen Marktauftritt, etwa in den Bereichen der Preise, der Produktpräsentation oder Werbung oder der Dienstleistungen
am Kunden. Und schließlich gestaltet sich das Sammeln von Informationen über Kundenmeinungen und -verhalten etwas aufwendiger.

Aus diesem Grunde entscheiden sich viele Hersteller für eine Mischform und setzen sowohl auf direkte als auch auf indirekte Vertriebswege.

Manche besinnen sich sogar plötzlich wieder auf den Direktvertrieb.
Doch spielen die Fachhändler in vielen Märkten nach wie vor eine vordergründige Rolle und auch hier tobt inzwischen der Kampf um die besten.

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Spezielles Ergonomie- und SITWELL STEIFENSAND Portfolio

Doch wie sehen die „Besten“ aus? „Flexibilität, Schnelligkeit, Kundennähe, vor allem aber ganzheitliches Denken und das Festhalten an geprüfter Qualität sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Fachhändler auf dem
Weg zum Erfolg braucht“, sind sich Dirk Steinhage und Arne Kriemelmann, beide geschäftsführende Gesellschafter der moebelshop24 GmbH & Co. KG, absolut sicher. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Schwerpunkt Logistik sammelten die beiden fundierte Kenntnisse bei einem namhaften deutschen Kastenmöbelhersteller.

Kurz darauf wurde die Idee geboren, Büromöbel via Internet bundesweit zu vertrieben. Bereits Ende 1999 wurde die Plattform ww.moebelshop24.de ins Leben gerufen und gehört somit zu den Vorreitern des deutschen Online-Büromöbelvertriebs. Als Kleinstfirma, anfangs mit einer Lagerkapazität wie etwa die einer Garage, avancierte das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren zu einem der führenden Online-Büromöbelvertriebe.

Von der CAD-gestützten Planung bis hin zur Vor- Ort-Montage bietet moebelshop24 das gesamte Servicespektrum des Fachhandels, bei gleichzeitigen enormen Preisvorteilen aufgrund großer Einkaufsvolumina und schlanker Vertriebsstrukturen. Um seinen Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität und kürzeste Lieferzeiten zu sichern, hält das inzwischen dezentral organisierte.

Unternehmen ständig 30.000
Artikel vor.

„Die ansonsten so problematische Anonymität des Internets wollen wir durch stets erreichbares, kompetentes Fachpersonal sowie Ausstellungsflächen und Kompetenzzentren wettmachen“, schildern Steinhage und Kriemelmann. Neben deutschlandweiter frachtfreier Lieferung bietet das Unternehmen seinen Kunden ebenfalls die Möglichkeit, Warenmuster kostenlos und unverbindlich zu testen.

Das Produktportfolio, zu dem Markenprodukte wie unter anderem Produkte aus der Ergonomie- und Sitzmanufaktur 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL aus Wendelstein, oder von Topstar, gehören, umfasst das gesamte Büromöbelsortiment, angefangen vom klassischen Seminarraum über das ergonomische Teambüro bis hin zum stilvollen Chefzimmer.

Seit einem Jahr wurde das Thema Büromöbel durch umfangreiche Lounge- und Wartemöbel-Produktserien erweitert. 2011 will moebelshop24 erneut Akzente setzen und den Online-Büromöbelvertrieb der „zweiten Generation“ einläuten.

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„Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern konzentrieren wir uns verstärkt auf einen wesentlichen Aspekt beim Büromöbelkauf: Ergonomie und Wohlgefühl am Arbeitsplatz“, berichten Steinhage und Kriemelmann, die gerne durch die FACTS-Testurteile, aber auch durch GS-Zeichen geprüfte Produkte in ihrem Sortiment aufnehmen.

„Statt eines unübersichtlichen Pools an Büromöbeln, deren Ausstattungsmerkmale selbst für die Profis nicht immer sind, steht bei moebelshop24 der zufriedene und bestmöglich beratene Kunde an oberster Stelle. Dies erreichen wird durch ein spezielles Portfolio an Büromöbeln, das den aktuellen Erkenntnissen der Ergonomie sowie der Orthopädie Rechnung trägt.“

Eigenes Ergonomie- und SITWELL STEIFENSAND Sitz-Konzept

So wurde in Kooperation mit der Firma 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL AG im Bereich der Bürodrehstühle ein eigenes Konzept entwickelt: „Wir stehen für

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individuelle Sitzlösungen statt Massenproduktion. Mit SITWELL bieten wir Stühle speziell für Frauen und für Männer, Sitzlösungen für kleine und sehr große Personen (XS–XXL), für Tiefsitzer und Hochsitzer sowie für ‚Leichtgewichte‘ (50 kg) und ‚Schwergewichte‘ (200 kg)“, erläutern die begeisterten Händler.


„Alle Stühle der Marke SITWELL werden auf Wunsch und Bedarf durch einen speziell geschulten Ergonomieberater oder zertifizierten 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL Fachhändler ausgeliefert.

Der Bürostuhl-Fachhändler, oder die Werksvertretung, der beim Probesitzen vor Ort dafür sorgt, dass der Kunde entsprechend den Kriterien der Experten für Gesundheit am Arbeitsplatz Prof. Dieter Messner und Dr. med. Peter Stehle das perfekte Sitzgefühl erlebt“, beschreiben Steinhage und Kriemelmann die Vorteile einer fachmännischen Kundenberatung. „Diesen Ergonomie-Gedanken dehnen wir auf komplette Workstations und Teamarbeitsplätze aus“, bringen es Steinhage und Kriemelmann auf den Punkt.

„Wir lassen es uns nicht nehmen – angefangen bei mechanisch oder elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen und optimalen Monitorhalterungen über den optimalen Bürostuhl bis hin zur richtigen Schreibtischbeleuchtung –, die gesamte Büroeinrichtung auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.“
3/2011 FACTS office

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SITWELL G. STEIFENSAND iFranchise ⭐ Bürostuhl-Konzept

In stets schwieriger werdenden Märkten sind Hersteller wie mehr denn je auf gute Absatzmittler angewiesen. Doch ist Fachhändler nicht gleich Fachhändler. Was macht denn einen erfolgreichen Händler aus?

Die Vorteile des indirekten Vertriebs sind jedem Hersteller bekannt. Neben einem kundennahen Vertriebsnetz und einem hohen Distributionsgrad stellen auch niedrigere Vertriebskosten und eine geringe Kapitalbindung entscheidende Vorzüge dar.

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Die Tatsache, dass die Händler meist auch die Servicefunktion übernehmen, bedeutet zudem eine erhebliche Entlastung des Managements. Hinzu kommen spezifische Kenntnisse des Handels in Sachen Absatz und die Nutzung vorhandener Geschäftsbeziehungen.

Last, not least spielt der sogenannte Sortimentseffekt eine positive Rolle: Innerhalb eines breiten, gemischten Angebots steigt die Attraktivität der eigenen Produkte. Natürlich gibt es auch Nachteile: Die Erträge fallen dünner aus aufgrund der Handelsspanne, auch erschwert sich die Einflussnahme auf den eigenen Marktauftritt, etwa in den Bereichen der Preise, der Produktpräsentation oder Werbung oder der Dienstleistungen
am Kunden. Und schließlich gestaltet sich das Sammeln von Informationen über Kundenmeinungen und -verhalten etwas aufwendiger.

Aus diesem Grunde entscheiden sich viele Hersteller für eine Mischform und setzen sowohl auf direkte als auch auf indirekte Vertriebswege.

Manche besinnen sich sogar plötzlich wieder auf den Direktvertrieb.
Doch spielen die Fachhändler in vielen Märkten nach wie vor eine vordergründige Rolle und auch hier tobt inzwischen der Kampf um die besten.

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Spezielles Ergonomie- und SITWELL STEIFENSAND Portfolio

Doch wie sehen die „Besten“ aus? „Flexibilität, Schnelligkeit, Kundennähe, vor allem aber ganzheitliches Denken und das Festhalten an geprüfter Qualität sind die wichtigsten Eigenschaften, die ein Fachhändler auf dem
Weg zum Erfolg braucht“, sind sich Dirk Steinhage und Arne Kriemelmann, beide geschäftsführende Gesellschafter der moebelshop24 GmbH & Co. KG, absolut sicher. Nach dem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit Schwerpunkt Logistik sammelten die beiden fundierte Kenntnisse bei einem namhaften deutschen Kastenmöbelhersteller.

Kurz darauf wurde die Idee geboren, Büromöbel via Internet bundesweit zu vertrieben. Bereits Ende 1999 wurde die Plattform ww.moebelshop24.de ins Leben gerufen und gehört somit zu den Vorreitern des deutschen Online-Büromöbelvertriebs. Als Kleinstfirma, anfangs mit einer Lagerkapazität wie etwa die einer Garage, avancierte das Unternehmen in den vergangenen zehn Jahren zu einem der führenden Online-Büromöbelvertriebe.

Von der CAD-gestützten Planung bis hin zur Vor- Ort-Montage bietet moebelshop24 das gesamte Servicespektrum des Fachhandels, bei gleichzeitigen enormen Preisvorteilen aufgrund großer Einkaufsvolumina und schlanker Vertriebsstrukturen. Um seinen Kunden ein Höchstmaß an Flexibilität und kürzeste Lieferzeiten zu sichern, hält das inzwischen dezentral organisierte.

Unternehmen ständig 30.000
Artikel vor.

„Die ansonsten so problematische Anonymität des Internets wollen wir durch stets erreichbares, kompetentes Fachpersonal sowie Ausstellungsflächen und Kompetenzzentren wettmachen“, schildern Steinhage und Kriemelmann. Neben deutschlandweiter frachtfreier Lieferung bietet das Unternehmen seinen Kunden ebenfalls die Möglichkeit, Warenmuster kostenlos und unverbindlich zu testen.

Das Produktportfolio, zu dem Markenprodukte wie unter anderem Produkte aus der Ergonomie- und Sitzmanufaktur 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL oder von Topstar, gehören, umfasst das gesamte Büromöbelsortiment, angefangen vom klassischen Seminarraum über das ergonomische Teambüro bis hin zum stilvollen Chefzimmer.

Seit einem Jahr wurde das Thema Büromöbel durch umfangreiche Lounge- und Wartemöbel-Produktserien erweitert. 2011 will moebelshop24 erneut Akzente setzen und den Online-Büromöbelvertrieb der „zweiten Generation“ einläuten.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Moebelshop_Buerstuhl_kaufen.jpg

„Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern konzentrieren wir uns verstärkt auf einen wesentlichen Aspekt beim Büromöbelkauf: Ergonomie und Wohlgefühl am Arbeitsplatz“, berichten Steinhage und Kriemelmann, die gerne durch die FACTS-Testurteile, aber auch durch GS-Zeichen geprüfte Produkte in ihrem Sortiment aufnehmen.

„Statt eines unübersichtlichen Pools an Büromöbeln, deren Ausstattungsmerkmale selbst für die Profis nicht immer sind, steht bei moebelshop24 der zufriedene und bestmöglich beratene Kunde an oberster Stelle. Dies erreichen wird durch ein spezielles Portfolio an Büromöbeln, das den aktuellen Erkenntnissen der Ergonomie sowie der Orthopädie Rechnung trägt.“

Eigenes Ergonomie- und SITWELL STEIFENSAND Sitz-Konzept

So wurde in Kooperation mit der Firma 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL AG im Bereich der Bürodrehstühle ein eigenes Konzept entwickelt: „Wir stehen für

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Kampf_um_die_Besten_Facts_Test-Wirtschaftsmagazin.jpg

individuelle Sitzlösungen statt Massenproduktion. Mit SITWELL bieten wir Stühle speziell für Frauen und für Männer, Sitzlösungen für kleine und sehr große Personen (XS–XXL), für Tiefsitzer und Hochsitzer sowie für ‚Leichtgewichte‘ (50 kg) und ‚Schwergewichte‘ (200 kg)“, erläutern die begeisterten Händler.

„Alle Stühle der Marke SITWELL werden auf Wunsch und Bedarf durch einen speziell geschulten Ergonomieberater oder zertifizierten 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL Fachhändler ausgeliefert.

Der Bürostuhl-Fachhändler, oder die Werksvertretung, der beim Probesitzen vor Ort dafür sorgt, dass der Kunde entsprechend den Kriterien der Experten für Gesundheit am Arbeitsplatz Prof. Dieter Messner und Dr. med. Peter Stehle das perfekte Sitzgefühl erlebt“, beschreiben Steinhage und Kriemelmann die Vorteile einer fachmännischen Kundenberatung. „Diesen Ergonomie-Gedanken dehnen wir auf komplette Workstations und Teamarbeitsplätze aus“, bringen es Steinhage und Kriemelmann auf den Punkt.

„Wir lassen es uns nicht nehmen – angefangen bei mechanisch oder elektrisch höhenverstellbaren Schreibtischen und optimalen Monitorhalterungen über den optimalen Bürostuhl bis hin zur richtigen Schreibtischbeleuchtung –, die gesamte Büroeinrichtung auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.“
3/2011 FACTS office

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Lebendige Ergonomie ⭐ SITWELL G. STEIFENSAND befreit aus dem DIN- und Einheits-Sitzzwang

In unserer vorangegangenen Ausgabe konnten Sie Näheres über die Initiative Living Ergonomics erfahren. Um ein neues Verständnis von Ergonomie bemühen sich noch weitere Experten und Hersteller.

Das Büro im Gespräch mit Gernot-M. Steifensand, Geschäftsführer der Sitwell Gernot Steifensand AG, und Prof. Mag. Dieter Messner, Ergonomie-Experte und Aufsichtsrat dieses Unternehmens.

Wir haben den DIN- bzw. Einheitssitz in gut hundert Jahren „zu Tode geritten“ und dabei unsere Gesundheit gefährdet. Wir müssen uns jetzt etwas ganz Neues einfallen lassen!“

Das Büro: Herr Steifensand, Sie stellen Sitzmöbel her und behaupten zugleich, dass Sitzen krank macht. Das müssen Sie erklären.


Gernot-M. Steifensand: Was Sie sagen, ist richtig. Allerdings stelle ich keineswegs das Sitzen in Frage, sondern nur das ausschließliche Sitzen nach DIN bzw. auf Einheitsstühlen. Denn dieses führt zu Bewegungsmangel und Zwangshaltungen, die feinmotorische Störungen und chronische Erkrankungen nach sich ziehen können.

In Bezug auf die neuesten Ergebnisse der medizinischen Sitzforschung halte ich eine Reform unserer Sitzgewohnheiten für unausweichlich. Wir Sitzmöbelhersteller tragen hier eine große Verantwortung. Wir haben den DIN- bzw. Einheitssitz in gut hundert Jahren „zu Tode geritten“ und dabei unsere Gesundheit gefährdet. Wir müssen uns jetzt etwas ganz Neues einfallen lassen!

Das Büro: In welche Richtung denken Sie?

Gernot-M. Steifensand: Zunächst einmal ist Aufklärung gefragt: Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten wissen, dass es heute drei gesund erhaltende Sitz-Alternativen gibt:

1) Sitzen nach Maß (konfektioniertes Sitzen von XS bis XL)

2) Sitzen nach Geschlecht (Mann und Frau)

3) High und Low Sitzen (WHS bzw. Tief- und Hochsitzen).

Vor diesem Hintergrund sehe ich das WHS-Konzept von Herrn Prof. Mag. Messner als eine große Chance für die ganze Branche. Das ist die Haltungsrevolution, hinter der ich auch persönlich stehe (nicht sitze)!


Das Büro: Herr Messner, was verstehen Sie denn unter „WHS“?

Dieter Messner: WHS steht für „Wechselhaltung in Stehhöhe“. Ganz neu ist dieses Konzept nicht. Im Männerbüro des 19. Jahrhunderts, dem Kontor, wurde z. B. fast ausschließlich in Stehhöhe an Pulten gearbeitet. Dazu gab es auch hohe Hocker zum Hochsitzen und sogar Fußschemel. Französisch ‚le bureau’ ist ursprünglich das Stehpult – als Verlängerung der Werkbank war es Teil der Männerwelt.

Von 163 Muskeln werden im Sitzen
100 nicht aktiviert!“

Die WHS ist nicht auf das Sitzen fixiert, sondern betrachtet Letzteres als eine von mehreren guten Haltungsmöglichkeiten bei der Arbeit. Sie propagiert den häufigen Wechsel der Haltungen. Wenn ich dazu Lust habe, kann ich sitzen. Ich muss es aber nicht. Ich kann auch stehen, stehsitzen oder halbsitzen und immer wieder wechseln.


Das Büro: Kann man bei diesem ständigen Wechsel noch produktiv, also z. B. kontinuierlich, arbeiten?

Dieter Messner: Aber ja! Österreich macht es vor: In den Infozentren aller österreichischen Finanzämter wird z. B. seit 2007 in der Wechselhaltung gearbeitet. Man entschied sich hier auch aus Effizienzgründen dafür.

Das Büro: Warum ist die WHS dann so wenig verbreitet?

Dieter Messner: Weil wir die Bequemlichkeit lieben und von Kindesbeinen auf diese Haltung geprägt worden sind. Es ist höchste Zeit, dass sich die Männer von dieser „Frauenhaltung“ emanzipieren und dass sich auch die weiblichen Bürotätigen vom Sitzzwang emanzipieren!

Das Büro: Warum „Frauenhaltung“?

Die neue lebendige SITWELL Ergonomie ⭐ Befreiung aus dem Sitzzwang

Dieter Messner: Nun, die Damen marschierten ja erst im Gefolge der Schreibmaschine ins Büro ein. Weibliche Schreibkräfte hatten sich bei Tests als fingerfertiger erwiesen als die männlichen.

Mit den neuen Schreibgeräten eroberten Frauen Arbeitsplätze in der sozial gehobenen männlichen Bürowelt. Es wäre damals (um 1880) ein Verstoß gegen den Schicklichkeitscodex gewesen, die Damen im Büro stehend arbeiten zu lassen. Sie wurden also in wohlanständiger sitzender Haltung vor ihre Schreibgeräte an niedrige Tische gesetzt.

Die neuen Büroarbeitsplätze waren ein großer Fortschritt in Richtung Emanzipation der Frauen, allerdings mit üblen Folgen für die männlichen Büroarbeiter. Sie mussten nach dem Vorbild der Damen bald auch im dreifach geknickten Sitz an niedrigen Schreibtischen arbeiten.

Das Büro: Zurück zur Wechselhaltung. Was sind die wesentlichen Vorteile?

Dieter Messner: Im Gegensatz zum Dauersitzen beugt die WHS Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen vor. Und das ist noch nicht alles: Auch Fettleibigkeit, Diabetes 2, Bluthochdruck, erhöhtes Sterblichkeitsrisiko, Hodenkrebs, verminderte männliche Fruchtbarkeit u. v. m. werden vermieden. Psychische Folgen wie Apathie und Depressionen sind ebenfalls in Zusammenhang mit langen Sitzzeiten zu sehen.

Das Büro: Ist das bewiesen?

Dieter Messner: Natürlich. Unter anderem belegen die Sitzforschungen von Elin Ekblom-Bak, David Dunstan, Peter Katzmarzyk, Alpa V. Patel und Osmo Hänninen den engen Zusammenhang der genannten Symptome und Syndrome mit langen Sitzzeiten. Ihren Ergebnissen zufolge sind die nachhaltigen gesundheitlichen Schäden aufgrund langer Sitzzeiten auch durch Ausgleichssport nicht mehr zu kompensieren.


Gernot-M. Steifensand: Dauersitzen macht krank! Unser Auftrag im Namen der Gesundheit ist es, Sitzlösungen zu entwickeln und zu produzieren, die dem Stand der Technik entsprechen. Es dient keinem, wenn wir als Hersteller die „Sitz-Relikte“ aus dem letzten Jahrhundert nur neu designen.

Dieter Messner: Das Sitzen an sich ist nicht zu verdammen – zur Erholung, zur Abwechslung und für nicht zu lange Zeit ist es kein Problem. Jede Haltung ist prima, aber eben nur für kurze Zeit, sonst wird sie zur Plage. Man muss sich bewusst machen: Von 163 Muskeln werden im Sitzen 100 nicht aktiviert! „Embedded office workers“ jedoch sind zum Dauersitzen gezwungen, das ist der Beginn der Tragödie. Vier Stunden am Tag auf Einheitsstühlen zu sitzen müsste für einen Sitzberuf reichen, aber auch diese Sitzzeit sollte möglichst oft durch andere Haltungen unterbrochen werden.

Das Büro: Durch welche etwa?

Dieter Messner: Zum Beispiel durch Lümmel-, Wipp-, Grätsch- und Spagatsitz. Hierbei unterstützen Hochsitze optimal, die das Stehen, Halbsitzen und Stehsitzen ermöglichen.

Das Büro: Halbsitzen, Stehsitzen – das funktioniert doch mit einem herkömmlichen Stuhl gar nicht.

Dieter Messner: Richtig. Nur wenn wir die Arbeitsstation z. B. mit dem SITWELL Stehtisch und dem SITWELL Hochsitz auf Stehhöhe bringen, kann abwechselnd im Stehen, im Sitzen, im Stehsitz, im Halbsitz usw. gearbeitet werden. Der SITWELL Hochsitz ist die optimale Drehscheibe für verschiedenste Haltungen. Der niedrige Stuhl hingegen ist eine Bewegungsfessel.

Das Büro: Herr Steifensand, gehören Einheitsstühle nun also ins Museum?

Gernot-M. Steifensand: Ja, Einheitsstühle gehören wirklich ins Museum. Gefragt sind dagegen Sitzlösungen nach Maß, um die Leistungsträger der Gesellschaft fit und gesund zu halten.

Wer weiterhin auf Standardstühlen sitzen bleiben möchte, erhält selbstverständlich unsere 100 % Hand Made in Germany Markenprodukte wie gewohnt vom Fachhändler und Fabrik-Partner vor Ort zum besten Preis. Wer aber mit der heutigen Situation unzufrieden ist und unter dem vielen Sitzen leidet, dem werden wir die gesündere neue Lösung anbieten: die WHS.

Das Büro: Vielen Dank.

Gender Seating & Gender Medicine aus der deutschen Ergonomie- und Sitzmöbelfabrik SITWELL G. STEIFENSAND

Geld- und Sachprämien, Veranstaltungen oder Reisen, die von Herstellern als Motivationsinstrument für ihre Fachhändler eingesetzt werden, sind nichts Außergewöhnliches.

Anders jedoch das neue Incentive-Programm des Büromöbelherstellers SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG.

Der Vorstand Gernot-M. Steifensand liebt es, mit ungewöhnlichen Ideen und Konzepten gegen den Strom zu schwimmen und in Branchenkreisen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ein Beispiel dafür war die Markteinführung des „Lady Sitwell“, eines Bürodrehstuhls, der auf die geschlechterspezifischen Sitzbedürfnisse von Frauen abgestimmt ist.

Überhaupt hat sich Steifensand Themen wie der neuen Ergonomie und dem sogenannten Gender-Seating verschrieben, wie er erläutert: „Gender-Seating beziehungsweise Gender-Medicine ist die Fachbezeichnung für Humanmedizin und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Sitz- und Bürokrankheiten von Frauen und Männern.“

Hierzulande noch nahezu unbekannt, hat das Thema „Gender-Seating“ in Nordamerika einen hohen Stellenwert. Das Ziel ist stets, neue Präventions- und Therapiewege zu erforschen, um die durch statisches Dauersitzen verursachten Krankheiten im Muskel- und Skelettsystem beider Geschlechter zu verhindern.

„Ärzte, Orthopäden und Gesundheitsexperten fordern bereits seit Längerem, stärker auf die individuellen Sitzbedürfnisse von Frauen und Männern einzugehen, denn sie haben aufgrund ihrer jeweiligen anatomischen Besonderheiten ein unterschiedliches Sitzverhalten“, sagt Steifensand.

„Frauen atmen etwa flacher als Männer und haben ein geringeres Herzminutenvolumen, was sich auf die Nährstoffversorgung der Bandscheiben auswirkt.“ Die geltenden Vorschriften und Normen für die Entwicklung von Bürostühlen berücksichtigen seiner Meinung nach das unterschiedliche Sitzverhalten von Frauen und Männern jedoch nur unzureichend.

Neueste Entwicklung aus dem Hause SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG ist die überarbeitete Version des Frauenstuhls „Lady Sitwell“.

Die Besonderheit des Stuhls besteht in der sogenannten 3-D-Sitwell-Mechanik, durch die Rücklehne und Sitzfläche frei beweglich sind.

Dieser „Gymnastikballeffekt“ löst permanent Bewegungsanreize aus, wodurch diejenigen Muskelgruppen, die die Wirbelsäule stützen und entlasten, also Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, stimuliert und trainiert werden. Darüber hinaus werden Venenpumpe und Venenklappen aktiviert und sorgen für eine bessere Durchblutung und eine bessere Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen

Um den Absatz der individuellen Sitzlösungen über den Fachhandel zusätzlich zu fördern, hat Steifensand das „SITWELL Health und Wellness-Sponsoring-Programm 2020“ konzipiert, das sich an den innovative und kompetente Händler richtet, die nicht nur Stühle abverkaufen, sondern ihre Kunden über das individuelle Sitzen und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz informieren. Reif für die Insel! FACTS office 11/2010 / Steifensand.eu

GERNOT-M. STEIFENSAND
Ergonomie- und Presse-Team
Mühlstraße 25
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Tel. Nr. 09129-7668