Wenn wir nicht gerade schlafen, dann sitzen wir meist. In der Schule, im Büro, zu Hause vor dem Computer, beim Essen und beim Fernsehen.
Kaum jemand achtet dabei auf die richtige Körperhaltung und auch nicht auf den richtigen Bürostuhl.
Doch Sessel- und Stuhlkonstruktionen, die ergonomischen Anforderungen entsprechen, tragen viel zur Vermeidung von gesundheitlichen Schäden bei. Einen kräftigen Schritt weiter geht jetzt ein deutscher Stuhlproduzent, der geschlechterspezifische Arbeitsstühle für den Büro- und Hausgebrauch entwickelt hat.
Richtig Sitzen – Der Frauenkörper funktioniert anders, weil der Frauenkörper biologisch und anatomisch grundlegend anders gebaut ist.
Frauen haben einen anderen Stoffwechsel, empfinden Rücken- und Nackenschmerzen anders und haben andere Krankheiten als Männer. Frauen haben schmalen Schultern, breiterem Becken und weicheren Formen.
Ein immer wieder schmerzender Rücken und hartnäckige Verspannungen im Nacken sind in unserem Arbeitsalltag kaum zu vermeiden. Dass wir dann am Abend auch noch die meiste Zeit sitzen, macht die Sache nicht besser. Denn: Sitzen schadet der Wirbelsäule.
Und zwar grundsätzlich auch dann, wenn man auf eine ergonomische Gestaltung der verschiedenen Sitz- und Arbeitsbereiche achtet. Ursprünglich ist die Wirbelsäule nämlich sehr viel besser für das Stehen, Laufen und Liegen als für das Sitzen geeignet.
Beispiel: Beim aufrechten Sitzen ist der Druck auf die Lendenbandscheiben fast um die Hälfte größer als im Stehen. Nimmt man dann noch die beliebte, weil ja so bequeme, „Rundrückenhaltung“ ein, verdoppelt sich dieser Druck sogar noch. Gleichzeitig wird die Rückenmuskulatur, die die Wirbelsäule stützt, abgebaut – Bandscheibenprobleme sind derart fast schon vorprogrammiert.
Experten raten daher zu einem Mix aus dem richtigen Stuhl und „aktivem“ – sprich: bewegtem – Sitzen.
Auf der Suche nach „Mister Right“ Den einen, wirklich für jeden passenden und alle Ansprüche erfüllenden „ergonomischen“ Stuhl gibt es nicht. Menschen haben unterschiedliche Staturen und Gewicht, ums Probesitzen kommt man also nicht herum. Am besten nach Möglichkeit einen ganzen Tag lang.
Besondere Aufmerksamkeit sollte man in jedem Fall der Rückenlehne widmen, denn diese unterstützt die Wirbelsäule beim Sitzen. Das allerdings nur dann, wenn die Lehne dem Rücken angepasst ist und der Rücken die Lehne auch tatsächlich berührt, wenn man auf dem Stuhl ganz nach hinten rutscht.
Tipps für die Höhe der Rückenlehne: Die durchgängige (!) Rückenlehne sollte so gebaut sein, dass die Oberkante an die Schulterblätter reicht. Ist sie nämlich zu kurz, erfüllt sie die Stützfunktion nicht optimal, ist sie zu hoch, fällt der Nackenspielraum weg und man fühlt sich förmlich „erdrückt“.
Weiters muss die Lehne die natürliche Form der Wirbelsäule in den unterschiedlichsten Sitzhaltungen unterstützen (Wölbungen!). Mittlerweile steht hier eine Vielzahl von Modellen mit zum Teil sehr ausgefeilten Rückenmechaniken zur Verfügung.
Viel mehr als nur einfach ein Stuhl… …will jetzt „LADYSITWELL“ sein, deren Konzept weit über die üblichen ergonomischen Anforderungen hinausgeht. Denn der deutsche Stuhlproduzent „SITWELL STEIFENSAND AG“ trennt seine Drehstühle für Büro und zu Hause nach Geschlechtern, um so auch die anatomischen Abweichungen von Mann/Frau in höchstmöglichem Maß zu berücksichtigen. Was auf den ersten Blick vielleicht einmal erheiternd klingt, soll frau/man in der Praxis jede Menge Vorteile bringen.
Der „Sessel für sie“ – in den Sitzkonfektionen XS bis L – weist zunächst einmal eine verkürzte Sitzfläche und eine besonders weiche Vorderkante für eine verbesserte Durchblutung auf.
Die Überlegung dahinter: Frauen haben von Natur aus nicht nur einen größeren Bewegungsdrang, sondern auch ein lockereres Bindegewebe als Männer. Der spezielle 7-Zonen-Taschenfederkern und ein patentiertes Sitwell-Bewegungsmodul unter der Sitzfläche sollen die Muskeln in Schulter, Nacken und Rücken stärken sowie für eine bessere Nährstoffversorgung der Bandscheiben sorgen.
Frauen atmen aber auch vier- bis sechsmal pro Minute mehr als Männer, daher verbessert Lady Sitwell auch die Atmung der Frau im Sitzen und aktiviert die Venenpumpen und Venenklappen mit einem eigenen 3D-Bewegungsmodul (ähnlich wie ein Gymnastikball).
Ja, und was der weibliche Wunderstuhl sonst noch so tut: die Muskeln lockern, Aufweichungen im Bandscheibenapparat vermeiden und gleich auch den Beckenboden wie den gesamten Stützapparat trainieren.
MISTERSITWELL – Damit Männer auch Männer bleiben Ans Eingemachte geht es bei den Vorzügen, die das männliche Pendant zu Lady Sitwell, nämlich „Mister Sitwell“ zu bieten hat: Neben speziellen bekannten ergonomischen Rückenlehnenkonstruktionen ist das Besondere an ihm, dass er die männlichen Fortpflanzungsorgane und die Prostata schützt.
Dafür verantwortlich zeichnet eine Vertiefung der Sitzfläche der Bürostühle, die laut der SITWELL STEIFENSAND AG für eine verbesserte Blutzirkulation sorgen soll.
Denn stundenlanges Sitzen behindert Sauerstoffversorgung und normalem Blutfluss – im ärgsten Fall mit schlimmen Folgen wie etwa Taubheitsgefühle oder Impotenz, so „Sitwell“.
Einige Tipps fürs gesunde Sitzen Aber auch ohne solche „Wunderstühle“ kann man selbst einiges für ein besseres (und gesünderes) Sitzen tun. Zum Beispiel:
Rückenlehne: Sich so oft wie möglich tatsächlich an der Rückenlehne abstützen.
Sitzfläche: Nach Möglichkeit die ganze Sitzfläche ausnutzen und nicht an der vorderen Stuhlkante „kleben“.
Füße: Immer vollflächig auf den Boden stellen, nicht überkreuzen und abwinkeln.
Richtige Stuhleinstellung: Die speziellen Wölbungen des Stuhles müssen genau den tatsächlichen Körperproportionen angepasst sein.
Sitzposition: Nicht stundenlang unbeweglich sitzen bleiben, sondern aktiv die Sitzpositionen ändern und zwischendurch auch immer wieder aufstehen.
Die neue Freiheit des Sitzens aus der SITWELL® STEIFENSAND AG – Abschied von der ergonomischen und starren Zwangshaltung und von den DIN- und Einheitsstühlen.
Die Entwicklung der Volksgesundheit und die Zunahme der Rückenschmerzen sind seit Langem besorgniserregend.
Dr. med. Peter Stehle der bekannte Arbeitswissenschaftler, Sportmediziner, Arzt und Orthopäde fordert deshalb eine gründliche und grundsätzliche Revision des herkömmlichen „Ergonomie-Verständnisses“ und der Sitzergonomie im Besonderen
Wendelstein 12/2023 Der Büromöbelfachhandel steckt in der Klemme: Die Stühle, Bürostühle, Drehstühle und Produkte für den ergonomischen Arbeitsplatz gleichen sich zunehmend und der Preis allein ist kein Verkaufsargument mehr. Welche Möglichkeiten sich den Händlern vor diesem Hintergrund bieten können, erläutert Gernot Steifensand, Vorstand der SITWELL STEIFENSAND AG.
FACTS office: Die Marke SITWELL® hat sich vor allem mit dem Thema „Gender Seating“ einen Namen gemacht. Was ist das besondere daran?
Gernot Steifensand:Frauen und Männer haben ein unterschiedliches Sitzverhalten, dem jedoch bei der Konstruktion von Bürostühlen ganz und gar nicht Rechnung getragen wird.
Durch die auf die anatomischen Besonderheiten angepasste Konstruktion der SITWELL® Frauen-Kollektion lassen sich typische Frauenbeschwerden wie kalten Füßen und Bindegewebserkrankungen vorbeugen. Rücken, Schulter und Nacken werden besonders gestützt um Rücken- und Kopfschmerzen oder dem Karpaltunnelsyndrom, dem sogenannten Mausarm vorzubeugen.
FACTS office: Wie kommt die Drehstuhlkollektion für Frauen bei Händlern und Käufern an?
Gernot Steifensand: Der Blick auf die Verkaufszahlen zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Die Aufmerksamkeit für die neue Ergonomie und das Thema „Gender-Seating“ am Arbeitsplatz ist in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. So achten auch Unternehmen verstärkt darauf, dass ihre Mitarbeiter gesund und leistungsfähig bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass zukünftig nicht mehr gegen die Krankheit sondern für die Gesundheit agiert wird. Für den Fachhandel ergeben sich das „Sitzen nach Maß“ neue und interessante Verkaufsmöglichkeiten, jenseits des Produkt- und Preiskampfs.
FACTS office: Es geht also nicht mehr um das Produkt und dessen Preis, sondern um die Philosophie dahinter?
Gernot Steifensand:Richtig – Produkte verkaufen sich schon lange nicht mehr allein über den Preis. Und auch die Produkte selbst stehen nicht mehr im Vordergrund – schließlich gleichen sie sich verstärkt, echte Innovationen sind doch selten geworden. Überzeugende Verkaufsargumente sind daher in anderen Bereichen zu suchen.
Der Gesundheitsprophylaxe und dem Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz wird eine steigende Bedeutung zukommen. Die Fitness- und Wellnessbranche wächst weiter, hier liegt eine Menge Potenzial. Handelspartner und Kunden von Sitwell Gernot Steifensand sind Teil dieses Trends und profitieren davon.
FACTS office: Aber „gesunde“ Bürostühle hat doch im Grunde jeder Hersteller im Programm …
Gernot Steifensand:Das stimmt, aber das ist meist schon alles, was der Wettbewerb bieten kann. Wir gehen einen Schritt weiter, was sich zum Beispiel am Lady Sitwell zeigt, dem ersten Bürostuhl für die Frau, der speziell auf die ergonomischen und orthopädischen Bedürfnisse seiner Nutzerinnen angepasst ist.
Das ist mehr als „nur“ ergonomisch. In Kürze werden wir mit dem neuen, schlank machenden „Shape-up“-Chair ein weiteres Bürostühle auf den Markt bringen, das es so zuvor nicht gab. Die Händler von der SITWELL® STEIFENSAND AG haben also den Vorteil, Sitzlösungen im Programm zu haben, die kein anderer Hersteller hat.
A SITWELL STEIFENSAND AG check list for the appropriate way of sitting in an office When you are walking and running, a large number of muscles is constantly in motion and thereby trained.
And this constant movement guarantees the health and fitness of your body.
When you are sitting on ordinary modern office chairs, it is practically impossible that your muscles move in a way that guarantees the health of your organism. The posture on those chairs is rather fixed. Moving – while sitting – is only possible to a very small extent. And that during 80.000 hours you spend in an office in your working life.
What can be done about that? The SITWELL STEIFENSAND AG check list “The ABC of the right way of sitting”, which was developed by acknowledged experts for industrial medicine, sports medicine and orthopaedics, gives you precious advice how to sit well both in your office and at home.
If a chair forces you into a certain sitting position, many muscles are no longer sufficiently activated and therefore degenerate (=atrophy). That causes a strong and exaggerated curve of the spinal column, which extremely strains the discs. This constant strain is responsible for the degeneration of the discs which causes chronic backache.
According to new academic knowledge, ordinary office chairs can endanger men’s fertility and their ability to reproduce. The fact that they don’t move enough, that their blood vessels around the pelvis are squeezed together and are constantly being overheated can lead to these embarrassing results.
This is why Gernot Steifensand, son of F.-Martin Steifensand, the famous pioneer of disc-friendly swivel chairs, hired three acknowledged experts to develop a check list for the appropriate way of sitting in an office:
Prof. Dr. Theodor Peters – a specialist for industrial and social medicine from Dusseldorf, Dr. med. Peter Stehle – a specialist for sports medicine from Bonn, and Dr. Michael Sababi- an orthopaedist from Los Angeles.
This free SITWELL STEIFENSAND AG check list gives precious advice for a gender-specific way of sitting that takes into account the characteristics of your body. For years Gernot Steifensand has been dealing with the difficulties of sitting in an office. Practical observations as well as a whole array of medical insights have led to the development of a new generation of office swivel chairs that respect the specifics of the body’s system of muscles and nerves and that place special emphasis on comfort and well-being.
Besides, they also respect the different needs of men and women. These new chairs are called Lady Sitwell and Mister Sitwell. All muscles, especially the ones in your torso, back, shoulders and arms, are trained by continual stimuli.
Those muscles support and relieve your spinal column. Discs and joints are kept fit by soft micro movements. Thereby also your metabolism is stimulated. That strengthens both the functions of your heart and your lung and increases the oxygen supply of each cell.
This again leads to improved efficiency and well-being. The office swivel chairs that respect the specifics of the body’s system of muscles and nerves also take into account the gender- and sizerelated differences.
You can get the SITWELL STEIFENSAND AG check list ‘The ABC of the right way of sitting” for free at www.sitwell.de or Sitwell.at info@sitwell.de
In der drei bis vier Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.
Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre zu einem „Nervenwesen“ umfunktioniert. Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn seiner Geschichte.
Die Geschichte der Ergonomie und die Evolution zum ergonomischen Bürostuhl nach Maß und zum 3D-Ergo SITWELL Gender-Seating GERNOT STEIFENSAND Sitz-Konzept.
1850 Wellness ist das positive Lebensgefühl und geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.
1857 Ergonomie ist ein Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz und geht auf das Jahr 1857 zurück. Der Pole Jastrzebowski definierte damals Ergonomie so: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.
1866 Gründete Wilhelm Adolf Lette in Berlin den „Verein zur Förderung der Erwerbstätigkeit des weiblichen Geschlechts“. Das Ziel war, junge Frauen auf hohem Niveau auszubilden und ihnen eine berufliche Orientierung und Selbstvertrauen und Unabhängigkeit in einer Männerarbeitswelt zu geben. Als erste Einrichtung dieser Art wurde der Lette-Verein vorbildlich für alle Berufsbildungsstätten für Frauen in Deutschland. Lette war im Kongress deutscher Volkswirte und bis 1868 dessen Vorstand.
1959 Der Begriff Wellness (well und fitness) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 geprägt, der damit den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele bezeichnete. 1968 Erstmalig wurde ein Gesetz zur Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen in Deutschland geschaffen. Das Ziel vom Maschinenschutzgesetz vom 24.Juni.
1968 war nach § 3 Absatz 1, dass Hersteller und Einführer von technischen Arbeitsmitteln diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen dürfen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer bestimmungsgemäßen Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind.
Dieses staatliche und berufsgenossenschaftliche Regelwerk wurde fortgeschrieben und findet sich heute im Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 wieder und in den EU-Regelungen.
1971 F.-Martin Steifensand und Dr. med. H.-J.Schneider, Haltungsforscher aus München, entwickelten den ersten Bandscheiben-Gesundheitsdrehstuhl.
Bürositze nach DIN 4551 und mit Synchrontechnik. Geburtsjahr der Synchrontechnik für ein besseres dynamisches Sitzen am Arbeitsplatz unter allen Gesichtspunkten der Ergonomie und Regeln der Technik.
Eine entscheidende Größe zur Entwicklung und Erhaltung der Leistungsfähigkeit des Menschen und seiner Organe ist muskuläre Beanspruchung. Bleibt sie chronisch unterhalb eines Minimums, das die Natur erfordert, entstehen Bewegungsmangelerscheinungen. Das kommt natürlich besonders im Büro zum Tragen, wo praktisch alle Tätigkeiten nur noch im Sitzen vollzogen werden.
Noch nie klagten so viele Menschen über Rücken- und Kreuzschmerzen wie heute. Deutsche sitzen täglich bis zu 14 Stunden. Etwa 80 Prozent der Deutschen leiden irgendwann an Rückenschmerzen, 25 Prozent sind sogar chronisch davon betroffen. Besonders dramatisch zeigt sich die Entwicklung darin, dass immer mehr junge Leute zwischen 24 und 35 Jahren Opfer von Rückenerkrankungen werden.
Das statische und fixierte Dauersitzen im Büro, im Auto und vor dem Fernseher ist die härteste Strafe für die Bandscheiben. Die Folgen sind heftige Schmerzen im Nacken-, Schulter-, Rückenbereich und im Kreuz.
Rückenschmerzen sind Deutschlands Volkskrankheit Nr. 1. Fast immer sind nicht nur die Knochen, Gelenke und Bänder, sondern auch die Muskeln des Rückens an den Schmerzen beteiligt. Hauptursache für Rückenschmerzen sind neben Verschleißerscheinungen der Bandscheiben Muskelverspannungen (statisch oder stressbedingt), und nur wer die Hauptursachen kennt, kann den Schmerz wirksam bekämpfen.
1980 Die gesetzlichen („Nomos“-)Regelungen DIN 4551 und 4552 lösen einen ersten Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung arbeitswissenschaftlicher Grundlagen für technische Regeln der Gestaltung von Arbeitsplatz und Arbeitsbedingungen aus.
Viele Firmen und Hersteller nutzten das Modewort Ergonomie und verfielen in einen Ergonomierausch und schlachteten dieses Wort aus, so dass es heute keine Glaubwürdigkeit mehr hat.
Der Weg zum gesunden Sitzen und Arbeiten liegt in den Schlagwörtern Wellness und Ergonomie. Der Begriff Wellness (well und fitness ) wurde vom US-Arzt Halbert Dunn 1959 kreiert und beschrieb den perfekten Gleichklang von Körper, Geist und Seele.
Das positive Lebensgefühl geht auf Pfarrer Sebastian Kneipp zurück, der im Jahr 1850 die seit Jahrtausenden bekannten Zusammenhänge von Gesundheit und Wohlbefinden erforschte, um Körper, Geist und Seele in ihre ursprüngliche Balance zurückzuführen.
Der Begriff Ergonomie geht auf das Jahr 1857 zurück, in dem der polnische Wissenschaftler Wojciech Jastrzebowski dieses Kunstwort aus den Komponenten Ergon = Arbeit und Nomos = Gesetz erstmals benutzte.
Damit wurden schon damals die Ziele der Ergonomie definiert: „um reichlich Früchte zu erhalten und mit geringster Mühe und größter Zufriedenheit für das eigene und allgemeine Wohl zu arbeiten“.
Die Berücksichtigung ergonomischer und arbeitswissenschaftlicher Erkenntnisse bei der Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen wurde erstmalig im Jahre 1968 gesetzlich vorgeschrieben.
Nach dem Gesetz über technische Arbeitsmittel durften Hersteller von technischen Arbeitsmitteln, diese nur in den Verkehr bringen oder ausstellen, wenn sie nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften so beschaffen sind, dass Benutzer oder Dritte bei ihrer Verwendung gegen Gefahren aller Art für Leben oder Gesundheit geschützt sind.
Von den allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie den Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften durfte nur abgewichen werden, soweit die gleiche Sicherheit auf andere Weise gewährleistet ist.
Diese gesetzliche Regelung löste einen richtigen Boom in Sachen Ergonomie und Schaffung von arbeitswissenschaftlichen Grundlagen für die Gestaltung von Arbeitsplätzen und Arbeitsbedingungen aus.
Es zeigten sich schnell Neuentwicklungen und noch nie da gewesene Innovationen im Bereich Arbeitsplatzgestaltung und Sitzmöbel. Vorneweg Steifensand senior, der Erfinder des Bandscheiben Drehstuhls und Pionier der ersten Gesundheitsstühle der Neuzeit, der weltweit Innovationsimpulse Made in Germany ausgelöst hat.
Die in den 70er- und 80erJahren entstandene Begeisterung in Sachen Ergonomie wurde als modernes Marketingtool und Marketingkonzept zur Vermarktung neuer Sitzlösungen genutzt. Die ergonomische Synchrontechnik und ähnliche Sitztechniken brachten allerdings nicht den gewünschten Erfolg, da sie den Menschen offensichtlich nicht so gesund erhalten haben, wie es sich die Hersteller damals von den Neuentwicklungen erhofften.
1982 Siegfried Pürner stellt erstmalig die dreidimensionale Pending-Technik vor. Sitzen wie auf einem Medizinball für mehr Bewegung am Arbeitsplatz. Die Idee des AOK-Balls und des Petzi-Balls wurde in ein Sitzsystem integriert. Erstmalig wurde über aktive Bewegungstherapie im Sitzen gesprochen.
1999 Konfektioniertes Sitzen in S, M, L und XL wurde von Gernot-M. Steifensand nach dem Gesetz von „mass-customization“ mit führenden Arbeitswissenschaftlern entwickelt, um besser auf die individuellen Körpergrößen und Sitzanforderungen einzugehen.
2002 Lady Sitwell, der erste Bürodrehstuhl mit 3D-Sitz-Technologie speziell für die Frau unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot-M. Steifensand dem Fachpublikum auf der Fachmesse Orgatec vorgestellt.
Das Geheimnis für einen Rücken ohne Schmerz ist:
Chronische Schmerzen im Hüft- und Rückenbereich können das Leben zur Qual machen. Viele finden trotz Physiotherapie, Chiropraktiker, Akupunktur und Schmerzmitteln keine dauerhafte Lösung. Schlimmer noch, es entsteht der Eindruck, dass es nichts zu geben scheint, das zu einer Besserung führt.
Es gibt eine neue und revolutionäre Sitzlösung, die erst für die Frau erfunden wurde, jetzt hilft diese 3D-ErgoSITWELL Sitz-Mechanik- und Sitz-Technologie auch den Mann.
Die neue 3D-ErgoSITWELL Mechanik mobilisiert die Hüfte und stärt die Bauch- und Rückenmuskulatur beim Sitzen.
Ein paar Stunden auf dem neuen 3D-ErgoSITWELL Bürostuhl ist wie ein Fitness-Training das dabei hilft in nur wenigen Minuten am Tag schrittweise Rückenschmerzen zu beseitigen.
In der drei bis vier Millionen Jahre alten Menschheitsgeschichte hat der Mensch es in den vergangenen fünf bis sechs Jahrzehnten verstanden, seinen Lebensstil und seine Umwelt grundsätzlich zu verändern.
2004 Das neue Sitzkonzept Office & Balance mit dem Bürostuhl Mister Sitwell wurde dem Fachpublikum auf der Fachmesse Orgatec in Köln vorgestellt.
MISTERSITWELL der erste Bürodrehstuhl speziell für den Mann unter Berücksichtigung der anatomischen Unterschiede wurde von Gernot Steifensand und Dr. med. Peter Stehle nach langer Entwicklung und Ergonomie-Forschung in den Markt eingeführt.
Durch die rasante technologische Entwicklung wurde der Mensch vom „Muskelwesen“ über die letzten 200 Jahre zu einem „Nervenwesen“ umfunktioniert. Eine Anpassung erfolgte nicht oder nur unvollkommen, da wir auch heute noch denselben biologischen Gesetzen gehorchen wie der Mensch zu Beginn seiner Geschichte.
WELLNESS UND ERGONOMIE AUS DER SITWELL G. STEIFENSAND ERGONOMIE- UND SITZMÖBELFABRIK
Neue Wege und Perspektiven sind gefragt, um Rückenschmerzen und andere Zivilisationskrankheiten wie Burn-out und Stress in der modernen Arbeitswelt zu bekämpfen. Besonders die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts war gekennzeichnet durch eine rasch fortschreitende Technisierung und Automatisierung. Hiermit verband sich zwangsläufig eine ständige Reduzierung der Muskelbeanspruchung bei gleichzeitiger Zunahme der geistigen Anforderungen.
ZIVILISATIONSKRANKHEITEN WERDEN DURCH DEN DIN- UND EINHEITS-BÜROSTUHL VERURSACHT!
Gesundheitliche Konsequenzen blieben nicht aus. Vermehrt zeigten sich Herz-Kreislauf -Krankheiten, Stoffwechselleiden, Krebserkrankungen, Beschwerden am Halte- und Bewegungsapparat infolge mangelnder Bewegung und zu langem und falschem Sitzen sowie vorzeitige körperliche und geistige Leistungseinbußen.
DER MENSCH IM MITTELPUNKT BEI SITWELL G. STEIFENSAND
Abhilfe schafft das Konzept „Office in Balance“ entwickelt vom Arzt und Sportwissenschaftler Dr. med. Peter Stehle. Diese Zauberformel stellt den Menschen wieder in den Mittelpunkt und berücksichtigt eine ganzheitliche Betrachtungsweise von Körper, Geist und Seele. Krankheiten werden präventiv bekämpft, Lebensfreude, Vitalität, Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit jedes einzelnen Menschen werden in den Fokus gerückt.
Nicht das Kurieren an den Symptomen, sondern das intensive Erleben von aktiver Bewegung und bewusster Entspannung bringen Körper und Geist in Einklang. Das Gefühl von Geborgenheit und Wohlempfinden (Wellness) fördern Kreativität und Ausgeglichenheit.
Sensomotorisch aktivierendes Sitzen nach Maß und innovative Sitzlösungen für Männer und Frauen, wie von der Firma Sitwell Gernot Steifensand angeboten, sowie bioenergetisches Sitzen vom Stuhlhersteller Wagner geben dem Thema neue Impulse für besseres und gesünderes Sitzen am Arbeitsplatz.
Doch in der Praxis zeigt sich zu wenig Einsicht dahingehend, dass man etwas für seine Gesundheit tun muss, solange man sie noch hat. Wer geht als Gesunder schon zum Arzt und zur Vorsorge, wenn sich keine Zipperlein bemerkbar machen? Viel zu wenige!
Das Thema Gesundheit wird trotz der Möglichkeit, präventive Maßnahmen zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit umzusetzen, leider in seinem Stellenwert zurückgefahren. Gesundheitskonforme Arbeitsmittel und -Arbeitsbedingungen werden oftmals mehr als Kostenfaktor, aber nicht als Handlungs- und Entscheidungshilfen für unternehmens- und marktpolitisch relevante Aktivitäten auf dem Sektor der Arbeitsgestaltung gesehen.
KOSTENFAKTOR GESUNDHEIT BEI DEN DIN- UND EINHEITS-BÜROSTÜHLEN
Kostenminimierung ist angesagt. Dabei ist auch eine Gewinnmaximierung durch Kostendämpfung und Prävention durchaus möglich.
Gerade Fehlzeiten durch Krankheit, vorzeitige Rente und Minderung der Erwerbsfähigkeit verursachen häufig unnötig hohe Kosten. Kranke sind seit dem 19. Jahrhundert bis heute ein erheblicher volkswirtschaftlicher Nachteil. Das ist trotz aller Beschwichtigungs- und Bagatellisierungsversuche und Kostenverschiebung auf Dritte Realität. Nur eine gesunde Wirtschaft und gesunde Arbeitnehmer können Gewinne erwirtschaften – auch in Deutschland!
Prof. Dr. med. habil. Theodor Peters, leitender Gewerbemedizinaldirektor i. R. erklärt dazu: „Im Zusammenhang mit der derzeitigen Diskussion über Kostendämpfung im Gesundheitswesen wird der Kostendämpfungsfaktor durch bessere Arbeitsbedingungen von den Politikern und ihren Beratern einerseits, aber auch von den betroffenen Bürgern und Entscheidungsträgern in Sachen Arbeitsplatzgestaltung andererseits zu wenig beachtet.
Deshalb ist es sicher richtig, ein ‚Gesetz‘ vorzusehen, das zur Prävention und damit Kostendämpfung durch bessere Arbeitsbedingungen und durch psychisches, physisches und soziales Wohlbefinden beiträgt.“
Dr. med. Peter Stehle wird sein offizieller Nachfolger im Kampf gegen moderne Zivilisationskrankheiten sein. „Office in Balance“ ist der einzige Weg für mehr Lebensfreude, Vitalität und Gesundheit in unserer modernen Arbeitswelt.
SITWELL G. STEIFENSAND Bürostühle und Sitzlösungen in Zeichen der Ergonomie, Langlebigkeit und Sicherheit.