Schmerzen durch ständiges Sitzen? Entdecken Sie unsere SITWELL STEIFENSAND Bürostühle nach Maß und entlasten Ihren Rücken

Der Menschen sitzt während der Arbeit, beim Essen, in Bussen und Bahnen, auf dem Sofa und in der Badewanne. Wir von der SITWELL STEIFENSAND AG und das angegliederte Ergonomie- und Sitzforschungsteam unter der Leitung von Dr. med. Peter Stehle macht sich schon seit über 20 Jahren Gedanken über ergonomische Sitzmöbel.

Das 1×1 des – gesunden Sitzens und das SITWELL STEIFENSAND Ergonomie- und Sitzforschungsteam besteht und bestand aus Prof. Dr. Theodor Peters – Facharzt für Arbeits- und Sozialmedizin, Düsseldorf, Dr.med. Peter Stehle – Arzt und Dipl. Sportwissenschaftler, Bonn, Dr. Michael Sababi – Orthopäde und Spezialist für die Erforschung, von Geschlechtsunterschieden, Los Angeles

Der menschliche Organismus braucht Bewegung. Ein optimal gestalteter Bürodrehstuhl sollte dies berücksichtigen, ebenso wie Körpergröße und geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen Mann und Frau. Das ist allerdings die Ausnahme. In Deutschland gibt es ca. 37 Mio. Arbeitnehmer, ca. 18 Mio. arbeiten im Sitzen, mit zunehmender Tendenz.

Gesundheitsstörungen (Krankheiten) Zivilisationsschäden, durch falsches Sitzen auf DIN- und EU-Einheitsstühlen sind vorprogrammiert

Das sind Bürostühle, Drehstühle, Arbeitsstühle, DIN-Stühle, Hocker oder Sessel und Chefsessel, die optimal auf den menschlichen Körper angepasst sind und gesundes Sitzen ermöglichen sollen.

Aber wie geht das überhaupt: gesund und richtig sitzen?

Beim Gehen und Laufen wird eine Vielzahl von Muskeln fortwährend aktiviert und damit trainiert. Und diese permanente Bewegung hält auch die Wirbelsäule und den Bewegungsapparat fit und gesund. Beim Sitzen auf modernen, herkömmlichen Bürostühlen werden die gesunderhaltenden Bewegungsabläufe des Organismus weitestgehend ausgeschaltet. Die Körperhaltung auf diesen Stühlen ist eher fixiert.

Bewegung ist – während des Sitzens – nur in sehr geringem Umfang möglich. Und das bei 80.000 Stunden, die der Mensch in seinem Arbeitsleben durchschnittlich im Büro verbringt.

Gesund Sitzen – Probieren Sie selbst einmal aus, sich auf dem Bürostuhl nach vorne zu beugen oder nach hinten zu lehnen. Beobachten Sie, was passiert. Wie verändert sich Ihre Haltung in den unterschiedlichen Positionen? Wie verändert sich die Stellung des Beckens und des unteren Rückens? Was geschieht, wenn Sie die Beine nach vorne ausstrecken oder die Füße nach außen drehen?

Dr. med. Peter Stehle und das Ergonomie- und gesunde Sitzen Forschungsteam haben Menschen in unterschiedlichen Situationen beobachtet. Dabei haben sie drei wesentliche Sitzpositionen identifiziert: Die vordere, die hintere und die mittlere Sitzposition.

Welche Sitzposition ist die richtige Sitzhaltung? Das war die wichtige Forschungsfrage?

In der vorderen Sitzposition ist der Körper nach vorne geneigt. Kopf und Oberkörper befinden sich vor der Hüfte.

Das Sitzproblem: Das Becken kippt nach hinten ab und führt zu einem runden Rücken und in die Schildkrötenhaltung. Aus diesem Grunde ist bei der vorderen Sitzhaltung auf dem DIN- und EU-Einheitsstuhl der Druck auf die Bandscheiben eher hoch. Oft fallen auch noch die Schultern nach vorn, was zu Belastungen im Schulter-Nacken-Bereich und zu Rückenschmerzen führen kann.

In der hinteren Sitzhaltung sind Kopf und Oberkörper dagegen hinter der Hüfte. Tendenziell ist diese Position weniger belastend für die Bandscheiben und die Wirbelkörper.

Der Rücken und Nacken sollte aber in der hinteren Sitzhaltung auf dem Bürostuhl möglichst mit einer ergonomischen Rückenlehne und einer Kopfstütze unterstützt werden

In der mittleren Sitzhaltung ist es möglich, sich ohne große Kraftanstrengung aufzurichten. Dabei ist das Becken nach vorn gekippt und das Gewicht ruht unter der Hüfte auf den Knochen des Sitzbeins. Der Brustkorb ist gehoben und die Schultern befinden sich in möglichst gerade Linie unter den Ohren. Die Halswirbelsäule ist gestreckt, das Kinn zeigt leicht nach unten. Die Bauchmuskeln sind entspannt, ohne dass die Wirbelsäule zusammensackt.

Bei dieser Form des Sitzens auf einem ergonomischen Bürostuhl richten die Rückenmuskeln den Körper auf. Unterer, mittlerer und oberer Rücken greifen wie Zahnräder ineinander und balancieren sich aus.


Aktives Sitzen auf einem 3D-ERGO SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl ist das Optimum.


Wenn wir mit aufrechter Haltung gesund sitzen, nutzen wir die Kräfte unseres Körpers erfolgreich gegen die Schwerkraft. Bei der optimalen Haltung herrscht Gleichgewicht und der Rücken ist „im Lot“.
Dabei verhält sich Ihre Wirbelsäule wie ein Turm aus Bauklötzen: Ein Baustein ruht auf dem anderen.

Wenn Sie die Position eines Elements verändern, hat das Auswirkungen auf die gesamte Struktur. Ob das Becken nach vorn oder hinten geneigt ist, entscheidet zum Beispiel darüber, ob Sie mit aufrechtem Rücken sitzen können oder nicht.

Dr. med. Peter Stehle und das Bürostuhl Ergonomie- und Sitzforschungsteam spricht vom „aktiven Sitzen“. Das bedeutet, die eigene Sitzhaltung zu überprüfen und zu korrigieren. Aktives Sitzen kann, wenn Sie es nicht gewohnt sind, durchaus anstrengend sein und Ihren Rücken sowie dessen Muskulatur fordern.

Dynamisches Sitzen auf einem SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl ist dynamisch und hält den Benutzer fit und gesund.

Mit dem gesunden Sitzen auf einem DIN- und EU-Einheitsbürostuhl ist es so eine Sache, denn aus richtigem Sitzen wird schnell falsches Sitzen: Auch die beste Sitzposition sollte keine Dauerhaltung sein. Denn bei längerem Sitzen in immer gleicher monotonen Haltung kann eine einseitige Belastung des Rückens nicht vermieden werden. Das starre und monotone Sitzen ist das Gift für die Bandscheiben und die Ursache von Rückenschmerzen und Rückenbrand.

Rückenfreundliches Sitzen bedeutet, sich bereits bei der Beschaffung eines Bürostuhl folgende sechs wichtige Fragen zu stellen:

  1. Was für ein Sitzer bin ich?
  2. Wie muss die Rückenlehne für mich beschaffen sein?
  3. Bin ich ein Vielsitzer, oder sitze ich nur ab und zu mal auf einem Bürostuhl.
  4. Wieviel Geld möchte ich für meine Rückengesundheit ausgeben?
  5. Welche Sitz- und Ergonomie-Mechanik und Technologie ist für mich das beste?
  6. Bin ich ein aktiver, dynamischer, oder ein starrer Sitzer?

Die gesündeste Sitzposition, ist die Sitzposition auf einem Bürostuhl auf dem Sie regelmäßig Ihre Sitzposition verändern. Das „aktive Sitzen“ das 3-D-Sitzen“ und das „dynamisches Sitzen“ ermöglicht die Basis für einen Rücken ohne Schmerz. Beim Sitzen auf einem 3D-ERGO SITWELL Bürostuhl müssen wir ständig kleine Ausgleichsbewegungen machen, um die Balance zu halten. Das fordert die Muskeln und kann Verspannungen vorbeugen.

Ein allgemeiner Tipp ist der (Kutschersitz), in dem Sie sich nach vorne beugen und die Unterarme auf den Oberschenkeln ablegen. Oder Sie legen die Arme auf den Tisch vor sich und stützen den Oberkörper darauf ab.

Gesundes Sitzen bedeutet oft gar nicht zu sitzen. Bewegung tut dem Rücken gut. Fügen Sie im Home Office, im Büro oder am Arbeitsplatz längeren Phasen an Schreibtisch immer wieder Pausen ein, in denen Sie aufstehen, sich bewegen und umhergehen.

Ein gesunder Rücken entsteht allerdings nicht ausschließlich durch eine aufrechte Sitzhaltung oder ergonomische Bürostühle. Eine gute Haltung mit geradem Rücken ist bei allen Tätigkeiten des Alltags von Vorteil – im Büro genauso wie bei der Haus- und Gartenarbeit, während des Autofahrens, beim Einkaufen oder bei der Kinderbetreuung.

Der SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl – Ergonomisch Sitzen am Schreibtisch im Heimbüro, oder am Arbeitsplatz in der Firma.

Ein ergonomisch gestalteter Bürostuhl nach Maß hat ein Wechselpolster, welches perfekt auf die individuellen Sitzbedürfnisse abgestimmt ist und wechselnde Sitzhaltungen zu lässt.

Die Bürostühle und Sitzlösungen von der SITWELL STEIFENSAND AG aus Wendelstein bei Nürnberg versprechen ein patentes Mittel für einen gesunden Rücken.

Aber noch wichtiger als ein ergonomischer Schreibtischstuhl aus der Ergonomie- und Sitzmanufaktur ist, dass Sie dynamisch und aktiv darauf sitzen.

Menschen mit einem bereits dokumentierten Rückenschaden erhalten unter bestimmten Voraussetzungen eine SITWELL STEIFENSAND Sitzlösung auf Krankenkassenrezept, oder eine finanzielle Unterstützung beim Erwerb eines orthopädischen Bürostuhls. Weitere Informationen erhalten Sie beim Rentenversicherungsträger Bund und den Arbeitsagenturen. Oft können auch Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit im Betrieb oder Betriebsräte Auskunft erteilen.

Falls Sie sich für einen DIN- und EU-Einheitsdrehstuhl entscheiden, sind folgende Mindestanforderungen ewichtig:

  1. Der Bürostuhl muss nach DIN fünf Rollen haben.
  2. Die Sitzhöhe ist mindestens von etwa 40 bis 55 Zentimeter einstellbar sein.
  3. Die Sitzfläche ist sollte 40 mal 40 Zentimeter groß, leicht nach innen gewölbt und in der Neigung verstellbar.
  4. Die Sitzkante ist abgerundet.
  5. Die Rückenlehne reicht mindestens 50 Zentimeter über die Sitzfläche, ist in der Neigung verstellbar und verfügt über eine Lendenstütze.
  6. Ein ergonomisches DIN-Sitzkissen ist die Mindestanforderung



Steifensand.de – Entdecken Sie in unserem SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl Online-Shop erstklassige Sitzlösungen nach Maß in bester Qualität.

Ihre Gesundheit an Ihrem Arbeitsplatz ist uns das Wichtigste und wir sind davon überzeugt, dass auch unser Erfolg fest mit Ihrem Wohlbefinden verbunden ist.

Entdecken Sie die neuen SITWELL STEIFENSAND Bürostühle und befreien Sie sich vom kollektiven „Einheits-Bürostuhl“ nach DIN- und EU-Norm, der für die Volkskrankheit Nr. 1 Rückenschmerzen und viele andere Sitzkrankheiten verantwortlich ist.

Deutsche- und Europäische Normen und Verordnungen sind nur Mindeststandards, die uns nicht vor Rücken-, Schulter- und Nackenschmerzen am Arbeitsplatz schützen.

Der „Einheits-Bürostuhl“ ist der Hauptverursacher für Bewegungsmangel, Zwangshaltungen und chronische Erkrankungen. Die deutsche Ergonomie- und Sitzmanufaktur SITWELL STEIFENSAND AG produziert einzigartige Sitzlösungen nach Maß.

Mit internationalen Patenten schafft die Marke SITWELL gesundheitlichen Mehrwert, sie bietet Qualität und Sicherheit für Ihre persönliche „Sitz-Ergonomie“.

Ob im Büro, zu Hause, in der Schule oder an der Universität – wir verbringen täglich viel Zeit im Sitzen. Dies macht sich in vielen Bereichen bemerkbar. Immer mehr Menschen leiden unter Rückenproblemen. Neben einer schlechten Sitzhaltung und zu wenig Bewegung sind es auch die Stühle, die einen aktiven Einfluss darauf nehmen.

Daher ist es von großer Wichtigkeit, einen passend abgestimmten, hochwertigen Stuhl zu nutzen. Da viele Menschen teilweise täglich bis zu acht Stunden am Schreibtisch verbringen, ist es vor allem der Bürostuhl, der mit Sorgfalt gewählt werden muss.

Aber welcher Bürostuhl ist der richtige? Welche Bürostühle sind gut für den Rücken? Was zeichnet einen ergonomischen Bürostuhl aus?

Generell sollten Sie bei der Wahl nicht auf billige Modelle setzen. Investieren Sie in einen hochwertigen Stuhl, der nicht nur lange im Einsatz ist, sondern auch mit der passenden Form wie Ausstattung überzeugen kann.

Bei einer Matratze scheuen wir auch keine hohen Kosten – und das, obwohl wir mehr Zeit im Sitzen als im Liegen verbringen.

Die SITWELL STEIFENSAND – Ergonomie-Experten und Ingenieure zeigen mit neuen Lösungen, wie Sie Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit am Arbeitsplatz verbessern.

SITWELL ist das neue und lebendige Sitzgefühl für Körper, Geist und Seele und wirkt wie Medizin. Jeder „Wohlfühl-Stuhl“ wird für Sie ganz persönlich im Werk Wendelstein produziert und von den geschulten Fachhandelspartnern vor Ort frei Haus, komplett montiert angeliefert.

Entdecken Sie in unserem Bürostuhl Online-Shop erstklassige Sitzlösungen nach Maß und Geschlecht in bester Qualität. Einfach reinsetzen, wohlfühlen und schön gesund bleiben.

Ihr Gernot-M. Steifensand
Vorstand der SITWELL STEIFENSAND AG

Ohne Rückenschmerzen Sitzen – Gesund Sitzen mit den neuen SITWELL STEIFENSAND Bürostühlen aus Wendelstein bei Nürnberg.

Der neue ergonomische Bürostuhl SITWELLFIRE mit der neuen 3D-Ergo-Mechanik aus der SITWELL STEIFENSAND Ergonomie- und Sitzmanufaktur ist neben dem weltweit einzigartigen SITWELL Multipolster mit Höhenverstellung des Bürostuhls und der Armlehnen mit einer höhenverstellbaren Kopfstütze ausgestattet.

Tun Sie etwas für Ihre Gesundheit und beugen Sie mit den neuen SITWELL STEIFENSAND Bürostühlen gegen Gesäß-, Rücken-, Schulter-, Arm- und Nackenschmerzen aktiv vor.

Besonders Menschen mit Nacken- und Kopfschmerzen profitieren von der wohltuenden Kopfstütze. Durch ihre individuelle Höhenverstellung von bis zu 10 Zentimetern, ist die Kopfstütze auf jede Körpergröße optimal anpassbar und lindert so typische Nackenbeschwerden beim Sitzen.

Die integrierte orthopädische Lordosenstütze nach Dr. med. Sababi trägt zur Unterstützung einer optimalen Körperhaltung bei. Auch sie ist auf die eigenen Bedürfnisse anpassbar und schützt Dich somit vor der ungesunden Buckel- und Schildkrötenhaltung.

SITWELLFIRE ist ein intelligenter Büro-Drehstuhl mit maximalem Sitzkomfort.

Die Armlehnen des Drehstuhls können nicht nur in der Höhe, sondern sogar im Winkel verstellt werden. Hiervon profitieren insbesondere Menschen, die viel Tippen und Klicken müssen.

Abgerundet wird der ergonomische Bürostuhl durch die neue 3D-Ergo Synchron-Technologie. Hierdurch folgt der schmiegsam den Bewegungen des Besitzers und unterstützt somit in jeder Sitzposition.

Bezahlbar, wirkungsvoll, ergonomisch, essentiell: Der neue SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl unterstützt Dich bei einem gesunden und produktiven Alltag im Heimbüro Zuhause, oder am Büroarbeitsplatz.

Sobald Sie sich für den neuen SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl nach Dr. med. Stehle und Gernot Steifensand entschieden haben, erwartet Sie folgendes beim Sitzen.

1. Integrierte Lumbalstütze: In der Rückenlehne ist eine moderne Lumbalstütze verbaut, die Deine Wirbelsäule durchgehend entlastet, egal ob Sie gerade in aufrechter oder zurückgelehnter Körperhaltung sitzen.

2. Individuelle Höhen- und Winkelverstellung: Eine individuell verstellbare Sitzfläche, flexibel verstellbare Armlehnen in Breite und Winkel sowie eine komfortable und höhenverstellbare Kopfstütze.

Die SITWELL STEIFENSAND Sitzlösungen nach Maß und Geschlecht sind perfekt für Ihre persönlichen Bedürfnisse.

Erstklassiges Preis-Leistungs-Verhältnis: Als essentieller Bestandteil im Büro sorgt der neue SITWELLFIRE Bürostuhl mit dem FACTS Testergebnis sehr gut für maximalen Komfort und produktives schmerzfreies Arbeiten – und all das unter Berücksichtigung Ihrer ergonomischen und individuellen Sitzbedürfnisse.

Für wen ist der neue SITWELL STEIFENSAND Drehstuhl besonders geeignet?



Der ergonomische Bürodrehstuhl SITWELLFIRE ist besonders dann für Dich geeignet, wenn …

  • Sie die meiste Zeit im Sitzen verbringen
  • Sie Rücken- und Nackenschmerzen plagen
  • Sie Ihre Körperhaltung aktiv verbessern wollen
  • Sie Verspannungen und Schmerzen gezielt vorbeugen wollen.
  • Sie einen perfekten und für Sie angepasste Sitzfläche suchen

SitMate Bürostuhl von Gernot Steifensand ➡️ Ein „Freund“, auf den man sich verlassen kann

Langes Sitzen bedeutet eine hohe Belastung für die Wirbelsäule. Rücken und Nackenschmerzen sind meist die Folge.

Orthopädisch optimierte Sitze im Zusammenspiel mit der Rückenlehne und der Stuhlmechanik ermöglichen ein entspanntes und ermüdungsfreies Sitzen – wie die SitMate-Sitzlösungen von Sitzspezialist und Gender-Ergonomie-Entwickler Gernot Steifensand. Diese wurden in Zusammenarbeit mit führenden Arbeitsmedizinern, Orthopäden und Sportwissenschaftlern entwickelt.

Nur gesunde Menschen sind motiviert und leistungsfähig.

Doch Verspannungen und Schmerzen sind im Büro oft an der Tagesordnung – sie machen krank und mindern die Leistungsfähigkeit“, weiß Gernot Steifensand, Geschäftsführer bei SitMate.

„Der menschliche Körper ist für das Sitzen über acht oder mehr Stunden nicht gemacht. Die Sitzlast können die Muskeln nur schwer tragen.

Das Becken kippt dann nach hinten und die Wirbelsäule wird verschoben, die Bandscheiben werden gequetscht. Eine schlechtere Nährstoffversorgung der Bandscheibe ist die Folge und es entstehen Rückenbrand und Rückenschmerzen.“

Und doch haben Menschen mit Bürojob oft keine andere Wahl, als das Problem „auszusitzen“. Jährlich werden den Unternehmen und der Volkswirtschaft Schäden in Milliardenhöhe durch Rückenleiden und den dadurch bedingten Ausfällen der Mitarbeiter zugefügt.

Individuelle Bürostühle von SitMate Gernot Steifensand

„‚Sitzen macht krank‘, pflegte mein Vater, F.-Martin Steifensand, zu predigen und entwickelte deshalb in den 70er-Jahren den beliebten Bandscheibendrehstuhl“, erzählt Gernot Steifensand. „Viele leidgeplagte Sitzer konnten dank dieser Erfindung wieder beruhigt und entspannt arbeiten.

Nun haben wir in zweiter Generation das Konzept „Sitzen“ neu definiert und weiter verbessert: Denn Frauen und Männer haben jeweils andere Sitzbedürfnisse aufgrund ihrer anatomischen Unterschiede. Dafür bietet die SitMate-Sitzkultur spezielle, individuelle Sitzlösungen.

„Unser Ziel ist es, mit SitMate der Volkskrankheit Nummer eins – den Rückenschmerzen und dem Rückenbrand – den Garaus zu machen“, erklärt Gernot Steifensand.


Damit das Sitzen so gesund wie möglich statt findet – ohne Schmerzen und Ausfälle durch Krankheit – hat sich ein Team aus Ärzten und Professoren daran gemacht, ihre gesammelten Forschungen, Erfahrungen und ihr Know-How aus der Orthopädie und Ergonomie in die Marke SitMate einzubringen und gemeinsam mit Gernot Steifensand individuelle und ergonomische Bürostuhllösungen zu konzipieren.

Das im Jahr 2010 gegründete Unternehmen SitMate mit Hauptsitz in Wendelstein bietet mittlerweile insgesamt mehr als 100 unterschiedliche Modelle und mehr als 1.000 individuelle Stuhllösungen für das Profi-Büro oder das für das Home-Office an.

„‚Sit‘ bedeutet übersetzt ‚Sitzen‘, ‚Mate‘ heißt ‚Freund‘ oder ‚Partner‘. Die SitMate-Lösungen sind damit der perfekte Partner für einen langen Büroalltag, man vertraut ihnen und kann sich auf sie verlassen“,
erklärt Gernot Steifensand.

Die SitMate-Sitzlösungen lassen sich in vier Produktgruppen einteilen: Speziell für Männer hat SitMate den urologischen Männerstuhl nach Dr. med. Michael Sababi, der gegen Überhitzung, Quetschungen und Sauerstoff-Mangel im Genitalbereich hilft.

„Wir bieten die beste individuelle Sitzqualität im Markt.

Auch einen Frauenstuhl gibt es im Programm: Der von Gender-Medicine-Experten empfohlene Frauendrehstuhl, der für eine bessere Atmung im Sitzen sorgt und gegen kalte Füße sowie mangelnde Durchblutung der Beine hilft. Alle SitMate-Stühle und -Kissen sind patentiert.

Der medizinische Bandscheiben-Drehstuhl nach Dr. med. Peter Stehle gegen Rückenschmerzen und Rückenbrand ist auch als Sitzauflage für Fremdfabrikate, für den Sessel Zuhause, oder für unterwegs erhältlich. Außerdem gibt es den orthopädischen und patentierten Hüftstuhl nach Dr. med. Frank Mosler gegen Schulter- und Nackenschmerzen.

Dieser verlagert das Gewicht von Becken auf die Oberschenkel, wodurch die Wirbelkörper und der Haltungsapparat entlastet werden. Bei den Stühlen können Nutzer selbst ihre favorisierte Sitzmechanik auswählen, denn „nur eine individuelle Sitzlösung ist auch eine gesunde Sitzlösung“, erläutert Gernot Steifensand. Wählen können sie zwischen vier Mechaniken:

Mit der BM-Mechanik ist die Rückenlehne in Höhe und Neigung mechanisch individuell einstellbar. Durch die RE-Mechanik lassen sich Sitzfläche- und Rückenlehnen stufenlos und unabhängig voneinander einstellen.

Die SY-Mechanik sorgt für eine Anpassung der Sitzfläche und der Rückenlehne synchron an die individuelle Körperhaltung. Mit der 3D-Mechanik sitzt der Nutzer wie auf einem Gymnastikball; dadurch lösen sich energetische Blockaden und die Durchblutung des ganzen Körpers wird gefördert.

SitMate Gernot Steifensand ist Händlermarke mit Pfiff

Die Bürosesselmarke SitMate wird exklusiv über den Deutschen und Österreichischen Büroprofi-Fachhandel verkauft.

Die Händler werden direkt über SitMate Gernot Steifensand geschult: Regelmäßige ergonomische „Gender-Seating“- und orthopädische „Gender-Ergonomie“-Schulungen werden in Deutschland und Österreich von namhaften Doktoren flächendeckend angeboten. Im Anschluss erhalten die Fachhändler einen kostenlosen Online-Sessel-Shop sowie eine regionale Internetunterstützung.

Außerdem bieten sie dann kostenlos und unverbindlich Sitzproben direkt am Arbeitsplatz der Menschen an. Mit diesem neuen Online- und Offline-Fachhandelskonzept bringt SitMate Gernot Steifensand seine innovativen und individuellen Sitzlösungen direkt zum Kunden.

Bei uns findet jeder seinen persönlichen, idealen Bürostuhl, der Sie gesund und leistungsfähig hält. Das ist keine Floskel, sondern ein Versprechen.


Der SITWELL STEIFENSAND Home Office Arbeitsplatz für Körper, Geist und Seele

Repräsentativ sollte der Arbeitsplatz eines Rechtsanwaltsbüros sein. Und gleichzeitig sollte er so gestaltet werden, dass er den Menschen lange gesund und fit hält, damit er leistungsfähig und stets motiviert bleibt.

Mit der Kombination aus dem Sitwell-Bamboo-Office und dem ergonomischen Bürodrehstuhl SITWELL DREAM aus der SITWELL STEIFENSAND Ergonomie- und Sitzmanufaktur können Anwälte und Unternehmer jetzt einen weiteren Schritt in Richtung „gesundes Arbeiten“ gehen.

Wer in seinem Büro Kunden empfängt, legt großen Wert auf eine optisch ansprechende Möblierung.

Gleichzeitig wird der Wunsch immer größer, den Arbeitsplatz möglichst gesund zu gestalten – schließlich sitzen Arbeitnehmer im Schnitt rund acht Stunden an ihrem Arbeitsplatz, Anwälte und Geschäftsführer oft noch mehr. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen Sitwell Steifensand gemeinsam mit Peter Jordan, Geschäftsführer bei Vital-Office und Feng-Shui-Experte, ein Konzept entwickelt, das Ziele und Einflussfaktoren einer humanen, stressfreien und gesunden Bürogestaltung definiert.

Dabei wird davon ausgegangen, dass die Wertigkeit der Arbeitsumgebung die Wertigkeit der Arbeit beeinflusst. Entstanden ist das weltweit
erste Bamboo-Büro.

Bambus am HomeOffice Arbeitsplatz

Eine besondere Rolle bei dem neuen Sitwell-Bamboo-Office spielt die Auswahl der-Tastatur, der PC-Maus sowie vor allem der Tischplatte für den Arbeitsplatz – schließlich besteht ein ständiger, direkter physischer Kontakt zu ihr. „Abgerundete natürliche Kanten sind ein wesentliches Merkmal, um das Wohlfühl- und Selbstwertgefühl bei der Arbeit zu steigern.

Vor allem Bambus eignet sich für Schreibtischplatten sehr gut“, erklärt Gernot Steifensand, Geschäftsführer bei Sitwell. „Bambus sieht sehr ästhetisch aus, ist farbecht, elastisch und gleichzeitig so hart wie deutsche Eiche. Und: Bambus- Massivholzplatten sind im Vergleich günstiger
und nachhaltiger.“

Durch sein sehr schnelles Wachstum von nur fünf Jahren bindet der Rohstoff Bambus große Mengen an Kohlendioxyd und produziert mehr Sauerstoff als die meisten anderen Pflanzen. Von Feng Shui-Experten wird die Pflanze als energetisch wertvolles Material angesehen:

„So wie Computer und elektrische Geräte positiv geladene (schädliche) Sauerstoff-Ionen produzieren, so emittiert Bambus die entgegenwirkenden, negativ geladenen Ionen – und zwar in einer Menge, die weit über der anderer Hölzer liegt“, schildert Peter Jordan. „Positiv geladene (also schädliche) Ionen werden mit Müdigkeit, Kopfschmerzen und Angst verknüpft, negativ geladene (gute) Ionen wirken sich dagegen positiv auf die Stimmung aus und sind mit Klarheit und Kreativität verbunden.“ Die Wirkung entsteht laut Jordan durch die Erhöhung der Zufuhr von Sauerstoff zum Gehirn.

Sitwell bietet Bambus-Massivholzplatten in zwei Farben und drei verschiedenen Stärken an, mit runden oder facettierten Kantenprofilen.
Ein speziell entwickeltes Öl sorgt für eine natürliche Haptik der Tischplatte und für eine bürogerechte Pflegbarkeit.

Gesund Sitzen

Neben dem Schreibtisch ist auch der Bürodrehstuhl ein täglicher Begleiter im Arbeitsleben, mit dem Mitarbeiter auf allen Unternehmensebenen
ständig in Kontakt sind. Richtig ausgewählt, kann er Krankenstände erheblich reduzieren und die Leistungsfähigkeit sowie die Vitalität steigern. Aus diesem Grund passt der neue Bürodrehstuhl SITWELL DREAM sehr gut in das Konzept des gesunden Bamboo-Büros. Das Sitzmöbel fördert laut Hersteller das gesunde Sitzen und ist optisch sehr gut für repräsentative Büroräume geeignet.

SITWELL DREAM ist ein puristischer Designerstuhl mit klaren Formen, der aus hochwertigen RODEO-Leder gefertigt ist. Die Synchronmechanik mit Gewichtseinstellung und die Komfortrückenlehne mit ergonomischer
Drei-Auflagen-Polsterung trainieren und stimulieren die gesamte Muskulatur und unterstützen den Rücken während des Sitzens. Gleichzeitig schützen sie vor einer Überlastung der Rückenmuskulatur und entlasten sie.

Das ermöglicht laut Hersteller ein langes und ermüdungsfreies Sitzen. Der weite Öffnungswinkel der Rückenlehne lädt außerdem zum Entspannen und zu kurzen kreativen Verschnaufpausen ein. Ob Bamboo-Office, der ergonomische Bürodrehstuhl SITWELL DREAM oder beides in Kombination – ein ästhetisches Design mit gleichzeitiger Förderung des Wohlbefindens
am Arbeitsplatz müssen sich nicht ausschließen.

SITWELL STEIFENSAND Bürostühle⭐ Unvergleichliche Lösungen bieten

Welche Sitzlösungen für unterschiedliche Bedürfnisse die deutsche Ergonomie- und Sitzmanufaktur SITWELL STEIFENSAND AG in Wendelstein bei Nürnberg bietet und wie die Zusammenarbeit mit den Fachhändlern funktioniert, erklärt Thomas Bergmann, der für die Fachhandelsbetreuung bei SITWELL STEIFENSAND AG verantwortlich ist.

Sitzen Sie gut? Wie wichtig ein passender SITWELL STEIFENSAND Bürostuhl im Büroalltag ist, merken wir spätestens, wenn sich am Abend dann doch der Rücken mit Schmerzen bemerkbar macht.

FACTS office: Herr Bergmann, was ist eigentlich das Besondere an den SITWELL STEIFENSAND Bürostühlen?

Bergmann: Die SITWELL STEIFENSAND AG zeichnet sich durch die Produktion von Drehstühlen „Made in Germany“ aus.


Bei der Umsetzung unserer SITWELL STEIFENSAND Bürostühle stehen vor allem Ergonomie, Qualität und der Sitzkomfort im Vordergrund.


FACTS office: Welches Produkt von SITWELL STEIFENSAND AG ist derzeit das erfolgreichste auf dem Markt?

Bergmann: Das mit Abstand erfolgreichste Modell in unserem Produktportfolio ist die Stuhlfamilie „office“. Die Stühle gibt es in diversen Varianten, also mit unterschiedlicher technischer Ausstattung und optischer Ausrichtung.

Das ganze Konzept beruht auf einem Baukastensystem, um möglichst alle Bedürfnisse unserer Kunden realisieren zu können. Ein absolutes Alleinstellungsmerkmal ist unser Wechselpolstersystem. Für die Drehstuhlfamilie „office“ bieten wir verschiedene Sitzpolstervarianten an.

FACTS office: Welche sind das und welche konkreten Vorteile bieten sie?

Bergmann: Insgesamt haben wir sechs Varianten: den Komfortsitz mit hochwertigem Spezialsitzschaumpolster, den Taschenfederkernsitz
mit langlebiger Federkernpolsterung, den Männersitz mit Entlastungsmulde, den Bandscheibensitz für eine ergonomisch einwandfreie Sitzposition, den Powersitz mit starkem Spezialsitzschaum für Personen über 100 Kilogramm und das hipp-secure-Polster für eine optimale Beckenstellung, zum Beispiel nach einer Hüftgelenksoperation.

Diese unterschiedlichen Polstervarianten ermöglichen, so gut wie alle individuellen Sitzvorlieben des Benutzers abzudecken. Da im Einkauf ja sehr häufig Entscheidungen für viele Mitarbeiter getroffen werden müssen,
erreichen wir mit dieser Individualisierung eine hohe Kundenzufriedenheit.

Der Einkauf kann ein optisch und technisch identisches Produkt beschaffen, aber der „Besitzer“ kann individuell über seinen persönlichen Sitzkomfort entscheiden.

FACTS office: An wen verkaufen Sie die Stuhlfamilie „office“?

Bergmann: Die Stuhlfamilie, in Verbindung mit unserem multifunktionalen Wechselpolstersystem, wird nur über den qualifizierten Bürofachhandel vertrieben. Diesbezüglich kommen die Kunden aus allen Gewerbe- und Industriebetrieben in ganz Deutschland und aus dem angrenzenden
Ausland.

FACTS office: Welche Vorteile hat ein Händler von der Zusammenarbeit mit SITWELL STEIFENSAND AG?

Bergmann: Wir sind ein kleiner und inhabergeführter Bürostuhlproduzent mit Manufakturcharakter. Für besondere Kundenwünsche haben wir immer ein offenes Ohr und auch die Möglichkeit, diese Wünsche zu realisieren.

In puncto Produktentwicklung arbeiten wir sehr eng mit dem Fachhandel zusammen, um die Erfordernisse des Marktes mit einfließen zu lassen.

Der Fachhandelspartner und somit auch der Endkunde können innerhalb unserer Produktpalette Lösungen zum Thema konventionelles Sitzen, bewegtes Sitzen (3-D-Technik) und spezielle Produktlösungen individuell für Sitzbedürfnisse von Frauen finden. Dies ist in seiner Komplexität sicherlich einmalig und somit ein guter Weg, sich vom Wettbewerb abzugrenzen.

FACTS office: Welchen Service kann der Händler außerdem von Ihnen erwarten?

Bergmann: Weitere Faktoren sind sicherlich die persönliche, kundennahe und schnelle Betreuung durch unseren Vertriebsinnendienst. Außerdem haben wir sehr kurze Lieferzeiten, in der Regel zwei Wochen.

Einige Produkte gibt es auch mit einer Fünf-Tages-Lieferzeit. All unsere Produkte haben fünf Jahre Garantie – das gilt für alle Stuhlkomponenten, also auch für den Stoffbezug. Die Produkte werden bereits fertig montiert bundesweit frei Haus geliefert.

Zudem bieten wir einen Musterstuhlservice. Gegen eine Servicepauschale stellen wir das gewünschte Produkt bis zu zwei Wochen zum Probesitzen zur Verfügung. Versand und Rückholung übernehmen wir für unseren
Fachhandelspartner.

FACTS office: Wie unterstützen Sie konkret den Fachhandel?

Bergmann: Wir bieten unserem SITWELL STEIFENSAND Fandelspartner individuell auf das jeweilige Unternehmen zugeschnittene Vertriebskonzepte an – von der jeweiligen Produktauswahl über eigene Hausprodukte bis hin zu individuell angefertigten Prospektunterlagen.

FACTS office: Welche Resonanz bekommt der Händler auf das geschlechtsspezifische Sitzen?

Bergmann: Das geschlechtsspezifische Sitzen hat sich mittlerweile fest etabliert. Wichtig ist hierbei aber, dass die jeweiligen Zielgruppen zielgerichtet und lösungsorientiert angesprochen werden.

Deshalb werden auch hier zusammen mit unserem Vertriebspartner maßgeschneiderte Akquisemethoden erarbeitet, um unseren Kompetenzvorsprung in Sachen Frauenstuhl bestmöglich zu nutzen.

Wir werden immer wieder durch zufriedene Kundinnen bestätigt, die sich auf das „Abenteuer“ Frauenstuhl eingelassen haben.

FACTS office: Gibt es schon neue Entwicklungen, die bald auf den Markt kommen?

Bergmann: In diesem Punkt möchten wir natürlich die Pferde nicht zu früh scheu machen. Aber es wird in Kürze ein neues Produkt zum Thema „bewegtes Sitzen“ geben.

Diese Neuentwicklung greift die Thematik völlig neu auf und wird sicherlich für einiges Aufsehen sorgen. Detaillierte Informationen folgen in Kürze …

FACTS office: Welche kurz- und langfristigen Ziele haben Sie sich für die Zukunft gesetzt?

Bergmann: In erster Linie sind wir daran interessiert, unseren Kunden unvergleichbare Lösungen zu bieten. Außerdem werden wir in den
nächsten zwei Jahren ein schlagkräftiges Fachhandelsnetz aufbauen. Wir möchten eine flächendeckende Betreuung im Bundesgebiet erreichen, aber auch jedem Vertriebspartner genügend Spielraum lassen, um größtmögliche „Freude am Verkauf“ unserer Produkte zu haben. 3/2013 FACTS office

Gesund sitzen im Büro und auch zu Hause im HomeOffice

Gesund sitzen im Büro und auch zu Hause im HomeOffice– und zwar im SITWELL G. STEIFENSAND TV- und Relax-Sessel.

Das verspricht die 1000 Stühle Sitwell Steifensand AG mit dem Sitwell Relax.

Äußerlich ist er ein ganz normaler Sessel, doch im Inneren sollen sich Funktionen verbergen, die ein aktives, gesundes Sitzen fördern. Was es damit auf sich hat, wollte sich FACTS nicht entgehen lassen.

Geht es um den Test von Büromöbeln, trudeln meist Drehstühle, manchmal auch Tische in der FACTS-Redaktion ein. Mit dem Sitwell Relax wurde allerdings ein recht ungewöhnliches Exemplar angeliefert.

Der Ruhesessel mit Hocker eignet sich für die Besprechungsecke im Büro ebenso wie für Furnitrend mit dem Sitwell Relax fort, der ebenfalls auf die unterschiedliche Anatomie von Mann und Frau abgestimmt ist. In den Test
ging somit der Lady Sitwell Relax in Größe M inklusive Fußhocker – geeignet für Frauen mit einer Körpergröße von 1,60 bis 1,75 Meter und einem Gewicht bis 80 Kilogramm.

SITZEN ODER LIEGEN MIT SITWELL G. STEIFENSAND

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Zudem ist der Polstersessel mit Alpha-Prevent ausgestattet: Diese Technologie soll die von elektronischen Geräten ausgelösten Störzonen in den natürlichen Magnetfeldern stabilisieren (siehe Kasten). Alpha-Prevent
kommt bereits bei einigen Stühlen der Sitwell-Kollektion zum Einsatz, wo es zu einem gesunden Sitzen führen soll – im Falle des Sitwell Relax auch in Besprechungen, beim Entspannen oder zu Hause.

Ob die inneren Werte sich auch im Komfort widerspiegeln, sollte sich im FACTS-Test recht schnell herausstellen. Keine Frage – die Bequemlichkeit des Sitwell Relax ist unschlagbar. Man sinkt geradezu in die dicke Polsterung ein, noch besser wird es, wenn die Mechanik ins Spiel kommt:

Über eine Gewichtseinstellung lässt sich der Gegendruck der Lehne auf den Nutzer anpassen – das Prinzip ist vom Bürodrehstuhl bekannt, nur dass sich der Nutzer auf dem Sitwell Relax bis in die Liegeposition begeben kann.

Und dann heißt es „Füße hoch, Augen zu, entspannen“. So erweist sich der Sitwell Relax auch geeignet für die Mittagspause oder die Denkpause zwischendurch.

Es ist schließlich erwiesen, dass nach einem kurzen Mittagsschlaf das Arbeiten anschließend produktiver von der Hand geht. Der Sitwell Relax kann so gleich in mehreren Aspekten für ein gesundes, aktives Arbeiten
sorgen: auf die weibliche Anatomie abgestimmte Formen, AlphaPrevent gegen konzentrationsstörende Magnetfelder und ein Relax-Effekt, der beim Entspannen hilft – und so beim konzentrierten Weiterarbeiten.

Der Sitwell Relax eignet sich somit nicht nur fürs Chefbüro – auch wenn der Chef den Sessel wohl am liebsten allein für sich hätte – von konzentrierten, ausgeruhten Mitarbeitern profitiert schließlich auch er. Und zu Hause ist es ebenfalls erfreulich, den Fernsehabend verspannungsfrei und konzentriert zu verbringen.

Allerdings soll der Sitwell Relax laut Hersteller mehr sein als nur ein Ruhesessel, nämlich ausgestattet mit gesundheitsfördernden inneren Werten und in verschiedenen Größen und Versionen erhältlich, passend für alle Körpermaße. Die 1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL AG bietet bereits Bürostühle in Versionen für Frauen und Männer an und setzt dieses Konzept in Kooperation mit

INFO: Bei AlphaPrevent handelt es sich um ein wenige Zentimeter großes Kunststoffteil, das über die Luftfeuchtigkeit einen Magnetfeldausgleich bewirken soll. Der Wirkträger selbst ist weder magnetisch noch benötigt er Energie, auch soll er nicht die Funktion von elektronischen Geräten beeinflussen.

„Magnetfelder sind fester Bestandteil unserer Gehirnwellen und stehen in Verbindung mit Stoffwechsel, Nervensignalen, Wasserhaushalt und anderen Zellfunktionen“, sagt der Radiologe und Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Prävention, Dr. Frank Mosler.

„Durch Funk-, EDV- und Elektrotechnik hervorgerufene Störzonen haben
Einfluss auf die natürlichen Magnetfelder.“

So könnten sie beispielsweise die Signalübertragung von Nervenzellen blockieren, wie Neurologen der Universität Vanderbild/USA schon im Jahr 1995 nachwiesen. „Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten“, nennt Dr. Mosler als Auswirkungen der gestörten Magnetfelder, auch schließt er ernsthafte Erkrankungen durch diese chronische Belastung nicht aus. AlphaPrevent soll diese Gefahr nun bannen:

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DR. FRANK MOSLER, niedergelassener Neuroradiologe in der Gemeinschaftspraxis Henricistraße für Radiologie und Nuklearmedizin in Essen


„Wir können erst seit Kurzem die Auswirkungen der Magnetfeldstörungen auf den Organismus messen“, sagt Mosler. „Daher empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Prävention einen Magnetfeldausgleich.“

Die Wirkung von AlphaPrevent hat die österreichische Staatliche Versuchsanstalt überprüft und bestätigt.

FAZIT: An einem so bequem gepolsterten Sessel hat wohl jeder seine Freude. Dazu kommen beim Sitwell Relax die einfache Gewichtsverstellung und der enorme Öffnungswinkel, mit dem sich der Nutzer in die Liegeposition begeben kann.



Ebenfalls positiv: Trotz Polsterung und relativ niedriger Sitzhöhe fällt das Aufstehen aus dem
1000 Stühle STEIFENSAND SITWELL TV- und Relaxsessel leicht – wenn man denn wollte …

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1000 STÜHLE
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Website: www.1000-stuehle.de
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SITWELL G. STEIFENSAND ⭐ Ergonomie nach Maß und Geschlecht

Einheitsbrei: Nein, Danke – SITWELL STEIFENSAND Bürostühle und Sitzlösungen gegen Rückenschmerzen und Rückenbrand 

Die Ergonomie oder Ergonomik (von altgriechisch ἔργον ergon, deutsch ‚Arbeit‘, ‚Werk‘, und νόμος nomos, deutsch ‚Regel‘, ‚Gesetz‘) ist die Wissenschaft von der Gesetzmäßigkeit menschlicher bzw. automatisierter Arbeit.

Zuerst verwendet und definiert wurde der Begriff 1857 von
 Wojciech Jastrzębowski.[1] 

Ziel der Ergonomie ist es, die Arbeitsbedingungen, den Arbeitsablauf, die Anordnung der zu greifenden Gegenstände (WerkstückWerkzeugHalbzeug) räumlich und zeitlich optimiert anzuordnen sowie die Arbeitsgeräte für eine Aufgabe so zu optimieren, dass das Arbeitsergebnis (qualitativ und wirtschaftlich) optimal wird und die arbeitenden Menschen möglichst wenig ermüden oder gar geschädigt werden, auch wenn sie die Arbeit über Jahre hinweg ausüben.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Benutzerfreundlichkeit, also der Verbesserung des Arbeitsplatzes, der Arbeitsorganisation und heute meist der Mensch-Maschine-Schnittstelle. Zwar fällt die physiologische Anpassung von Griffen, Stühlen etc. auch darunter, wird in der Werbung aber meist mit Ergonomie bezeichnet. Ein mit der Ergonomik beruflich Beschäftigter wird als Ergonom bezeichnet.

1000 Stühle Steifensand Sitwell Ergonomie

Ziele, Prinzipien und Methoden werden in der Grundlagennorm DIN EN ISO 26800 Ergonomie – Genereller Ansatz, Prinzipien und Konzepte definiert und beschrieben.

Ein Ziel der Ergonomie ist es, handhabbare und komfortabel zu nutzende Produkte herzustellen.

Ein anderes Ziel ist die ergonomische Arbeitsgestaltung, bei der es darauf ankommt, effizientes und fehlerfreies Arbeiten sicherzustellen und die Menschen vor Gesundheitsschäden auch bei langfristiger Ausübung einer Tätigkeit zu schützen. Somit hat Ergonomie große Bedeutung für den präventiven Arbeitsschutz, die Arbeitssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Humanität. Auch fällt darunter, Werkzeuge und Maschinen möglichst langlebig und risikoarm zu gestalten.

Ergonomie wird immer dort wichtig, wo der Mensch beim Arbeiten oder anderen Tätigkeiten mit Maschinen (z. B. Fahrzeugen, Computer, Werkzeugmaschinen, Küchenmaschinen), Werkzeugen oder anderen Gegenständen (z. B. Telefonen, Bürostühlen) in Berührung kommt. Dies gilt in Zukunft auch für menschenfreie Fertigungsstraßen, um für Roboter lange Wege zu vermeiden.

Ergonomie – der steinige Weg zum gesunden Arbeiten

In der drei bis vier Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.

Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre zu einem „Nervenwesen“ umfunktioniert. Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn seiner Geschichte.

Die Geschichte der Ergonomie und die Evolution zum ergonomischen Bürostuhl nach Maß und zum
3D-ErgoSITWELL Gender-Seating GERNOT STEIFENSAND Sitz-Konzept.

1850 Wellness ist das positive Lebensgefühl und geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.

1857 Ergonomie ist ein Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz und geht auf das Jahr 1857 zurück. Der Pole Jastrzebowski definierte damals Ergonomie so: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

1866 Gründete Wilhelm Adolf Lette in Berlin den „Verein zur Förderung
der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts“. Das Ziel war, junge Frauen auf hohem Niveau auszubilden und ihnen eine berufliche Orientierung und Selbstvertrauen und Unabhängigkeit in einer Männerarbeitswelt zu geben. Als erste Einrichtung dieser Art wurde der Lette-Verein vorbildlich für alle Berufsbildungsstätten für Frauen in Deutschland. Lette war im Kongress deutscher Volkswirte und bis 1868 dessen Vorstand.

1959 Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 geprägt, der damit den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele bezeichnete. 1968 Erstmalig wurde ein Gesetz zur Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen in Deutschland geschaffen. Das Ziel vom Maschinenschutzgesetz vom 24.Juni.

1968 war nach § 3 Absatz 1, dass Hersteller und Einführer von technischen Arbeitsmitteln diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen dürfen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind.

SITWEL G. STEIFENSAND Physikalische Ergonomie

Beispiel: Vorgaben für die ergonomische Gestaltung eines Computerarbeitsplatzes

Das Gebiet der „physikalischen Ergonomie“ befasst sich z. B. mit der Gestaltung eines Arbeitsplatzes in der Industrie, oder im Büro. Neben der Arbeitsablaufoptimierung zur Erhöhung der Effizienz, ist die Vermeidung von Haltungs- und Bewegungsschäden das Ziel.

SITWEL G. STEIFENSAND Kognitive Ergonomie

Das Gebiet der „kognitiven Ergonomie“ befasst sich z. B. mit der Gestaltung von Software.

SITWEL G. STEIFENSAND Organisatorische Ergonomie

Das Gebiet der „organisatorischen Ergonomie“ befasst sich z. B. mit der Sitzordnung in Klassenräumen. Ziel ist die Optimierung der Effizienz der interpersonellen Kommunikation.

SITWEL G. STEIFENSAND Ergonomie im Alltag

Das Wort Ergonomie findet heute immer mehr Einzug in den allgemeinen Sprachgebrauch. Fast alle Tätigkeiten des täglichen Lebens können heute unter ergonomischen Kriterien untersucht werden, Bügeln und Kochen genauso wie die Arbeit am Bildschirm oder die nächtliche Bettruhe.

SITWEL G. STEIFENSAND Ergonomie am Arbeitsplatz

Bei der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen werden im allgemeinen Verständnis meist in erster Linie physische Belastungen thematisiert. Darüber hinaus spielen auch Umgebungsvariablen wie Klima (LichtStrahlungTemperatur), Farbgebung, LärmVibrationenAnthropometrie und psychische Belastungen am Arbeitsplatz eine Rolle.

Das Muskel-Skelett-System, der Stützapparat des menschlichen Körpers, besteht aus KnochenMuskelnBändernSehnenKnorpel und Bindegewebe. Es kann sowohl durch Überforderung als auch durch Unterforderung belastet werden.

Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems lagen 2015 mit 325,9 Arbeitsunfähigkeitstagen pro 100 Versichertenjahre an der Spitze aller Krankheitsarten. Das entspricht einem Anteil von 21,7 Prozent am Krankenstand.

Die Arbeitsausfallzeit infolge von Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems beträgt durchschnittlich 18,3 Tage. Rückenerkrankungen machen bei den Muskel-Skelett-Erkrankungen den größten Anteil aus und sind für fast 6 % der Arbeitsunfähigkeitstage ursächlich.[2]

Überforderungen des Muskel-Skelett-Systems können beispielsweise aus übermäßigen Belastungen durch Heben, Tragen, Ziehen oder Schieben von Lasten, Arbeiten in Zwangshaltungen, sich ständig wiederholenden Tätigkeiten sowie Arbeiten mit hohem Kraftaufwand resultieren. Unterforderungen können auf Bewegungsmangel (etwa bei Büro- oder Fahrtätigkeiten) beruhen.

Um Belastungen des Muskel-Skelett-Systems unter realen Arbeitsbedingungen messen zu können, hat das Institut für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) das Messsystem CUELA (Computer-Unterstützte Erfassung und Langzeit-Analyse von Belastungen des Muskel-Skelett-Systems) entwickelt[3]. CUELA ist ein personengebundenes System, das moderne Sensorik nutzt und auf der Arbeitskleidung getragen werden kann.

Die zugehörige Software WIDAAN erlaubt eine automatisierte Auswertung der Messdaten nach arbeitswissenschaftlichen und biomechanischen Bewertungskriterien. Basierend hierauf sind Aussagen über notwendige Maßnahmen zur Vermeidung berufsbedingter Gesundheitsgefahren möglich.

Durch ungünstige ergonomische Verhältnisse am Arbeitsplatz entstehen Verspannungen und zum Teil schwerwiegende Gesundheitsprobleme wie Bandscheibenvorfall oder chronische Nackenschmerzen.

Langanhaltende, statische Arbeit (wie zum Beispiel Arbeit am Schreibtisch) sollten daher nur mit ergonomisch entwickelten Möbeln verrichtet werden. Neben ergonomischen Büromöbeln ist die Arbeitsplatzgestaltung von großer Bedeutung. Hierunter fallen unter anderem die Ordnung der Arbeitsmittel, der Sehabstand zum Bildschirm, die Beachtung von Greif- und Bewegungsräumen und die Beleuchtung des Arbeitsplatzes.

Dieses staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelwerk wurde fortgeschrieben und findet sich heute im Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 wieder und in den EU-Regelungen.

1971 F.-Martin Steifensand und Dr. med. H.-J.Schneider, Haltungsforscher aus München, entwickelten den ersten Bandscheiben-Gesundheitsdrehstuhl.https://www.youtube.com/embed/PsyLklUmDq4?feature=oembed

Bürositze nach DIN 4551 und mit Synchrontechnik. Geburtsjahr der Synchrontechnik für ein besseres dynamisches Sitzen am Arbeitsplatz unter allen Gesichtspunkten der Ergonomie und Regeln der Technik.

Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Menschen und seiner Organe ist muskuläre Beanspruchung. Bleibt sie chronisch unterhalb eines Minimums, das die Natur erfordert, entstehen Bewegungsmangelerscheinungen. Das kommt natürlich besonders im Büro zum Tragen, wo praktisch alle Tätigkeiten nur noch im Sitzen vollzogen werden.

Noch nie klagten so viele Menschen über Rücken- und Kreuzschmerzen wie heute. Deutsche sitzen täglich bis zu 14 Stunden. Etwa 80 Prozent der Deutschen leiden irgendwann an Rückenschmerzen, 25 Prozent sind sogar chronisch davon betroffen. Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung darin, dass immer mehr junge Leute zwischen 24 und 35 Jahren Opfer von Rückenerkrankungen werden.

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Das statische und fixierte Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist die härteste Strafe für die Bandscheiben. Die Folgen sind heftige Schmerzen im Nacken-, Schulter-, Rückenbereich und im Kreuz.

Rückenschmerzen sind Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1. Fast immer sind nicht nur die Knochen, Gelenke und Bänder, sondern auch die Muskeln des
Rückens an den Schmerzen beteiligt. Hauptursache für Rückenschmerzen sind neben Verschleißerscheinungen der Bandscheiben Muskelverspannungen (statisch oder stressbedingt), und nur wer die Hauptursachen kennt, kann den Schmerz wirksam bekämpfen.

1980 Die gesetzlichen („Nomos“-)Regelungen DIN 4551 und 4552 lösen einen ersten Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung arbeitswissenschaftlicher Grundlagen für technische Regeln der Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen aus.https://www.youtube.com/embed/pLJ-dvHKp2E?feature=oembed

Viele Firmen und Hersteller nutzten das Modewort Ergonomie und verfielen in einen Ergonomierausch und schlachteten dieses Wort aus, so dass es heute keine Glaubwürdigkeit
mehr hat.

Der Weg zum gesunden Sitzen und Arbeiten liegt in den Schlagwörtern Wellness und Ergonomie. Der Begriff Wellness (well und fitness ) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 kreiert und beschrieb den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele.

Das positive Lebensgefühl geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.


Der Begriff Ergonomie geht auf das Jahr 1857 zurück, in dem der polnische Wissenschaftler Wojciech Jastrzebowski dieses Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz erstmals benutzte.

Damit wurden schon damals die Ziele der Ergonomie definiert: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.

Die Berücksichtigung ergonomischer und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen wurde erstmalig im Jahre 1968 gesetzlich vorgeschrieben.

Nach dem Gesetz über technische Arbeitsmittel durften Hersteller von technischen Arbeitsmitteln, diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften
so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind.

Von den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften durfte nur abgewichen werden, soweit die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.

Diese gesetzliche Regelung löste einen richtigen Boom in Sachen
Ergonomie und Schaffung von arbeitswissenschaftlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen
aus.

Es zeigten sich schnell Neuentwicklungen und noch nie da gewesene Innovationen im Bereich Arbeitsplatzgestaltung und Sitzmöbel.
Vorneweg Steifensand senior, der Erfinder des Bandscheiben Drehstuhls und Pionier der ersten Gesundheitsstühle der Neuzeit, der weltweit Innovationsimpulse Made in Germany ausgelöst hat.

Die in den 70er- und 80erJahren entstandene Begeisterung in Sachen Ergonomie wurde als modernes Marketingtool und Marketingkonzept zur Vermarktung neuer Sitzlösungen genutzt. Die ergonomische Synchrontechnik und ähnliche Sitztechniken brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg, da sie den Menschen offensichtlich nicht so gesund erhalten haben, wie es sich die Hersteller damals von den Neuentwicklungen erhofften.

1982 Siegfried Pürner stellt erstmalig die dreidimensionale Pending-Technik vor. Sitzen wie auf einem Medizinball für mehr Bewegung am Arbeitsplatz. Die Idee des AOK-Balls und des Petzi-Balls wurde in ein Sitzsystem integriert. Erstmalig wurde über aktive Bewegungstherapie im Sitzen gesprochen.https://www.youtube.com/embed/aUMvopln1xs?feature=oembed


1999 Konfektioniertes Sitzen in S, M, L und XL wurde von Gernot-M. Steifensand nach dem Gesetz von „mass-customization“ mit führenden Arbeitswissenschaftlern entwickelt, um besser auf die individuellen Körpergrößen und Sitzanforderungen einzugehen.

2002 Lady Sitwell, der erste Bürodrehstuhl mit 3D-Sitz-Technologie speziell für die Frau unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot-M. Steifensand dem Fachpublikum auf der Fachmesse Orgatec vorgestellt.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist 2002_Orgatec_Die-Messe_Frau_tickt_anders.jpg
https://youtube.com/watch?v=Xtr8bejxRtU%3Ffeature%3Doembed

Das Geheimnis für einen Rücken ohne Schmerz ist:

Chronische Schmerzen im Hüft- und Rückenbereich können das Leben zur Qual machen. Viele finden trotz Physiotherapie, Chiropraktiker, Akupunktur und Schmerzmitteln keine dauerhafte Lösung. Schlimmer noch, es entsteht der Eindruck, dass es nichts zu geben scheint, das zu einer Besserung führt.

Einheitsbrei: Nein, Danke – MISTER SITWELL gegen Rückenschmerzen und Rückenbrand 

Es gibt eine neue und revolutionäre Sitzlösung, die erst für die Frau erfunden wurde, jetzt hilft diese 3D-ErgoSITWELL Sitz-Mechanik- und Sitz-Technologie auch den Mann.

Die neue 3D-ErgoSITWELL Mechanik mobilisiert die Hüfte und stärt die Bauch- und Rückenmuskulatur beim Sitzen.

Ein paar Stunden auf dem neuen 3D-ErgoSITWELL Bürostuhl ist wie ein Fitness-Training das dabei hilft in nur wenigen Minuten am Tag schrittweise Rückenschmerzen zu beseitigen.

In der drei bis vier Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.

2004 Das neue Sitzkonzept Office & Balance mit dem Bürostuhl Mister Sitwell wurde dem Fachpublikum auf der Fachmesse Orgatec in Köln vorgestellt.https://www.youtube.com/embed/-2L8nXTrd84?feature=oembed

MISTERSITWELL der erste Bürodrehstuhl speziell für den Mann unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot Steifensand und Dr. med. Peter Stehle nach langer Entwicklung und Ergonomie-Forschung in den Markt eingeführt.

Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre zu einem „Nervenwesen“ umfunktioniert. Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn seiner Geschichte.

WELLNESS UND ERGONOMIE AUS DER SITWELL G. STEIFENSAND ERGONOMIE- UND SITZMÖBELFABRIK

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Neue Wege und Perspektiven sind gefragt, um Rückenschmerzen und andere Zivilisationskrankheiten wie Burn-out und Stress in der modernen Arbeitswelt zu bekämpfen. Besonders die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Technisierung und Automatisierung. Hiermit verband sich zwangsläufig eine ständige Reduzierung der Muskelbeanspruchung bei gleichzeitiger Zunahme der geistigen Anforderungen.

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ZIVILISATIONSKRANKHEITEN WERDEN DURCH DEN DIN- UND EINHEITS-BÜROSTUHL VERURSACHT!

Gesundheitliche Konsequenzen blieben nicht aus. Vermehrt zeigten sich Herz-Kreislauf -Krankheiten, Stoffwechselleiden, Krebserkrankungen, Beschwerden am Halte- und Bewegungsapparat infolge mangelnder Bewegung und zu langem und falschem Sitzen sowie vorzeitige körperliche und geistige Leistungseinbußen.

DER MENSCH IM MITTELPUNKT BEI SITWELL G. STEIFENSAND

Abhilfe schafft das Konzept „Office in Balance“ entwickelt vom Arzt und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle. Diese Zauberformel stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und berücksichtigt eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden präventiv bekämpft, Lebensfreude, Vitalität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen werden in den Fokus gerückt.

Nicht das Kurieren an den Symptomen, sondern das intensive Erleben von aktiver Bewegung und bewusster Entspannung bringen Körper und Geist in Einklang. Das Gefühl von Geborgenheit und Wohlempfinden (Wellness)
fördern Kreativität und Ausgeglichenheit.

Sensomotorisch aktivierendes Sitzen nach Maß und innovative Sitzlösungen für Männer und Frauen, wie von der Firma Sitwell Gernot
Steifensand angeboten, sowie bioenergetisches Sitzen vom Stuhlhersteller Wagner geben dem Thema neue Impulse für besseres und gesünderes Sitzen am Arbeitsplatz.

Doch in der Praxis zeigt sich zu wenig Einsicht dahingehend, dass man etwas für seine Gesundheit tun muss, solange man sie noch hat. Wer geht als Gesunder schon zum Arzt und zur Vorsorge, wenn sich keine Zipperlein bemerkbar machen? Viel zu wenige!

Das Thema Gesundheit wird trotz der Möglichkeit, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit umzusetzen, leider in seinem Stellenwert zurückgefahren. Gesundheitskonforme Arbeitsmittel und -Arbeitsbedingungen werden oftmals mehr als Kostenfaktor, aber nicht als Handlungs- und Entscheidungshilfen für unternehmens- und marktpolitisch relevante Aktivitäten auf dem Sektor der Arbeitsgestaltung gesehen.

KOSTENFAKTOR GESUNDHEIT BEI DEN DIN- UND EINHEITS-BÜROSTÜHLEN

Kostenminimierung ist angesagt. Dabei ist auch eine Gewinnmaximierung durch Kostendämpfung und Prävention durchaus möglich.

Gerade Fehlzeiten durch Krankheit, vorzeitige Rente und Minderung der Erwerbsfähigkeit verursachen häufig unnötig hohe Kosten. Kranke sind seit dem 19. Jahrhundert bis heute ein erheblicher volkswirtschaftlicher Nachteil. Das ist trotz aller Beschwichtigungs- und Bagatellisierungsversuche und Kostenverschiebung auf Dritte Realität. Nur eine gesunde Wirtschaft und gesunde Arbeitnehmer können Gewinne
erwirtschaften – auch in Deutschland!

Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters, leitender Gewerbemedizinaldirektor i. R. erklärt dazu: „Im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Kostendämpfung im Gesundheitswesen wird der Kostendämpfungsfaktor durch bessere Arbeitsbedingungen von den Politikern und ihren Beratern einerseits, aber auch von den betroffenen Bürgern und Entscheidungsträgern in Sachen Arbeitsplatzgestaltung andererseits zu wenig beachtet.

Deshalb ist es sicher richtig, ein ‚Gesetz‘ vorzusehen, das zur Prävention und damit Kostendämpfung durch bessere Arbeitsbedingungen und durch psychisches, physisches und soziales Wohlbefinden beiträgt.“

Dr. med. Peter Stehle wird sein offizieller Nachfolger im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten sein. „Office in Balance“ ist der einzige Weg für mehr Lebensfreude, Vitalität und Gesundheit in unserer modernen Arbeitswelt.

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SITWELL G. STEIFENSAND Bürostühle und Sitzlösungen in Zeichen der Ergonomie, Langlebigkeit und Sicherheit.

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1000 STÜHLE STEIFENSAND SITWELL AG
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Lebendige Ergonomie ⭐ SITWELL G. STEIFENSAND befreit aus dem DIN- und Einheits-Sitzzwang

In unserer vorangegangenen Ausgabe konnten Sie Näheres über die Initiative Living Ergonomics erfahren. Um ein neues Verständnis von Ergonomie bemühen sich noch weitere Experten und Hersteller.

Das Büro im Gespräch mit Gernot-M. Steifensand, Geschäftsführer der Sitwell Gernot Steifensand AG, und Prof. Mag. Dieter Messner, Ergonomie-Experte und Aufsichtsrat dieses Unternehmens.

Wir haben den DIN- bzw. Einheitssitz in gut hundert Jahren „zu Tode geritten“ und dabei unsere Gesundheit gefährdet. Wir müssen uns jetzt etwas ganz Neues einfallen lassen!“

Das Büro: Herr Steifensand, Sie stellen Sitzmöbel her und behaupten zugleich, dass Sitzen krank macht. Das müssen Sie erklären.


Gernot-M. Steifensand: Was Sie sagen, ist richtig. Allerdings stelle ich keineswegs das Sitzen in Frage, sondern nur das ausschließliche Sitzen nach DIN bzw. auf Einheitsstühlen. Denn dieses führt zu Bewegungsmangel und Zwangshaltungen, die feinmotorische Störungen und chronische Erkrankungen nach sich ziehen können.

In Bezug auf die neuesten Ergebnisse der medizinischen Sitzforschung halte ich eine Reform unserer Sitzgewohnheiten für unausweichlich. Wir Sitzmöbelhersteller tragen hier eine große Verantwortung. Wir haben den DIN- bzw. Einheitssitz in gut hundert Jahren „zu Tode geritten“ und dabei unsere Gesundheit gefährdet. Wir müssen uns jetzt etwas ganz Neues einfallen lassen!

Das Büro: In welche Richtung denken Sie?

Gernot-M. Steifensand: Zunächst einmal ist Aufklärung gefragt: Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollten wissen, dass es heute drei gesund erhaltende Sitz-Alternativen gibt:

1) Sitzen nach Maß (konfektioniertes Sitzen von XS bis XL)

2) Sitzen nach Geschlecht (Mann und Frau)

3) High und Low Sitzen (WHS bzw. Tief- und Hochsitzen).

Vor diesem Hintergrund sehe ich das WHS-Konzept von Herrn Prof. Mag. Messner als eine große Chance für die ganze Branche. Das ist die Haltungsrevolution, hinter der ich auch persönlich stehe (nicht sitze)!


Das Büro: Herr Messner, was verstehen Sie denn unter „WHS“?

Dieter Messner: WHS steht für „Wechselhaltung in Stehhöhe“. Ganz neu ist dieses Konzept nicht. Im Männerbüro des 19. Jahrhunderts, dem Kontor, wurde z. B. fast ausschließlich in Stehhöhe an Pulten gearbeitet. Dazu gab es auch hohe Hocker zum Hochsitzen und sogar Fußschemel. Französisch ‚le bureau’ ist ursprünglich das Stehpult – als Verlängerung der Werkbank war es Teil der Männerwelt.

Von 163 Muskeln werden im Sitzen
100 nicht aktiviert!“

Die WHS ist nicht auf das Sitzen fixiert, sondern betrachtet Letzteres als eine von mehreren guten Haltungsmöglichkeiten bei der Arbeit. Sie propagiert den häufigen Wechsel der Haltungen. Wenn ich dazu Lust habe, kann ich sitzen. Ich muss es aber nicht. Ich kann auch stehen, stehsitzen oder halbsitzen und immer wieder wechseln.


Das Büro: Kann man bei diesem ständigen Wechsel noch produktiv, also z. B. kontinuierlich, arbeiten?

Dieter Messner: Aber ja! Österreich macht es vor: In den Infozentren aller österreichischen Finanzämter wird z. B. seit 2007 in der Wechselhaltung gearbeitet. Man entschied sich hier auch aus Effizienzgründen dafür.

Das Büro: Warum ist die WHS dann so wenig verbreitet?

Dieter Messner: Weil wir die Bequemlichkeit lieben und von Kindesbeinen auf diese Haltung geprägt worden sind. Es ist höchste Zeit, dass sich die Männer von dieser „Frauenhaltung“ emanzipieren und dass sich auch die weiblichen Bürotätigen vom Sitzzwang emanzipieren!

Das Büro: Warum „Frauenhaltung“?

Die neue lebendige SITWELL Ergonomie ⭐ Befreiung aus dem Sitzzwang

Dieter Messner: Nun, die Damen marschierten ja erst im Gefolge der Schreibmaschine ins Büro ein. Weibliche Schreibkräfte hatten sich bei Tests als fingerfertiger erwiesen als die männlichen.

Mit den neuen Schreibgeräten eroberten Frauen Arbeitsplätze in der sozial gehobenen männlichen Bürowelt. Es wäre damals (um 1880) ein Verstoß gegen den Schicklichkeitscodex gewesen, die Damen im Büro stehend arbeiten zu lassen. Sie wurden also in wohlanständiger sitzender Haltung vor ihre Schreibgeräte an niedrige Tische gesetzt.

Die neuen Büroarbeitsplätze waren ein großer Fortschritt in Richtung Emanzipation der Frauen, allerdings mit üblen Folgen für die männlichen Büroarbeiter. Sie mussten nach dem Vorbild der Damen bald auch im dreifach geknickten Sitz an niedrigen Schreibtischen arbeiten.

Das Büro: Zurück zur Wechselhaltung. Was sind die wesentlichen Vorteile?

Dieter Messner: Im Gegensatz zum Dauersitzen beugt die WHS Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen vor. Und das ist noch nicht alles: Auch Fettleibigkeit, Diabetes 2, Bluthochdruck, erhöhtes Sterblichkeitsrisiko, Hodenkrebs, verminderte männliche Fruchtbarkeit u. v. m. werden vermieden. Psychische Folgen wie Apathie und Depressionen sind ebenfalls in Zusammenhang mit langen Sitzzeiten zu sehen.

Das Büro: Ist das bewiesen?

Dieter Messner: Natürlich. Unter anderem belegen die Sitzforschungen von Elin Ekblom-Bak, David Dunstan, Peter Katzmarzyk, Alpa V. Patel und Osmo Hänninen den engen Zusammenhang der genannten Symptome und Syndrome mit langen Sitzzeiten. Ihren Ergebnissen zufolge sind die nachhaltigen gesundheitlichen Schäden aufgrund langer Sitzzeiten auch durch Ausgleichssport nicht mehr zu kompensieren.


Gernot-M. Steifensand: Dauersitzen macht krank! Unser Auftrag im Namen der Gesundheit ist es, Sitzlösungen zu entwickeln und zu produzieren, die dem Stand der Technik entsprechen. Es dient keinem, wenn wir als Hersteller die „Sitz-Relikte“ aus dem letzten Jahrhundert nur neu designen.

Dieter Messner: Das Sitzen an sich ist nicht zu verdammen – zur Erholung, zur Abwechslung und für nicht zu lange Zeit ist es kein Problem. Jede Haltung ist prima, aber eben nur für kurze Zeit, sonst wird sie zur Plage. Man muss sich bewusst machen: Von 163 Muskeln werden im Sitzen 100 nicht aktiviert! „Embedded office workers“ jedoch sind zum Dauersitzen gezwungen, das ist der Beginn der Tragödie. Vier Stunden am Tag auf Einheitsstühlen zu sitzen müsste für einen Sitzberuf reichen, aber auch diese Sitzzeit sollte möglichst oft durch andere Haltungen unterbrochen werden.

Das Büro: Durch welche etwa?

Dieter Messner: Zum Beispiel durch Lümmel-, Wipp-, Grätsch- und Spagatsitz. Hierbei unterstützen Hochsitze optimal, die das Stehen, Halbsitzen und Stehsitzen ermöglichen.

Das Büro: Halbsitzen, Stehsitzen – das funktioniert doch mit einem herkömmlichen Stuhl gar nicht.

Dieter Messner: Richtig. Nur wenn wir die Arbeitsstation z. B. mit dem SITWELL Stehtisch und dem SITWELL Hochsitz auf Stehhöhe bringen, kann abwechselnd im Stehen, im Sitzen, im Stehsitz, im Halbsitz usw. gearbeitet werden. Der SITWELL Hochsitz ist die optimale Drehscheibe für verschiedenste Haltungen. Der niedrige Stuhl hingegen ist eine Bewegungsfessel.

Das Büro: Herr Steifensand, gehören Einheitsstühle nun also ins Museum?

Gernot-M. Steifensand: Ja, Einheitsstühle gehören wirklich ins Museum. Gefragt sind dagegen Sitzlösungen nach Maß, um die Leistungsträger der Gesellschaft fit und gesund zu halten.

Wer weiterhin auf Standardstühlen sitzen bleiben möchte, erhält selbstverständlich unsere 100 % Hand Made in Germany Markenprodukte wie gewohnt vom Fachhändler und Fabrik-Partner vor Ort zum besten Preis. Wer aber mit der heutigen Situation unzufrieden ist und unter dem vielen Sitzen leidet, dem werden wir die gesündere neue Lösung anbieten: die WHS.

Das Büro: Vielen Dank.

Gender Seating & Gender Medicine aus der deutschen Ergonomie- und Sitzmöbelfabrik SITWELL G. STEIFENSAND

Geld- und Sachprämien, Veranstaltungen oder Reisen, die von Herstellern als Motivationsinstrument für ihre Fachhändler eingesetzt werden, sind nichts Außergewöhnliches.

Anders jedoch das neue Incentive-Programm des Büromöbelherstellers SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG.

Der Vorstand Gernot-M. Steifensand liebt es, mit ungewöhnlichen Ideen und Konzepten gegen den Strom zu schwimmen und in Branchenkreisen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Ein Beispiel dafür war die Markteinführung des „Lady Sitwell“, eines Bürodrehstuhls, der auf die geschlechterspezifischen Sitzbedürfnisse von Frauen abgestimmt ist.

Überhaupt hat sich Steifensand Themen wie der neuen Ergonomie und dem sogenannten Gender-Seating verschrieben, wie er erläutert: „Gender-Seating beziehungsweise Gender-Medicine ist die Fachbezeichnung für Humanmedizin und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Sitz- und Bürokrankheiten von Frauen und Männern.“

Hierzulande noch nahezu unbekannt, hat das Thema „Gender-Seating“ in Nordamerika einen hohen Stellenwert. Das Ziel ist stets, neue Präventions- und Therapiewege zu erforschen, um die durch statisches Dauersitzen verursachten Krankheiten im Muskel- und Skelettsystem beider Geschlechter zu verhindern.

„Ärzte, Orthopäden und Gesundheitsexperten fordern bereits seit Längerem, stärker auf die individuellen Sitzbedürfnisse von Frauen und Männern einzugehen, denn sie haben aufgrund ihrer jeweiligen anatomischen Besonderheiten ein unterschiedliches Sitzverhalten“, sagt Steifensand.

„Frauen atmen etwa flacher als Männer und haben ein geringeres Herzminutenvolumen, was sich auf die Nährstoffversorgung der Bandscheiben auswirkt.“ Die geltenden Vorschriften und Normen für die Entwicklung von Bürostühlen berücksichtigen seiner Meinung nach das unterschiedliche Sitzverhalten von Frauen und Männern jedoch nur unzureichend.

Neueste Entwicklung aus dem Hause SITWELL GERNOT STEIFENSAND AG ist die überarbeitete Version des Frauenstuhls „Lady Sitwell“.

Die Besonderheit des Stuhls besteht in der sogenannten 3-D-Sitwell-Mechanik, durch die Rücklehne und Sitzfläche frei beweglich sind.

Dieser „Gymnastikballeffekt“ löst permanent Bewegungsanreize aus, wodurch diejenigen Muskelgruppen, die die Wirbelsäule stützen und entlasten, also Rumpf-, Rücken-, Schulter- und Armmuskulatur, stimuliert und trainiert werden. Darüber hinaus werden Venenpumpe und Venenklappen aktiviert und sorgen für eine bessere Durchblutung und eine bessere Versorgung der Bandscheiben mit Nährstoffen

Um den Absatz der individuellen Sitzlösungen über den Fachhandel zusätzlich zu fördern, hat Steifensand das „SITWELL Health und Wellness-Sponsoring-Programm 2020“ konzipiert, das sich an den innovative und kompetente Händler richtet, die nicht nur Stühle abverkaufen, sondern ihre Kunden über das individuelle Sitzen und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz informieren. Reif für die Insel! FACTS office 11/2010 / Steifensand.eu

GERNOT-M. STEIFENSAND
Ergonomie- und Presse-Team
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